Brettwurzel

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Brettwurzeln des Kapokbaums, Ceiba pentandra
Auch die heimische Flatterulme kann Brettwurzeln ausbilden
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Brettwurzeln sind bis zu zehn Meter hohe, sternförmig angeordnete, meist rippenartige Wurzeln. Sie verleihen den hohen Bäumen (Baumriesen) im tropischen Regenwald besondere Standfestigkeit. Das ist besonders bei schiefem Wachstum von Vorteil ("Kampf" um Licht). Aber vor allem dienen sie der Nährstoffbesorgung in dem sehr nährstoffarmen Boden in den Tropen. Sie können so ein größeres Gebiet abdecken oder tiefer reichen, wie zum Beispiel bei Mangroven.

Auch die heimische Flatter-Ulme kann Brettwurzeln ausbilden. Sie ist auf den Lebensraum Aue angepasst und erträgt wochenlange Überflutungen. Da nasse Böden eine unzureichende Kohlenstoffdioxidversorgung der Wurzeln zur Folge haben, können keine tief reichenden Wurzeln gebildet werden und somit können die Brettwurzeln die sonst fehlende Stabilität der Bäume erhöhen. Das „Brett“ setzt sich jedoch unterirdisch nicht fort, sondern mündet in eine Art Kamm aus feinem Wurzelgeflecht, das an der Unterseite des Brettes im Boden wurzelt.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Brettwurzel – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien