Bremer Bank

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Die Filiale am Domshof
Die Filiale am Domshof

Die Bremer Bank war das Filialnetz der Dresdner Bank in der Stadt Bremen und Bremen Nord mit Filialen in den Ortsteilen Mitte (neben dem Dom), der Neustadt, Utbremen und Vegesack. Die Filialen in Bremerhaven heißen Dresdner Bank. Nach dem Verkauf der Dresdner Bank an die Commerzbank wird der Name "Bremer Bank" aufgelöst und Kundenstamm sowie Mitarbeiter in der Commerzbank aufgehen.

[Bearbeiten] Geschichte

1856 wurde die Bremer Bank von Bremer Kaufleuten und Reedern unter maßgeblicher Beteiligung von Hermann Henrich Meier (dem Gründer des Norddeutschen Lloyd) gegründet. Bis zur Reichsgründung im Jahr 1871 war sie auch Notenbank für Bremen.

Ebenfalls von Hermann Henrich Meier wurden 1896 die Fusionverhandlungen mit Eugen Gutmann von der Dresdner Bank geführt. Die Fusion war ein einträgliches Geschäft für die Bremer Kaufmannschaft und beinhaltete auch den Erhalt des Namens Bremer Bank.

1906 entstand im Stil der Neorenaissance das Bankgebäude auf dem Domshof. In den 1980er Jahren wurde das Gebäude durch einen Neubau erheblich erweitert. Die bestehen gebliebene weiße Fassade im Stil des Klassizismus ist lediglich als dekorative Fassade vorgesetzt worden.

Am 31.08.2008 beschlossen die Aufsichtsräte der Allianz SE, der Commerzbank AG sowie der Dresdner Bank AG die Übernahme der Dresdner Bank AG durch die Commerzbank AG. Durch die "Einmarkenstrategie" der Commerzbank wird die Bremer Bank mittelfristig in die Commerzbank übergehen.

[Bearbeiten] Literatur

  • Harald Wixforth: „Unserer lieben ältesten Tochter“ – 150 Jahre Bremer Bank Herausgegeben von der Eugen-Gutmann-Gesellschaft, Verlag H. M. Hauschild, Dresden 2006, ISBN 3-89757-359-8

[Bearbeiten] Weblinks

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