Brenz (Mecklenburg)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Brenz
Brenz (Mecklenburg)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Brenz hervorgehoben
53.38361111111111.66549Koordinaten: 53° 23′ N, 11° 40′ O
Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Ludwigslust-Parchim
Amt: Neustadt-Glewe
Höhe: 49 m ü. NHN
Fläche: 12,39 km²
Einwohner: 524 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 42 Einwohner je km²
Postleitzahl: 19306
Vorwahl: 038757
Kfz-Kennzeichen: LUP, HGN, LBZ, LWL, PCH, STB
Gemeindeschlüssel: 13 0 76 017
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile
Adresse der Amtsverwaltung: Markt 1
19306 Neustadt-Glewe
Webpräsenz: www.neustadt-glewe.de
Bürgermeister: Henry Topp
Lage der Gemeinde Brenz im Landkreis Ludwigslust-Parchim
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Über dieses Bild

Brenz ist eine Gemeinde im Landkreis Ludwigslust-Parchim in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland). Sie wird vom Amt Neustadt-Glewe mit Sitz in der Stadt Neustadt-Glewe verwaltet.

Geografie[Bearbeiten]

Dorfkirche Alt Brenz

Die Gemeinde setzt sich aus den Ortsteilen Alt Brenz mit der auf einem Hügel liegenden Dorfkirche und Neu Brenz mit der alten Slawenburganlage zusammen.[2] Westlich der Gemeinde verläuft der Brenzer Kanal.

Geschichte[Bearbeiten]

Etwa um 700 entstand eine slawische Burg auf dem Gebiet des heutigen Brenz. Die Reste des Burgwalls sind noch heute in Neu Brenz in Richtung Lewitz erkennbar. Die erste urkundliche Erwähnung von Brenz war im Jahre 946 als terra brenzia in einer Urkunde von Kaiser Otto dem I..

Die Anlage von Neu Brenz ist nach dem örtlichen Kirchenbuch Folge eines Großbrands in Brenz am 29. März 1800, bei dem 64 Häuser und die Pfarre inklusiver aller Kirchakten den Flammen zum Opfer fielen.[3]

Am 1. November 1968 ging die ehemalige Gemeinde Neuhof mit ihrem Ortsteil Klein Laasch in der Gemeinde Brenz auf. Am 1. Januar 1974 wurde Brenz nach Blievenstorf eingemeindet, Neuhof und Klein Laasch wurden dabei jedoch nach Neustadt-Glewe umgegliedert. Am 1. Mai 1990 wurden Alt Brenz und Neu Brenz durch Ausgliederung wieder zur selbstständigen Gemeinde Brenz.[4]

Politik[Bearbeiten]

Wappen[Bearbeiten]

Das vom Schweriner Heraldiker Heinz Kippnick gestaltete Wappen wurde am 18. August 2003 durch das Innenministerium genehmigt und unter Nr. 284 in der Wappenrolle des Landes Mecklenburg-Vorpommern registriert.

Blasonierung: „Gespalten; vorn in Gold ein schwebender, spitzbedachter roter Burgturm slawischer Bauart mit offenem Tor; hinten in Blau zwei schräg gekreuzte goldene Getreideähren.“[5]

Flagge[Bearbeiten]

Flagge der Gemeinde Brenz

Beschreibung: „Die Flagge ist gleichmäßig und quer zur Längsachse des Flaggentuchs von Blau und Gelb gestreift. In der Mitte des Flaggentuchs liegt, auf jeweils ein Drittel der Länge der beiden Querstreifen übergreifend, das Wappen der Gemeinde. Die Länge des Flaggentuchs verhält sich zur Höhe wie 5 zu 3.“[5]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch Liste der Baudenkmale in Brenz (Mecklenburg)

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten]

  • Franziska Stolle GmbH & Co. Brenz KG (Geflügelschlachterei und -verarbeitung, Brüterei; mit ca. 600 Mitarbeitern einer der größten Arbeitgeber der Region)

Verkehr[Bearbeiten]

Durch beide Ortsteile verläuft die Bundesstraße 191. Die Bundesautobahn 24 ist über die Anschlussstelle Neustadt-Glewe, welche sich in drei Kilometern Entfernung befindet, erreichbar.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Brenz (Mecklenburg) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt M-V – Bevölkerungsentwicklung der Kreise und Gemeinden 2013 (XLS-Datei) (Einwohnerzahlen in Fortschreibung des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. § 2 der Hauptsatzung (PDF; 31 kB) der Gemeinde
  3. Artikel Der Herzog leitete und rettete. Im März 1800 zerstörte ein Großbrand das Dorf Brenz bei Ludwigslust im Mecklenburgmagazin der SVZ und des Nordkuriers, 28. März 2008
  4. Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern, Verlag Metzler-Poeschel, Stuttgart 1995, ISBN 3-8246-0321-7, Herausgeber: Statistisches Bundesamt
  5. a b § 1 der Hauptsatzung (PDF; 31 kB) der Gemeinde