Brian Naylor

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Brian Naylor
Automobil-/Formel-1-Weltmeisterschaft
Nation: Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich
Erster Start: Großer Preis von Deutschland 1957
Letzter Start: Großer Preis von Italien 1961
Konstrukteure
1957 und 1957 Brian Naylor 1959, 1960 und 1961 Brian Naylor
Statistik
WM-Bilanz:
Starts Siege Poles SR
7
WM-Punkte:
Podestplätze:
Führungsrunden: — über 0 km
Vorlage:Infobox Formel-1-Fahrer/Wartung/Alte Parameter

John Brian Naylor (* 24. März 1923 in Salford; † 8. August 1989 in Marbella) war ein britischer Autorennfahrer.

Brian Naylor war vor dem Zweiten Weltkrieg als Autohändler tätig und wurde während der Krieges, in dem er als Nachrichtenoffizier kämpfte, mehrmals wegen Tapferkeit ausgezeichnet.

Nach dem Krieg begann Naylor in den 1950er Jahren mit dem Motorsport. 1957 borgte er sich einen Cooper T43 und bestritt damit den Großen Preis von Deutschland auf dem Nürburgring. Am Ende der Rennens überquerte er die Ziellinie am 13. Rang und wurde mit dem kleinen Formel-2-Cooper Zweiter in dieser Klasse.

Ende der 1950er-Jahre begann Naylor mit der Entwicklung eigener Rennfahrzeuge, die er unter dem Namen JBW an den Start brachte. Neben Sportwagen baute Naylor auch Formel-1-Rennwagen, die von einem Maserati-Vierzylinder-Motor angetrieben wurden. Sein Debüt gab der Wagen beim Großen Preis von Großbritannien 1959. Richtig erfolgreich war Naylor mit seinen Eigenbau-Fahrzeugen in der Weltmeisterschaft nie, nur bei Rennen der Formel-Libre gab es einige gute Ergebnisse.

Naylor musste nach längerer Krankheit 1961 den Rennsport aufgeben und verstarb 1989 in Marbella.

Le-Mans-Ergebnisse[Bearbeiten]

Jahr Team Fahrzeug Teamkollege Platzierung Ausfallgrund
1958 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Bruce Halford Lister Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Bruce Halford Rang 15
1959 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Graham Whitehead Aston Martin DBR1/300 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Graham Whitehead Ausfall Unfall

Literatur[Bearbeiten]

  • Steve Small: Grand Prix Who's who. 3rd Edition. Travel Publishing, Reading 2000, ISBN 1-902007-46-8.