Bremen Hauptbahnhof

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Bremen Hauptbahnhof
Bremen Hauptbahnhof
Bremen Hauptbahnhof
Daten
Kategorie 2
Betriebsart Durchgangsbahnhof
Bahnsteiggleise 9
Abkürzung HB
IBNR 8000050
Eröffnung 1847 (am anderen Standort)
Lage
Stadt Bremen
Land Bremen
Staat Deutschland
Koordinaten 53° 4′ 59″ N, 8° 48′ 49″ O53.0830555555568.8136111111111Koordinaten: 53° 4′ 59″ N, 8° 48′ 49″ O
Eisenbahnstrecken
Bahnhöfe in Bremen
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Bremen Hauptbahnhof ist der wichtigste Bahnhof im Stadtstaat Freie Hansestadt Bremen und befindet sich nordöstlich der Innenstadt in der Bahnhofsvorstadt. Er ist das Zentrum für den Bahnverkehr im Nordwesten Deutschlands und steht mit täglich rund 120.000 Reisenden auf Platz 12 der meistfrequentierten Fernbahnhöfe der Deutschen Bahn. Der Bremer Hauptbahnhof gehört zu den 82 Bahnhöfen der Bahnhofskategorie 2 der DB Station&Service und wurde im August 2012 von der Allianz pro Schiene als Großstadtbahnhof des Jahres prämiert.

Das von 1885 bis 1889 errichtete Gebäude am Bremer Bahnhofsplatz entwarf der Architekt Hubert Stier im Stil der Neorenaissance. Der Hauptbahnhof Bremen ist Knotenpunkt sowohl für Verbindungen des Regional- bzw. Nahverkehrs als auch des Fernverkehrs. So halten hier ICE-, Intercity-, EuroCity- und Nachtzüge, aber auch die Regio-S-Bahn.

Auf neun Gleisen verkehren pro Tag im Durchschnitt 80 Fern- und 450 Nahverkehrszüge. Vor dem Bahnhof sind Haltepunkte von Stadtbussen und Straßenbahnen der BSAG sowie anderer Anbieter. Oberhalb des Reisezentrums in der Nähe des Haupteingangs gibt es im ersten Stockwerk eine DB Lounge für Vielfahrer und Reisende der 1. Klasse.

Geschichte[Bearbeiten]

Staatsbahnhof / Hannoverscher Bahnhof[Bearbeiten]

Hannoverscher Bahnhof 1847
Bremen 1884,
von oben (NO) nach unten:
Bürgerpark, Hamburger Bahnhof, Staatsbahnhof
Entwicklung der Eisenbahnen in Bremen,
(eingetragen in einen aktuellen Stadtplan)
schwarz: Hannöversche Staatseisenbahn
blau: Oldenburger Bahn
rot: Hamburg-Venloer Bahn
grün Neubauten ab 1880
gestrichelt: abgebaut
schwarzer Ring: Staatsbahnhof/Hauptbahnhof
roter Ring: abgebauter Hamburger Bahnhof

Der erste Bahnhof Bremens wurde bereits 1847 mit Eröffnung der Bahnstrecke von Wunstorf durch die Hannöversche Staatseisenbahn direkt westlich des heutigen Hauptbahnhofes erbaut. Der Bau mit einem klassizistischen Mittelteil und zwei Seitentürmen basierte auf Plänen von Alexander Schröder. Von hier ausgehend wurden in den folgenden Jahren die Bahnstrecke Bremen–Bremerhaven, die Bahnstrecke Bremen–Oldenburg und die Bremer Staatsbahn nach Uelzen (spätere „Amerikalinie“) eröffnet. 1885 wurde der Hannoversche Bahnhof abgerissen.

Hamburger Bahnhof[Bearbeiten]

Als die Köln-Mindener Eisenbahn-Gesellschaft (CME) im Mai 1873 beim Bau der Hamburg–Venloer Bahn Bremen erreicht hatte, war der alte Staatsbahnhof bereits reichlich ausgelastet und wurde nur provisorisch mitbenutzt. Am 16. August 1873 eröffnete die CME dann unmittelbar nördlich an der Stelle der heutigen Stadthalle ihren „Hamburger Bahnhof“, auch „Venloer Bahnhof“ oder „Parkbahnhof“ genannt, da er direkt an den Bürgerpark grenzte.

Zum Zeitpunkt des Baus der Hamburg–Venloer Bahn war die Freie Hansestadt Bremen (ebenso wie Hamburg) noch nicht Mitglied im Deutschen Zollverein, diesem trat sie erst 1888 bei. Um Waren aus dem rheinisch-westfälischen Industriegebiet ohne Verlassen des deutschen Zollgebietes bis nach Harburg befördern zu können, wurde daher eine vertragsgemäß nur dem Güterverkehr dienende Strecke geradlinig östlich an Bremen vorbei geführt, während westlich des Hamburger Bahnhofs die Strecke in einen Bogen von annähernd 180° um den Bürgerpark herum weitergebaut wurde, von wo aus sie noch heute geradewegs nach Ottersberg führt.

Hauptbahnhof / Centralbahnhof[Bearbeiten]

Hauptbahnhof um 1900

In den 1870er Jahren war geplant, einen Hauptbahnhof als Keilbahnhof im Bereich der heutigen Straße Am Barkhof zu errichten, wo die Hamburg–Venloer Bahn von der Hannöverschen Staatseisenbahn abzweigte. Durch den Gründerkrach 1873 verzögerte sich jedoch die Umsetzung dieser Pläne. Nach 1880 entschloss man sich dann, den gemeinsamen Hauptbahnhof gleich östlich des bisherigen Hannoverschen Bahnhofs zu errichten. Während der Bauarbeiten 1885 bis 1889 wurde der gesamte Bahnverkehr vom Hamburger Bahnhof abgewickelt.

Mit dem neuen Bahnhof wurde auch ein neuer Bogen zur Bahnstrecke nach Hamburg angelegt. Der neue Bremer „Centralbahnhof“ wurde am 15. Oktober 1889 eröffnet. Der Hamburger Bahnhof wurde danach abgebrochen, Teile des Bahnhofsgeländes und die alte Trasse wurden von 1900 bis 1954 von der Kleinbahn Bremen–Tarmstedt benutzt.

1907 wurde der Gleisbereich des Hauptbahnhofs erweitert.

Gleise und Bahnhofshalle[Bearbeiten]

Blick vom nördlichsten Bahnsteig auf die Westeinfahrt der Gleishalle und einen Eckturm des Empfangsgebäudes
Schienennetz rund um Oldenburg, Delmenhorst und Bremen

Der Bremer Hauptbahnhof ist als Durchgangsbahnhof in Nordwest-Südost-Richtung angelegt und besitzt neun Bahnsteiggleise, von denen sich sieben innerhalb der Bahnhofshalle befinden. Außerdem führen zwei Durchfahrtsgleise für den Güterverkehr durch die Halle.

Ein sechsgleisiger Gleiskörper verlässt den Bahnhof in südöstlicher Richtung mit den beiden Strecken nach Osnabrück/Münster und Wunstorf/Hannover. Etwa 3 km östlich teilt sich die Trasse in Bremen-Hastedt, wobei die Osnabrücker Strecke zunächst nördlich verläuft, bevor sie in einem Bogen Richtung Süden die Strecke nach Wunstorf/Hannover überquert. Im Bogeninneren liegt die so genannte „Hastedter Linse“, ein Gewerbegebiet. Die „Amerikalinie“ in Richtung Berlin (über Uelzen, Stendal und Rathenow) zweigt erst in Langwedel von der Strecke nach Wunstorf/Hannover ab.

Mit dem Bau und späteren Erweiterung des Hauptbahnhofs wurde die Gleisverteilung im Bereich der Hastedter Linse allerdings bezüglich des Güterverkehrs geändert.

Im Nordwesten des Hauptbahnhofs biegt die Oldenburger Bahn zur untersten Weserbrücke vor dem Nordwestende der hinteren drei Bahnsteige ab, so dass diese Strecke nur von den ersten drei Bahnsteiggleisen und den Durchfahrtsgleisen aus zu erreichen ist. Personenzüge, die nordwestlich in Richtung Oldenburg weiterfahren sollen oder aus Richtung Oldenburg kommen, fahren darum südöstlich des Bahnhofs auf den Gütergleisen, von denen dann die südlichen drei Bahnsteiggleise abzweigen.

Für die bereits in den 1870er Jahren erstellte Verbindung Ruhrgebiet–Hamburg, die „Rollbahn“ von Wanne-Eickel über Münster/Osnabrück/Bremen/Hamburg Venloer Bahnhof, wurde beim Bau des Bremer Hauptbahnhofs etwa einen Kilometer westlich der früheren, an den alten Hamburger Bahnhof anschließenden Gleisführung, eine neue Rechtskurve angelegt. Richtung Nordwest führt am ehemaligen Rangierbahnhof Gröpelingen vorbei die „Geestebahn“ nach Bremerhaven. Für die Ein- und Ausfädelung des Güterverkehrs sind die Abzweigungen außerhalb des Bahnhofsbereichs zu Gleisdreiecken ergänzt (Richtung Hamburg über Rotenburg (Wümme), nach Oldenburg, vor der Weserbrücke in Bremen, hinter der Weserbrücke Dreye und nördlich der Nord-Süd-Durchfahrt in Walle). Die aus Verden (Aller) kommende Regio-S-Bahn RS 1 zweigt von der Strecke nach Bremerhaven in Bremen-Burg Richtung Vegesack sowie weiter bis Farge ab. Ab dem Kopfbahnhof Bremen-Vegesack auf den Gleisen der Bahnstrecke Bremen-Farge–Bremen-Vegesack der Farge-Vegesacker Eisenbahn, seit Ende 2007 wieder mit Personenverkehr zwischen Vegesack und Farge.

Der Bahnhof und die Durchfahrten sind seit 1964 elektrifiziert.

Zwischen dem 4. und 14. September 1999 wurde ein neues elektronisches Stellwerk (ESTW) in Betrieb genommen. Die aus der Betriebszentrale Hannover von sechs Mitarbeitern je Schicht ferngesteuerte Anlage ersetzt 14 ältere Stellwerke im Umkreis von sieben Kilometern des Hauptbahnhofs. 320 Signale und 175 Weichenantriebe wurden in die Anlage eingebunden.[2]

Güterverkehr[Bearbeiten]

Der zentrale Teil der die Gleise überspannenden Haupthalle wird durch die Durchfahrtsgleise 4 und 44 für den Güterverkehr belegt. Deren Zusammenführung mit den Streckenführungen von und nach Bremerhaven, Hannover, Osnabrück und Oldenburg wird der erwarteten Steigerung des Güterverkehrs von und nach Bremerhaven und dem JadeWeserPort in Wilhelmshaven künftig nicht mehr genügen.

Das Gütergleis für Züge aus Richtung Hannover zweigt vor der Überführung der Strecke von und nach Osnabrück nach Süden ab, verläuft im Bereich der Hastedter Linse nördlich der Osnabrücker Strecke und nimmt von dieser in einer Überleitung auch den Güterverkehr auf. Dann unterquert es alle vier Personengleise und erreicht südlich neben ihnen die Bahnhofshalle. Das südlichste vom Bahnhof nach Südosten führende Fahrgleis ist das Gütergleis in Richtung Osnabrück. Es gibt zwischendurch mittels einer Überleitung den Güterverkehr (samt dem aus Delmenhorst/Oldenburg kommenden Personenverkehr) auf die nach Hannover führende Strecke ab und biegt dann neben der Überführung der nach Osnabrück führende Strecke ab, um in diese einzumünden.

Zur Verbesserung des durchfahrenden und die Weser querenden Güterverkehrs in Richtung Delmenhorst/Oldenburg/Wilhelmshaven sowie zum Güterverkehrszentrum Bremen am Neustädter Hafen ist eine Neuordnung der Gleisbelegung für die Bahnhofsdurchfahrt und die nordwestliche Ausfahrt in Bau. Für die Gleise 4 und 44 soll Linksverkehr ermöglicht werden. Die Verbindung zwischen dem Bahnhof und der neben der Stephanibrücke liegenden Eisenbahnbrücke über die Weser, die so genannte „Oldenburger Kurve“, wird auf insgesamt drei Gleise ausgebaut, indem Gleis 4 des Hauptbahnhofs über ungenutzte Flächen des ehemaligen Güterbahnhofs bis an die Brücke verlängert wird und zusätzliche Weichenverbindungen der Gleise 1 bis 44 geschaffen werden.[3]

Güterumschlag[Bearbeiten]

Die westlichen Nachbargebäude der Expressgut-Abfertigung wurden administrativen Zwecken gewidmet. Der westlich unmittelbar angrenzende Güterbahnhof wurde geschlossen. Der zwischen dem Personenbahnhof Walle und dem Bahnhof Oslebshausen sich über drei Kilometer erstreckende Rangierbahnhof Gröpelingen wurde am 12. Juni 2005 ebenfalls stillgelegt. Sämtliche kleinteiligen Verkehre werden heute über das GVZ Bremen im Ortsteil Strom und über die lokalen Standorte verschiedener bundesweit operierender Speditionen geführt.

Postumschlag[Bearbeiten]

Unmittelbar östlich an den Personenbahnhof anschließend benutzte die Post ein Ladegleis mit Rampe am Postgebäude sowie vier weitere Gleise, die in eine Halle führen. Diese Anlage und das Postgebäude mit dem Briefverteilzentrum waren vollständig erneuert, als die Post aus dem Bahntransport ausstieg. Die Paketverteilung wurde mehrfach verlegt, zunächst innerhalb der Kernzone (Stresemannstraße) und anschließend an den Stadtrand verlegt, zunächst ins Güterverkehrszentrum im Niedervieland (heute Verteilzentrum für Tchibo), dann ins Gewerbegebiet Hansalinie. Die Postsortierung erfolgt heute am Flughafen.

Empfangsgebäude und Tunnel[Bearbeiten]

Auf der Südseite der Gleise steht das Empfangsgebäude. Es wurde mehrfach umgebaut, ist aber im Prinzip erhalten geblieben. 1973 wurde es unter Denkmalschutz gestellt.[4]

Bis etwa 2000 führten drei Tunnel nebeneinander unter den Gleisen zu den Bahnsteigen: in der Mitte der Gepäcktunnel mit Aufzügen, rechts und links davon die Fahrgasttunnel mit je einer Treppe zu jedem Bahnsteig. Nachdem die Gepäckwagen an Reisezügen abgeschafft worden waren und mit ihnen die Gepäckaufgabe im Bahnhof, wurden die drei Tunnel zu einem großzügigen vereint. Gleichzeitig wurde der Nordausgang zur Bürgerweide geschaffen und mit einer großzügigen Vorhalle ausgestattet, die mit ihrer gewölbten Decke und Fassade Formen des alten Empfangsgebäudes am südlichen Tunnelende übernimmt. Neben dem Nordausgang wurde ein Fahrradparkhaus errichtet. Westlich des Empfangsgebäudes gibt es seit 2003 eine Fahrradstation.

Um 1900 wurde östlich der Bahnhofshalle ein besonderes Empfangsgebäude für den Auswandererverkehr nach Bremerhaven gebaut, das nach 2000 dem InterCityHotel gewichen ist. Von diesem Gebäude führte ein vierter Tunnel („Lloydtunnel“) zu den Bahnsteigen und dem nördlich der Gleise gelegenen, heute als Lloyd-Bahnhof unter Denkmalschutz[5] stehendem Gebäude. Später wurde der Lloydtunnel als Fußgängertunnel der Gustav-Detjen-Allee genutzt und die Treppenaufgänge zugeschüttet. Seit dem Bau des Hotels ist der Lloydtunnel nicht mehr öffentlich zugänglich.

Im Zuge der Konjunkturprogramme wurden bis 2010 die Fahrgastinformationsanlagen am und im Hauptbahnhof Bremen erneuert sowie die Sicherheit und das allgemeine Erscheinungsbild an den Bahnsteigen und deren Zugangsbereichen verbessert.

Architektur[Bearbeiten]

Die Bildhauerarbeiten der Fassade stammen von Diedrich Samuel Kropp und Carl Dopmeyer. Die Allegorien auf den Eckpfeilern sollen Industrie und Handel, in den Mauerbögen Eisenbahnverkehr und Schifffahrt symbolisieren.

Über dem Hauptportal sind drei Reliefs zu sehen.

Die beiden Türmchen tragen die Wappen der Städte Hamburg, Bremen, Hannover und Köln, die durch die Eisenbahn verbunden werden.

Wandmosaik aus den 1950er Jahren

Das Dach des Bahnhofes ist mit Kupfer gedeckt, wodurch es im Laufe der Zeit zunächst graue, später grüne Patina ansetzte. Nach einer Grundreinigung 1993 erschien es wieder in einem Grauton.

In der Empfangshalle über dem Tunneleingang ist ein Wandmosaik eingearbeitet, das 1951 als Werbefläche von der Bremer Zigarettenfabrik Martin Brinkmann AG angebracht wurde – eine Gegenleistung für die Finanzierung weiterer Renovierungen.[6] Es war seit den 1960er Jahren durch eine Werbung der Klöckner Stahlwerke Bremen verdeckt und wurde bei den Renovierungsarbeiten wieder freigelegt, so dass der Bahnhof mit bildlicher Kunst aus verschiedenen Epochen glänzt.

Gedenktafel[Bearbeiten]

1991 wurde am Hauptbahnhof an der Westseite eine Gedenktafel eingeweiht, die an die Zeit des Nationalsozialismus erinnert. Sie befindet sich seit 2001 an der stadtseitigen Südfassade neben dem linken Eingangsportal. Die Inschrift erinnert an den Überfall des Deutschen Reiches auf die Sowjetunion von 1941 und an die Deportation von 570 Juden aus Bremen und Umgebung nach Minsk am 18. November 1941. Die meisten der Deportierten wurden bei Massenexekutionen ermordet, oder sie starben durch Hunger und Kälte im Ghetto Minsk; nur sechs der deportierten Juden überlebten.[7]

Verkehrsanbindung[Bearbeiten]

Zugverkehr[Bearbeiten]

Stand: Jahresfahrplan 2014

Fernverkehr[Bearbeiten]

Bremen Hauptbahnhof ist durch mehrere Intercity-Express- und Intercitylinien an das Fernverkehrsnetz der deutschen Bahn angebunden. Die beiden Intercitylinien IC 30 und IC 31 verdichten sich zwischen Hamburg und Dortmund gemeinsam zu einem Stundentakt.[8][9]

Linie Linienverlauf Takt (min) EVU
ICE 10 Berlin OstbahnhofWolfsburgHannoverBremenOldenburg Einzelne Züge DB Fernverkehr
ICE 22 FrankfurtKassel-WilhelmshöheGöttingen – Hannover – Bremen – Oldenburg Einzelne Züge DB Fernverkehr
ICE 25 Bremen – Hannover – Kassel-Wilhelmshöhe – WürzburgIngolstadtMünchen 120 DB Fernverkehr
ICE 42 HamburgBremenMünsterDortmundWuppertalKölnFrankfurtStuttgartUlm – München Einzelne Züge DB Fernverkehr
IC 26 PassauRegensburgNürnberg – Würzburg – Hannover – Bremen – Hamburg Einzelne Züge DB Fernverkehr
IC 30 Hamburg – BremenOsnabrück – Münster – Dortmund – DuisburgDüsseldorf – Köln – BonnMannheim – Stuttgart 120 DB Fernverkehr
IC 31 Hamburg – Bremen – Osnabrück – Münster – Dortmund – Wuppertal – Köln – Bonn – Mainz – Frankfurt 120 DB Fernverkehr
IC 56 Norddeich MoleEmdenLeer – Oldenburg – Bremen – Hannover – BraunschweigMagdeburgHalleLeipzig 120 DB Fernverkehr
EC Hamburg – Bremen – Osnabrück – Münster – Dortmund – Düsseldorf – Köln – KarlsruheFreiburgBaselZürichChur Einzelne Züge DB Fernverkehr

Abseits der Taktverbindungen verbinden einzelne Züge Bremen mit:

Nahverkehr[Bearbeiten]

Linie Linienverlauf Takt (min) EVU
RE Norddeich MoleEmdenOldenburgBremenNienburgHannover 120 DB Regio Nord
RE Bremerhaven-LeheBremerhavenBremen – Nienburg – Hannover 120 DB Regio Nord
RE Bremerhaven-Lehe – Bremerhaven – BremenDiepholzOsnabrück 120 Bremerhaven-Lehe–Bremen
060 Bremen–Osnabrück
DB Regio Nord
ME BremenRotenburg (Wümme)TostedtBuchholz (Nordheide)Hamburg 030 metronom
erx BremenSoltauUelzen 120 Erixx
NWB BremenDelmenhorstHude – Oldenburg – Wilhelmshaven 1–3 Zugpaare NordWestBahn
NWB Bremen – Delmenhorst – WildeshausenVechta – Osnabrück 060 NordWestBahn
RS 1 VerdenBremenBremen-VegesackBremen-Farge 060 in der HVZ 30 Verden–Bremen
030 in der HVZ 15 Bremen–Vegesack
030 Vegesack–Farge
NordWestBahn
RS 2 TwistringenBremenOsterholz-Scharmbeck – Bremerhaven-Lehe 060 NordWestBahn
RS 3 Bremen – Delmenhorst – Hude – Oldenburg – Bad Zwischenahn 060 NordWestBahn
RS 4 Bremen – Delmenhorst – BrakeNordenham 060 NordWestBahn

Straßenverkehr[Bearbeiten]

Ein Stadtbus verlässt den Busbahnhof am Bahnhofsvorplatz

Auf dem Bahnhofsplatz gibt es beiderseits des Haupteingangs des Empfangsgebäudes als Wendeschleifen angelegte Taxiplätze, bei dem westlichen noch eine geringe Anzahl von PKW-Parkplätzen. An den östlichen Taxiplatz grenzt südlich, ebenfalls in Form einer langgezogenen Wendeschleife, die Haltestelle für regionale Buslinien des Verkehrsverbundes Bremen/Niedersachsen (VBN), daran anschließend ein sechsgleisiger Straßenbahnbahnhof der Bremer Straßenbahn AG (BSAG), der zugleich als Busbahnhof der BSAG dient. Fernbusse hielten von 1952 bis 1999 mit im damaligen ZOB zwischen Bahnhof und Überseemuseum. Heute ist dieses Areal platzartig sowie mit einer großen Grünfläche gestaltet und die Fernbusse halten 200 m vom Bahnhof entfernt im Breitenweg.

Als Hauptzufahrt für private PKW dient heute der knapp bemessene Platz vor dem Nordausgang. Auch dort warten einige Taxis. Neben dem Nordausgang wurde ein Parkhaus mit Mantelbau für Büros der Bahn und der Polizei errichtet, sowie ein Fahrradparkhaus. Gegenüber der Zufahrtsstraße befindet sich ein großes kostenpflichtiges Parkareal auf der Bürgerweide.

Die 2003 eröffnete Radstation mit kontrolliertem Ein- und Ausparken, Service, Fahrradverleih und Touristenberatung steht jedoch westlich neben dem Empfangsgebäude am Bahnhofsplatz.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Bremen Hauptbahnhof – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Moderne Station in historischem Gebäude. Information auf bahnhof.de, abgerufen am 13. Dezember 2008
  2. Meldung ESTW Bremen. In: Eisenbahn-Revue International, Heft 11, Jahrgang 1999, ISSN 1421-2811, S. 451
  3. http://www.ortsamt-woltmershausen.de/sixcms/media.php/13/doc20110527113432.pdf Schriftsatz des Ortsamtes Woltmershausen vom 3. Juni 2011 (PDF)
  4. Denkmaldatenbank des LfD
  5. Denkmaldatenbank des LfD
  6. Ralf Pochiol: Die Architektur des Bremer Hauptbahnhofs, in: »Zwischen Ankunft und Abfahrt. Zur Geschichte des Bremer Hauptbahnhofs«. Beiträge zur Sozialgeschichte Bremens, Heft 12. (Edition Temmen) Bremen, 1989; S. 191–192
  7. Jürn Lohse: Die Holocaust-Denkmäler in Bremen. Diplomica-Verlag, Hamburg 2007, ISBN 978-3-8366-5260-5, S. 76–78 (zugleich Staatsexamensarbeit, Universität Bremen 2005; Auszug bei Google Books).
  8. ICE Streckenplan Intercity-Express Verbindungen 2014, abgerufen am 23. Januar 2014
  9. IC/EC Streckenplan Intercity & Eurocity Verbindungen 2014, abgerufen am 23. Januar 2014