Briefbogen-Affäre
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Als Briefbogen-Affäre wird das Fehlverhalten des damaligen Wirtschaftsministers und Vizekanzlers Jürgen W. Möllemann (FDP) im Jahre 1992 bezeichnet. Mit dem Briefkopf des Bundesministeriums für Wirtschaft empfahl Möllemann deutschen Handelsketten einen Einkaufswagen-Chip, der von der Firma eines angeheirateten Vetters Möllemanns vertrieben wurde.
Auf Möllemann wurde daraufhin hoher öffentlicher Druck durch Medien und Parteien ausgeübt. Er trat am 3. Januar 1993 von dem Amt des Wirtschaftsministers und des Vizekanzlers zurück.
[Bearbeiten] Pressespiegel
- Narziß in Nöten [Die Zeit] 1. Januar 1993
- Dank Möllemann: FDP mit Pauken & Trompeten zurück Berliner Kurier (15. Juni 2000) Die Briefbogen-Affäre wird nur am Rande erwähnt.