Briefmaler
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Briefmaler im Ständebuch Jost Ammans.
Briefmaler entwarfen und kolorierten Schriftstücke, Urkunden, Kalender, Wappen, Glückwunschbriefe, aber auch Heiligenbildchen und Spielkarten. Angeregt durch die Holzschnitt-Technik arbeiteten die Briefmaler auch mit Holzstempeln, mit denen sie ihre Vorlagen bedruckten.
Der Beruf ist ein mittlerweile in Deutschland ausgestorbener Beruf. Er entstand im 15. Jahrhundert, als die Nachfrage der Bevölkerung nach profanen Bildern und Schriften stieg.
[Bearbeiten] Siehe auch
[Bearbeiten] Literatur
- Rudi Palla, Falkner, Köhler, Kupferstecher - Ein Kompendium der untergegangenen Berufe, Frankfurt am Main, 1994
- Theodor Kohlmann: Modelstecher, Briefmaler, Illuministen und Kartenmaler in: Lexikon des alten Handwerks, hrsg. v. Reinhold Reith. München, C. H. Beck 1990, S. 164-167. ISBN 3-406-34470-4

