Brennberg

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Brennberg (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Brennberg
Brennberg
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Brennberg hervorgehoben
49.07611111111112.391666666667611Koordinaten: 49° 5′ N, 12° 24′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberpfalz
Landkreis: Regensburg
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Wörth an der Donau
Höhe: 611 m ü. NHN
Fläche: 30,77 km²
Einwohner: 1900 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 62 Einwohner je km²
Postleitzahl: 93179
Vorwahl: 09484
Kfz-Kennzeichen: R
Gemeindeschlüssel: 09 3 75 120
Gemeindegliederung: 62 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Lerchenfeldstr. 1
93179 Brennberg
Webpräsenz: www.brennberg.de
Bürgermeisterin: Irmgard Sauerer (Freie Wählerschaft)
Lage der Gemeinde Brennberg im Landkreis Regensburg
Landkreis Amberg-Sulzbach Landkreis Cham Landkreis Dingolfing-Landau Landkreis Eichstätt Landkreis Kelheim Landkreis Landshut Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm Landkreis Schwandorf Straubing Landkreis Straubing-Bogen Regensburg Forstmühler Forst Kreuther Forst Brunn (Oberpfalz) Alteglofsheim Altenthann Aufhausen Bach an der Donau Barbing Beratzhausen Bernhardswald Bernhardswald Brennberg Brunn (Oberpfalz) Deuerling Donaustauf Duggendorf Hagelstadt Hemau Holzheim am Forst Kallmünz Köfering Laaber Lappersdorf Mintraching Mötzing Neutraubling Nittendorf Obertraubling Pentling Pettendorf Pfakofen Pfatter Pielenhofen Riekofen Regenstauf Schierling (Oberpfalz) Sinzing Sünching Tegernheim Thalmassing Wenzenbach Wiesent (Gemeinde) Wörth an der Donau Wolfsegg (Oberpfalz) ZeitlarnKarte
Über dieses Bild

Brennberg ist eine Gemeinde im Oberpfälzer Landkreis Regensburg und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Wörth an der Donau.

Geographie[Bearbeiten]

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Die politische Gemeinde Brennberg hat 62 amtlich benannte Ortsteile[2]:

Geschichte[Bearbeiten]

Brennberg im Jahr 1821

Die Burg Brennberg wird erstmals im 10. Jahrhundert erwähnt. Von 1366 bis 1567 ist die Burg in eine Herrschaft Oberbrennberg und Unterbrennberg geteilt. 1633 werden die Burg und das vom letzten Brennberger gegründete Kloster Frauenzell von den Schweden heimgesucht. 1642 und 1689 wird die Burg von Bränden beschädigt. Im Jahr 1818 entsteht die Gemeinde Brennberg. Im 19 Jh. verfällt die Burg mehr und mehr. 1980 wird die restliche Bausubstanz gesichert und ein Aussichtsturm errichtet.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. Januar 1971 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Frankenberg eingegliedert.[3] Bruckbach und Frauenzell (mit dem am 1. April 1949 eingegliederten Rest der ehemaligen Gemeinde Göppenbach) kamen am 1. Mai 1978 hinzu.[4]

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Gemeinderatswahl 2014[Bearbeiten]

Der Gemeinderat hat 12 Mitglieder:

Gemeinderatswahl 2008[Bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten]

Irmgard Sauerer (Freie Wählerschaft) wurde bei den Kommunalwahlen 2008 mit 57,88 % erstmals zum Bürgermeister gewählt. 2014 wurde sie mit 92,65 % der Stimmen wiedergewählt.

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: In Silber ein grüner Dreiberg, aus dem drei rote Flammen schlagen. Das Wappen wird seit 1966 verwendet.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten]

Burganlage Brennberg

In der näheren Umgebung[Bearbeiten]

Natur[Bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Bildung[Bearbeiten]

Volksschule in Brennberg

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten]

  • Reinmar von Brennberg († um 1271/75), deutscher Minnesänger
  • Josef Anton Herrlein (1849–1925), Pfarrer in Geiselhöring
  • Maria Violanta Freiin von Lerchenfeld-Brennberg (1739–1801), Äbtissin von Niedermünster
  • Hermann Rabl (1778–1848), Pfarrer der Mariahilfkirche in München

Literatur[Bearbeiten]

  • Emil Fuchs: Die Herrschaft Brennberg, Regensburg 1979
  • Joseph Sächerl: Chronik des Benediktiner-Klosters Frauenzell nebst geschichtlichen Nachrichten über Brennberg, Bruckbach, Siegenstein und Süßenbach, Altenthan, Pettenreut, Arrach, Zell, Martins-Neukirchen, Marienstein und Hetzenbach. In: Verhandlungen des Historischen Vereins für Oberpfalz und Regensburg, Band 15, 1853, S. 257-466. (Text abrufbar über [1])
  • Hans K. Schreier: Brennbergs Anwesen. Geschichte der Anwesen der Gemeinde Brennberg. Teil I: Gemeindeteil Brennberg, Brennberg 2001

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Volkszählung und Bevölkerungsfortschreibung: Gemeinden, Bevölkerung (Volkszählungen und aktuell) vom 5. Juli 2013 (XLS-Datei; 2,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111215/203100&attr=OBJ&val=1008
  3.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 555.
  4.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 658.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Brennberg – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien