Bremsberg (Bergbau)
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Als Bremsberg werden Förderrampen im Bergbau bezeichnet, bei denen das zu fördernde Material mittels gebremster Wagen hinunterbefördert wird. Es wurden meist umgebaute Schmalspur-Loren verwendet. Die Wagen hingen meist mit Seilen an den mit den Bremsen ausgestatteten Winden. Eine weitere Möglichkeit eines Bremsberges ist der im Einfallen des Flözes aufgefahrene Flözberg, in welchem die Fördereinheiten entweder direkt oder auf einem Gestell zu einem tiefergelegenen Grubenbau gefördert wird. Die Fördereinheiten werden dabei durch einen Bremshaspel mit Hilfe der Schwerkraft abgefördert bzw. abgebremst. Die Haspelförderung kann dabei entweder zweitrümmig oder eintrümmig mit Gegengewicht erfolgen.
- Beispiele für Bremsberge
Braunlage, Wurmberg-Südwesthang Trasse vom Granitsteinbruch zum ehemaligen Schotterwerk und Güterbahnhof Wurmberg (dort Verladestelle zur Südharz-Eisenbahn). Später Umbau der Bremsbergtrasse auf Materialseilbahn.
[Bearbeiten] Literatur
- Walter Bischoff, Heinz Bramann, Westfälische Berggewerkschaftskasse Bochum: Das kleine Bergbaulexikon. 7. Auflage, Verlag Glückauf GmbH, Essen, 1988, ISBN 3-7739-0501-7

