Briefmarkenfälschung

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Unter Briefmarkenfälschung versteht man das Nachahmen von Briefmarken mit betrügerischer Absicht, um diese als echte zu verwenden oder zu verkaufen. Das Fälschen von Postwertzeichen ist gesetzlich verboten.

Man unterscheidet drei Arten von Briefmarkenfälschungen:

  • Fälschungen zum Schaden der Post
  • Spionage- und Propagandafälschungen
  • Fälschungen zum Schaden der Sammler

Fälschungen zum Schaden der Post[Bearbeiten]

Unter Fälschungen zum Schaden der Post versteht man die Nachahmung und Herstellung von postgültigen Briefmarken durch Privatpersonen. Die Fälschungen dienen dazu, das Porto für Postsendungen zu umgehen.

Bereits kurz nach der Einführung der ersten Briefmarke am 1. Mai 1840 in Großbritannien tauchten die ersten Ganzfälschungen von Briefmarken auf. Da das Briefporto damals vergleichsweise hoch und die Bedeutung von Briefen ebenfalls größer als heutzutage war, erwies sich das Fälschen von postgültigen Briefmarken durchaus als lukrativ.

Neben Ganzfälschungen postgültiger Briefmarken gibt es auch Teilfälschungen, beispielsweise die Farbänderung durch chemische Mittel sowie die Manipulation der Wertziffern, um Briefmarken höheren Nominalwertes zu imitieren. Weiterhin sehr beliebt war das Verwenden gebrauchter Briefmarken. Dazu setzte man aus zwei (oder mehreren) gebrauchten Stücken in mühevoller Handarbeit eine (dem Anschein nach) ungebrauchte Briefmarke zusammen. Den Federzug oder den Poststempel versuchte man gelegentlich auch durch chemische Mittel zu entfernen. Außerdem konnte man Briefmarken, bei denen nur ein kleiner Teil mit einem Poststempel versehen war, durch eine Originalmarke teilweise verdecken und somit beide gemeinsam verwenden.

Berühmte Postfälschungen[Bearbeiten]

Postfälschungen, besonders aus dem 19. Jahrhundert, sind bei Briefmarkensammlern sehr beliebt. Sie sind in der Regel viel wertvoller als die Originalmarke. Zu den berühmtesten Postfälschungen zählen:

Zu den bekannteren Falsifikaten zählt auch die einige Zeit als älteste der Welt angesehene Briefmarke, die sich auf einem Brief des Kärntner Postmeisters Ferdinand Egarter an seine Tochter befand. Während der Brief vom 20. Februar 1839 aus Spittal an der Drau als echt eingestuft ist, erwies sich die verwendete 1-Kreuzer-Hebemarke als gefälscht. Zu ihrer Herstellung wurden organische Farben verwendet, doch zu jener Zeit kamen nur anorganische Pigmente zum Färben zum Einsatz.[2]

Maßnahmen gegen Postfälschungen[Bearbeiten]

Schon früh trafen die Postverwaltungen Schutzvorkehrungen gegen Briefmarkenfälschungen. Diese ähneln den Schutzmaßnahmen gegen Falschgeld. Die Schutzmaßnahmen der Postverwaltungen wurden kontinuierlich fortentwickelt. Zu den wichtigsten Maßnahmen gegen Postfälschungen gehören:

Kriegspost- und Propagandafälschungen[Bearbeiten]

Kriegspost- und Propagandafälschungen sind Briefmarkenfälschungen kriegsführender Staaten zur Schädigung des Feindes.

Kriegspostfälschungen sind möglichst genaue Imitationen der gegnerischen Freimarken, die unter anderem dazu verwendet werden, Propagandamaterial über Mittelsmänner durch die feindliche Post zustellen zu lassen. Ein Kauf von Briefmarken in großen Mengen durch die Mittelsmänner wäre, vor allem während eines Krieges, dem Feind sofort aufgefallen.

Propagandafälschungen sind dagegen Fälschungen gegnerischer Briefmarken, deren Bild- oder Schriftinhalt propagandistisch verändert oder verfremdet wird, so wurde bspw. der Schriftzug Deutsches Reich in Futsches Reich geändert.

Erster Weltkrieg[Bearbeiten]

Britische Fälschungen für Deutschland[Bearbeiten]

Während des Ersten Weltkrieges wurden von Großbritannien deutsche Freimarken gefälscht. Bei allen Briefmarkenfälschungen handelt es sich um Spionagefälschungen.

Die Werte zu 5, 10 und 15 Pfennig der damaligen bayerischen Freimarkenausgabe mit dem Bildnis Ludwigs III. fielen Kriegspostfälschungen zum Opfer. Es sind allerdings nur ungebrauchte Stücke bekannt. Ungezähnte Probedrucke wurden ebenfalls von diesen Fälschungen aufgefunden. Die Kriegsfälschungen weichen in der Zeichnung und im Papier von den Originalmarken ab.

Die zweite deutsche Freimarkenausgabe wurde im Auftrag des holländischen Propagandaamtes von Großbritannien gefälscht. Sie diente zur Freimachung von Flugblättern und Broschüren in deutscher Sprache. Betroffen sind die Freimarkenwerte zu 10 und 15 Pfennig der Germania-Ausgabe des Deutschen Reiches. Die Zeichnung weicht, wie auch das zu dünne Wasserzeichen und das kalkweiße Papier von den Originalen ab. Anders als von den vorhergehenden Kriegspostfälschungen existieren hier auch Stücke mit echten Poststempeln von beiden gefälschten Briefmarken.

Britische Fälschungen für Österreich - Ungarn[Bearbeiten]

Kurz vor Ende des Ersten Weltkrieges wurden in England Kriegspostfälschungen der Werte zu 5, 10 und 25 Heller der damals aktuellen Freimarkenausgabe von Österreich (Ungarn hatte seit dem Ausgleich 1867 eigene Briefmarkenausgaben) hergestellt. Die Briefmarken zeigen die österreichische Kaiserkrone sowie Kaiser Karl. Die gefälschten Freimarken wurden auf etwas gelblicherem Papier gedruckt als die Originale. Außerdem sind die Markenbilder der Fälschungen minimal höher (1/4 - 1/2 mm). Gebrauchte Kriegspostfälschungen sind bis jetzt noch nicht bekannt geworden, es existieren jedoch postfrische Stücke von allen drei Werten sowie Andruckproben des 10-Heller-Wertes im Kleinbogenformat in drei verschiedenen Farben mit dem Datumsvermerk 25. September 1918.

Zweiter Weltkrieg[Bearbeiten]

Deutsche Fälschungen für Großbritannien[Bearbeiten]

Oben Original, unten Fälschung.

Zu Beginn des Zweiten Weltkrieges fertigte auch das Deutsche Reich die erste Briefmarkenfälschungen, während der Aktion Bernhard, an. Es handelt sich ausschließlich um Propagandamarken für Großbritannien. Sie wurden im deutschen Konzentrationslager Oranienburg-Sachsenhausen unter Leitung der Sicherheitspolizei hergestellt. Die Marken wurden auf nicht mehr benötigtes Papier gedruckt, das ursprünglich für Lebensmittelkarten hergestellt wurde. Sie wurden von Heinrich Himmler in Auftrag gegeben.

Bei der ersten deutschen Propagandafälschung handelt es sich um eine Verfälschung des Motives der Gedenkmarke zu 1/2 d anlässlich des königlichen Silberjubiläums 1935. Der Kopf des britischen Königs wurde durch den Kopf Josef Stalins ersetzt. Die Inschrift (in Großbuchstaben) wurde in „THIS WAR IS A JEWSH WAR“ (fehlerhaft für: Dieser Krieg ist ein jüdischer Krieg) abgeändert. Außerdem wurden Hammer und Sichel sowie der Davidstern in das Markenbild eingefügt. Die Jahreszahlen wurden durch 1939–1944 ersetzt. Es existieren ungummierte (so hergestellt) sowie gestempelte Stücke. Angeblich soll es noch eine berichtigte Ausführung (Jewish war) gegeben haben, von der jedoch bisher keine Belegstücke aufzufinden waren.

Die zweite deutsche Propagandafälschung betraf ebenfalls eine britische Sondermarke und ähnelt ihrem Vorgänger stark. Die Sondermarke wurde ursprünglich anlässlich der Königskrönung von 1937 verausgabt und hatte einen Nominalwert zu 1 1/2 d. In diesem Fall wurde der Kopf der britischen Königin durch den Kopf Josef Stalins ersetzt (Der König verblieb im Hintergrund des Markenbildes). Der Davidsstern sowie die Inschrift „SSSR / Britannia / Teheran 28.11. 1943“ (Konferenz über die Festlegung der Teilung Deutschlands – vergleiche Konferenz von Teheran). Die Propagandafälschung existiert ebenfalls ungummiert und gestempelt, aber auch in ungeschnittenen Probedrucken. Mit der Ausführung dieser Fälschung hatte SS-Hauptsturmführer Bernhard Krüger den Maler und Grafiker Leo Haas beauftragt. [3] [4]

Im Unterschied zu den vorhergehenden Propagandafälschung sind die Fälschungen der britischen Dauermarkenserie von 1937 mit dem Porträt von König Georg VI. auf den ersten Blick nicht von den Originalen zu unterscheiden. Dies ist auch der Grund, warum diese Propagandafälschungen mit echten Poststempeln der britischen Post existieren. Nur kleine Elemente der Zeichnung wurden verändert. Das Pennyzeichen wurde geschickt durch Hammer und Sichel ersetzt, die Kreuze der Krone wurden durch Davidsterne ersetzt, ebenso wie einzelne Elemente der Distel links oben. In der Mitte der Rose in der rechten Ecke findet sich ebenfalls ein Davidstern. Insgesamt sechs Werte der Serie wurden auf diese Weise gefälscht. Alle kommen ungummiert und (echt) gestempelt vor. Bei dieser Serie sind insgesamt 32 verschiedene Propaganda-Aufdrucke bekannt. Sie werden in fünf verschiedene Gruppen zusammengefasst.

Zwei ausgewählte Serien um einen Einblick zu gewinnen:

  1. Bomben-Serie (Zwischen zwei Fliegerbomben finden sich die Wörter Murder/Ruin (Mord/Zerstörung), für den Text darunter gibt es sechs verschiedene Varianten)
    1. Cathedral of Rouen (Kathedrale von Rouen) – zählt zu den schönsten und bekanntesten Kirchenbauten Frankreichs im gotischen Stil; wurde durch alliierte Fliegerbomben schwer getroffen
    2. Castelle Candolfo (Castel Gandolfo)
    3. Monte Cassino (Monte Cassino) – historisches Kloster, von den Alliierten am 15. Februar 1944 komplett zerstört, da man dort deutsche Soldaten vermutete, denen das Betreten des historischen Gebäudes allerdings verboten war (vergleiche Schlacht um Monte Cassino)
    4. Schaffhausen (Switzerland) (Schaffhausen (Schweiz)) – Stadt in der neutralen Schweiz, die trotzdem 1944 von den Alliierten bombardiert wurde, die Ursachen sind bis heute ungeklärt
    5. San Marino (San Marino) – Trotz der Neutralität des Staates und der Markierung des Staatsgebietes durch riesige weiße Kreuze warfen britische Bomber am 26. Juni 1944 mehrere hundert Bomben über San Marino ab
    6. Cathedral of Cologne (Kölner Dom) – schwer beschädigt durch alliierte Bomben
  2. Invasionsserie (Verschiedene Sätze und gemeinsame Initialen AAAO)
    1. But who will return? – Aber wer kehrt zurück?
    2. An order of Stalin – Ein Befehl von Stalin
    3. England bleeds on the order of Moscow – England blutet aufgrund Moskaus Befehl
    4. England has lost the war – England hat den Krieg verloren
    5. A military adventure – Ein militärisches Abenteuer

Die Propagandafälschungen beschränkten sich allerdings nicht auf Briefmarken. So wurden auch die dazugehörigen Sonderstempel und Gedenkblätter in Russisch und Englisch hergestellt.

US-amerikanische Fälschungen für Deutschland[Bearbeiten]

Auch die US-amerikanische Regierung erkannte das Potential von Kriegspost- und Propagandafälschungen während des Zweiten Weltkrieges.

Zunächst begann man mit der Fälschung der beiden postgültigen Freimarken zu 6 und 12 Reichspfennig des Deutschen Reichs. Auf ihnen war Adolf Hitler abgebildet. Sie wurden im Herbst 1944 von einer US-amerikanischen Feldpostdruckerei des OSS im besetzten Rom hergestellt. Diese dienten dazu, im Feindesland Verwirrung zu stiften. Sie wurden nämlich auf Briefe geklebt, mit selbst gefälschten Poststempeln (Wien 8, Wien 40, Hannover 1) versehen und mittels Flugzeugen in der Operation Cornflakes über dem Süden des Deutschen Reiches abgeworfen. Vor allem in der Umgebung von Wien, der damals zweitgrößten Stadt im Deutschen Reich, wurden solche Briefe mit erfundenen Absendernamen, gefälschten Briefmarken und Stempel gefunden. Die Briefe enthielten Propagandamaterial. Ein ganzer Postsack mit diesen gefälschten Briefen wurde sogar in Berlin zugestellt. Neben den gestempelten Kriegspostfälschungen von den Briefen existieren heute auch noch postfrische Stücke, da nicht alle verbraucht wurden. Die Spionagefälschungen weichen jedoch stark in der Zähnung, im Papier sowie in der Gummierung von den Originalbriefmarken ab.

Die US-Amerikaner gaben bald darauf auch die ersten Propagandafälschungen heraus. Die Vorlage dafür war ebenfalls die Freimarkenserie des Deutschen Reichs mit dem Porträt Hitlers. Beim karminroten 12-Reichspfennig-Wert wurde in das Gesicht Hitlers ein totenkopfähnliches Knochengerüst eingefügt. Die Inschrift wurde von Deutsches Reich in „Futsches Reich“ abgeändert. Diese Propagandafälschung ist bislang noch nicht gestempelt bekannt geworden. Nach einem ähnlichen Prinzip wurde auch der Briefmarkenblock anlässlich Adolf Hitlers Geburtstag 1937 gefälscht. Auf den vier Markenbildern des Blocks, die ursprünglich Adolf Hitler zeigten, sieht man Hitlers Totenkopf über zahlreichen Gräbern. Die Wertangaben wurden durch kleine Galgen ersetzt. In die unteren Zeilen fügte man die Inschrift „Deutsches Reich 1944“ hinzu. Von diesen beiden Propagandafälschungen gibt es wiederum Fälschungen zum Schaden der Sammler.

Außerdem wurden Propagandafälschungen von Feldpostkarten hergestellt.

Sowjetische Fälschungen für Deutschland[Bearbeiten]

Des Führers Weihnachtsbescherung: Die Heimkehr
Des Führers Weihnachtsbescherung: Lebensraum im Osten

Die sowjetischen Fälschungen beschränken sich auf Fälschungen von Postkarten, den so genannten Propagandakarten. Es wurden zahlreiche verschiedene Karten hergestellt, die teilweise mit dem eingedruckten Markenbild zu 6 Reichspfennig der Hindenburg-Freimarkenserie versehen sind.

Britische Fälschungen für Deutschland[Bearbeiten]

Wie schon im Ersten Weltkrieg wurden auch im Zweiten Weltkrieg in Großbritannien Kriegspostfälschungen für das Deutsche Reich hergestellt. In diesem Krieg wurden allerdings auch Propagandafälschungen hergestellt.

Zunächst wurden Kriegspostfälschungen des 12-Reichspfennig-Wertes der Hindenburg-Freimarkenserie des Deutsche Reiches hergestellt, um ähnlich wie die verbündeten US-Amerikaner, Propagandamaterial nach Deutschland einzuschleusen. Dies geschah ebenfalls durch Abwerfen der mit den gefälschten Briefmarken frankierten Briefen mittels Flugzeugen über Deutschland. Es folgten die Wertstufen zu 3, 4, 6 und 8 Reichspfennig. Bei dieser Kriegspostfälschung sind ebenfalls postfrische Stücke bekannt, da nicht alle Briefmarkenfälschungen verbraucht wurden.

Außerdem wurden Kriegspostfälschungen der nachfolgenden Hitler-Freimarkenserie angefertigt. Diese wurden auf vier verschiedene Karten geklebt und mit einem Text versehen. Es existieren keine gestempelten Stücke, dafür aber ungezähnte Probedrucke. Weiter sind noch britische Kriegspostfälschungen von Feldpostzulassungsmarken bekannt geworden.

Himmler-Fälschung

Vorwiegend wurden jedoch in Großbritannien Propagandafälschungen hergestellt. Die erste ihrer Art ging von der deutschen Hitler-Freimarkenserie aus, indem Adolf Hitler durch Heinrich Himmler ersetzt wurde. Es gibt zwei deutlich verschiedene Varianten, von der ersten Type existieren jedoch ungezähnte Probedrucke. Echt gestempelt wurden noch keine Exemplare aufgefunden, alle bisher bekannten Belege sind eindeutig Fälschungen zum Schaden der Sammler.

Die nächste britische Propagandafälschung nahm sich die Sondermarke des Deutschen Reiches aus dem Jahr 1943 anlässlich des 20. Jahrestages von Hitlers Marsch auf die Feldherrnhalle als Vorlage. Man fügte das Porträt von General Witzleben (beteiligte sich am Attentat auf Hitler vom 20. Juli 1944 und wurde am 8. August 1944 hingerichtet), ersetzte das Datum das Jahrestages durch „Gehängt am 8. August 1944“. Diese Propagandafälschung ist ebenfalls gestempelt nicht bekannt.

Später wurden von Großbritannien zwei Briefmarken des Deutschen Reiches der Sondermarkenserie zugunsten der Winterhilfe 1938 gefälscht. Statt der eigentlichen Bilder sah man bei dem Wert zu 12 + 6 Reichspfennig eine Karikatur von Heinrich Himmler, der mit einer Dose, auf der ein Totenkopf abgebildet ist, für die Winterhilfe sammelt. Bei dem Wert zu 3 + 2 Reichspfennig der Sondermarkenserie einen Soldaten mit eingeschlagenem Gesicht sowie im Hintergrund Julius Streicher und Heinrich Himmler anstatt der Originalzeichnung zu sehen.

Die letzte britische Propagandafälschung für das Deutsche Reich während des Zweiten Weltkriegs betraf eine Sondermarke aus dem Jahr 1944 anlässlich des 21. Jahrestags von Hitlers Marsch auf die Feldherrnhalle. Das Markenbild wurde durch ein Bild von Heinrich Himmler ergänzt, der einem Zivilisten Fesseln anlegt. Die Inschriften blieben unverändert. Die Propagandafälschung existiert nur postfrisch sowie als ungezähnter Probedruck.

Britische Fälschungen für von Deutschland besetzte Gebiete[Bearbeiten]

Die britischen Propagandafälschungen beschränkten sich nicht nur auf das Deutsche Reich selbst. Auch für Gebiete, die von deutschen Soldaten besetzt waren, stellte man Propagandafälschungen her.

Generalgouvernement[Bearbeiten]

Die Propagandafälschungen für das nach dem Polenfeldzug der Wehrmacht besetzte sowie nach der Gebietsaufteilung im Rahmen des Deutsch-Sowjetischen Grenz- und Freundschaftsvertrages am 26. Oktober 1939 gebildete und (auch) aus Sicht des Deutschen Reiches als Ausland betrachtete Generalgouvernement (für die besetzten polnischen Gebiete) wurden aus politischen Gründen vom Amt für psychologische Kriegsführung in Großbritannien veranlasst.

Die Vorlage für diese Briefmarkenfälschungen war die Hitler-Freimarkenserie für das Generalgouvernement (Das Generalgouvernement hatte andere Briefmarkenausgaben als das Deutsche Reich). Beim Wert zu 20 Groszy wurde das Porträt von Adolf Hitler durch das Porträt des Generalgouverneurs Hans Frank ersetzt. Der Rest des Markenbildes (Farbe, Rahmen, Text, Wertstufe usw.) blieb unverändert.

Die Marken wurden in England in Kleinbögen zu 20 Marken hergestellt und über dem besetzten Polen vom Flugzeug aus abgeworfen. Sie konnten von der polnischen Untergrundbewegung auf zahlreichen Propagandaschriften und auf Briefen mit darin enthaltenen Propagandaschriften im Generalgouvernement während weniger Wochen im Sommer 1943 mit echten Poststempel in den Postverkehr geschleust werden. Die meisten dieser Briefe wurden allerdings noch auf den Postämtern von den deutschen Behörden beschlagnahmt. Nachweisbar echt gelaufene Briefe sind daher dementsprechend sehr selten. Die beabsichtigte Schaffung von Unruhe mittels dieser Fälschung konnte so eher nur im Bereich der deutschen Behörden erreicht werden.

Neben den gestempelten Stücken auf den Briefen existieren heute auch noch ungezähnte Probedrucke sowie postfrische Stücke. Zur (tendenziell steigenden) Katalogbewertung dieser Marke siehe z. B. Michel-Katalog Deutschland Spezial Band 1 unter Kriegs- und Propagandafälschungen Katalognummer 33.

Marokko[Bearbeiten]

In Marokko brachte Großbritannien Propagandafälschungen in Umlauf, die als Produkt des Deutschen Reiches ausgegeben wurden. Hierzu wurden postgültige Briefmarken Französisch-Marokkos mit dem Aufdruck „Deutsche Reichspost in Marokko“ versehen. Dies sollte eine bevorstehende deutsche Besetzung vorspiegeln. Es existieren noch 11 postfrische Exemplare zu 50 Centimes, eine Freimarke sowie 7 postfrische Exemplare der Luftpostmarke zu 1 Franc.

Kalter Krieg[Bearbeiten]

Von West-Berlin für die DDR[Bearbeiten]

In West-Berlin wurden zahlreiche Propagandafälschungen und Fälschungen zum Schaden der Post von der 1948 von Rainer Hildebrandt gegründeten Kampfgruppe gegen Unmenschlichkeit (KgU) hergestellt. Unter anderem wurden Flugblätter in die DDR eingeschleust; die Gruppe führte im Auftrag US-amerikanischer Geheimdienste u.A. Sabotageakte und Mordanschläge durch.

Alle Propaganda- sowie „Spionage“-Fälschungen kamen tatsächlich zur Verwendung und existieren daher ausnahmslos sowohl in postfrischer als auch in gestempelter Form.

Die erste Propagandafälschung betraf die Freimarkenausgabe der DDR mit dem Bildnis des Präsidenten der DDR Wilhelm Pieck. Um seinen Hals wurde ein (Galgen-)Strick gelegt und der Landesname in „Undeutsche Undemokratische Diktatur“ umgeändert. Man fälschte die Werte zu 12 und 24 Pfennig der Serie nach dieser Vorlage.

Die folgenden Propagandafälschungen betrafen insgesamt sechs Werte der Freimarkenserie „Fünfjahresplan“ der DDR. Beim Wert zu 12 Pfennig ersetzte man 1952 den Landesnamen durch die Aufforderung „Arbeite langsam in der Undeutschen Undemokratischen Republik“. Das unveränderte Markenbild zeigt einen Bauern, einen Handwerker sowie Akademiker. Bei der folgenden Propagandafälschung des Wertes zu 21 Pfennig wurde lediglich der Landesname in „Undeutsche Undemokratische Republik“ umgeändert. Das Markenbild mit der Karl-Marx-Allee erhielt die neue Bildüberschrift „Berlin Stalinallee /Straße des 17. Juni“. Da die Originalmarke des Wertes zu 24 Pfennig der Fünfjahresplan-Serie 1953 eine neue Wertangabe mittels Aufdruck erhielt, wurde ein solcher auch auf die Propagandafälschung gedruckt. Die Fälschung existiert also mit und ohne Aufdruck.

1954 wurden die nächsten beiden Propagandafälschungen dieser Serie hergestellt. Der gefälschte Wert zu 6 Pfennig behielt diese Mal den Landesnamen unverändert bei, dafür wurde jedoch das Symbol für den Fünfjahresplan, das sich in der rechten unteren Ecke bei jeder Briefmarke dieser Serie befand durch das Symbol für frei Wahlen (Schwurhand mit „W“) ersetzt. Beim Markenbild, das zwei Arbeiter zeigt, die sich die Hände reichen, wurde jedoch einiges verändert. Auf der Propagandafälschung gibt der eine Arbeiter Walter Ulbricht einen Zettel mit der Aufschrift „Freie Wahlen“ und schickt diesen nach Moskau. Beim erneut gefälschten Wert zu 24 Pfennig beschränkte man sich dieses Mal in der Bildüberschrift auf die Worte „Berlin - Straße des 17. Juni“ und fügte das Symbol für freie Wahlen ein. Der Landesname blieb auch hier unverändert.

Die letzte Fälschung der Fünfjahresplanserie betraf den Wert zu 20 Pfennig mit dem Bild des Kurhauses Bad Elster. Die Bildüberschrift wurde hier in „Elster - Bad der Werkbonzen“ abgeändert. Symbol und neuer Landesname wurden nicht eingefügt. Ende 1954 stellte die Kampftruppe die Herstellung von Propagandafälschungen ein.

Die KgU stellte jedoch nicht nur Propagandafälschungen her. Kriegspostfälschungen von zwei verschiedenen Werten der Dienstmarken der DDR richteten große Schäden an: Mit ihnen wurden Briefe mit falschen Produktionsanweisungen an zahlreiche Betriebe verschickt.

Wenig später wurden noch weiter Propagandafälschungen durch den in Berlin-Steglitz lebenden Willi-Peter Kleine hergestellt. Auf einer Schiller-Gedenkmarke ergänzte er den Text „Wir wollen frei sein, wie die Väter waren“. Aus dem „Tag der Menschenrechte“ machte er einen „Tag der Menschen ohne Rechte“. Auf der 20-Pf-Marke zum 500-jährigen Jubiläum der Universität Greifswald schmuggelte er schließlich einen Rotarmisten mit MP und Knute ins Universitätswappen. Der Strafverfolgung entging Kleine, weil die einschlägige Bestimmung im StGB (§ 275) nur die Fälschung gültiger Wertzeichen verbot und DDR-Briefmarken von der BRD nicht als solche betrachtet wurden. Um sich auch nicht dem Vorwurf des Betrugs an der Post der DDR auszusetzen, wurden mit Fälschungen beklebte Briefe zusätzlich mit echten Marken in Höhe des vorgeschriebenen Portos frankiert.[5]

Fälschungen zum Schaden der Sammler[Bearbeiten]

Unter Fälschungen zum Schaden der Sammler versteht man das Fälschen von postungültigen Briefmarken mit einem hohen Sammlerwert. Diese sollen mit betrügerischer Absicht an Philatelisten verkauft werden.

Es gab und gibt zahlreiche Fälscher, die in der Lage sind, aufgrund der modernen Technik Raritäten nahezu originalgetreu zu kopieren.

Selbst Postfälschungen sowie Kriegs- und Propagandafälschungen wurden und werden aufgrund ihres teilweise hohen Wertes zum Schaden der Sammler gefälscht. Es handelt sich also um gefälschte Fälschungen.

Schwindelausgaben[Bearbeiten]

Es kommt immer wieder vor, dass Briefmarken von Ländern, die es nicht gibt, gefälscht werden. Man spricht von sogenannten Schwindelausgaben. Ein bekanntes Beispiel sind die Briefmarken der Republik Maluku Selatan, gefälscht von dem Briefmarkenhändler Henry Stolow (siehe: Postgeschichte und Briefmarken von Maluku Selatan).

Teilfälschungen[Bearbeiten]

Unter Teilfälschungen versteht man das Verfälschen einzelner Teile einer echten Briefmarke. Die häufigsten Teilfälschungen sind:

Die zahlreichen Verfälschungsarten werden eingehender in den einzelnen Fachartikeln behandelt.

Briefmarkenprüfung[Bearbeiten]

Da es einerseits von Briefmarken viele schwer als solche erkennbare und daher für den Sammler gefährliche Fälschungen zum Schaden der Sammler auf dem Markt gibt, andererseits viele Spionage- und Propagandafälschungen sowie Fälschungen zum Schaden der Post einen nicht unerheblichem Wert am Markt besitzen, ist es bei wertvollen Stücken zu empfehlen, die Briefmarke von einem Briefmarkenprüfer untersuchen zu lassen.

Briefmarkenprüfer sind Experten, die auf bestimmte Sach- bzw. Prüfgebiete spezialisiert sind, beispielsweise auf Deutsche Post in China. Sie sind immer „private“ Briefmarkenprüfer. Die Mitgliedschaften eines Briefmarkenprüfers in Vereinen (beispielsweise im Bund Philatelistischer Prüfer und Verband Philatelistischer Prüfer in Deutschland oder im Verband Österreichischer Briefmarkenprüfer (VÖB) in Österreich), ändert daran nichts, denn auch diese sind ja nur auf Grund privater Einzelinitiativen gegründete private Vereine, sohin nur private Zusammenschlüsse von Privatpersonen.

Denn eine spezielle staatliche Ausbildung, Prüfung und Zulassung zum (z. B. staatlich geprüften) Briefmarkenprüfer mit staatlich ausgewiesener Berechtigung zum Prüfen in einem bestimmten Prüfgebiet gibt es weder in Deutschland noch in Österreich. Die „Verleihung“ von Prüfgebiet und die „Berechtigung“ zum Prüfen an Briefmarkenprüfer sind ebenfalls nur reine Privatakte, die von einzelnen oder einer Gruppe von Privatpersonen nach selbst gegebenen (eingehaltenen oder auch ohne größere Folgen nicht eingehaltenen) Regeln vorgenommen werden.

Es gibt auch keine spezielle staatliche Kontrolle der Briefmarkenprüfer, z. B. ob deren Kenntnisse den allgemein Erfordernissen des Briefmarkenprüfens oder den speziellen Anforderungen ihres Prüfgebietes auch nur annähernd (noch) genügen. Laut Statuten eines Landesverbandes von Briefmarkenprüfern konnte man lange Zeit einen Prüfer nicht einmal dann, wenn er laufend unrichtige Atteste ausgestellt hatte, aus dem Prüferverband ausschließen.

Ebenso wenig gibt es eine spezielle staatliche oder zumindest standesrechtliche Aufsicht über Briefmarkenprüfer, die darüber wacht, dass „Tätigkeiten“, „Geschäfte“ und „Verhalten“ von Briefmarkenprüfern in Einklang mit dem sehr viel auf Vertrauen basierenden „Stand“ der Briefmarkenprüfer stehen. Dadurch können bei Briefmarkenprüfern selbst persönliche und geschäftliche Naheverhältnisse zu einer viele Philatelisten schwer schädigenden Person, welche bei anderen Berufsgruppen schon wegen Standeswidrigkeit beträchtliche Konsequenzen hätte, ohne jegliche Folgen bleiben. Auch ein Verbandsausschluss ist in solchen Fällen nicht immer in den Verbandsstatuten vorgesehen. Eine bei anderen sehr auf Vertrauen basierenden Berufsständen kaum vorstellbar Konstellation.

Die Kompetenz und das Ansehen eines Briefmarkenprüfers beruhen daher nicht auf weithin üblichen Kriterien wie Ausbildungsweg, staatlichen Prüfungen und Einhaltung von (zumindest) standesrechtlich überwachten Verhaltensweisen, sondern primär auf dem Ruf, den sich der Prüfer durch seinen allgemeinen Umgang und der regelmäßigen Richtigkeit seiner Prüfurteile in philatelistischen Kreisen erworben hat. Ein Ansehen, das neben selbst gewählten allgemeinen Verhaltensweisen seine Wurzeln in einer selbst angeeigneten Fachkompetenz hat. Eine Fachkompetenz, die sich Briefmarkenprüfer mangels vorhandener staatlicher Ausbildungswege in der Regel nur durch Jahrzehnte des Sammelns, Forschens und eigenen Fortbildens erwerben können. Das bedeutet aber auch, dass der Weg zu einem tatsächlich kompetenten Briefmarkenprüfer im Vergleich zu vielen anderen Berufen bedeutend mehr an Zeit, Einsatz und Engagement erfordert.

Alle Briefmarkenprüfer prüfen gemäß einer privat (gemeinsam) selbst gegebenen Prüfordnung eigenverantwortlich als Einzelperson bei persönlicher Haftung für die Richtigkeit ihrer Prüfmitteilungen. Eine Haftung von Vereinen für Prüfungen von Vereinsmitglieder gibt es nicht. Dies wird in den Prüfordnungen der beiden Vereine auch ausdrücklich festgehalten. Eine im Michel-Katalog Österreich Spezial 2010, Seite 626, enthaltene und jahrzehntelang angewendete Prüfordnung des VÖB hält allerdings aus unbekannten Gründen den Ausschluss jeglicher Haftung für Prüfungen seiner Mitglieder mit folgender Formulierung fest: („9. Die Prüfung erfolgt nach bestem Wissen und nach dem jeweiligen Stand der Forschung, jedoch ohne Haftung.“). Erst Ende des ersten Jahrzehntes des 21. Jh. wurde diese Haftungsausschlussklausel beseitigt.

Briefmarkenprüfer prüfen philatelistische Prüfstücke auf Echtheit und Qualität (meist Erhaltung - keine versteckten Reparaturen). Die Prüfstücke werden zunehmend immer seltener signiert, sondern es wird ein mit einer Fotografie des Prüfstückes versehener Kurzbefund, bei steigendem Wert ein Befund oder ein Attest. ausgestellt. Befunde und Atteste sind mit Sicherheitsmerkmalen im Papier oder mittels Hologramm versehen. Dies soll vor gefälschten Prüfungsmitteilungen bewahren.

Signaturen bestehen in der Regel aus dem Namen des Prüfers. Das Signum wird mit einem Stempel auf die Rückseite der Briefmarke angebracht. Es ist im Vergleich zur Briefmarke verhältnismäßig klein. Es gibt verschiedene Stellungen für die Signaturen. Ungebrauchte Briefmarken werden anders signiert als gestempelte, Briefmarken ohne Aufdruck als Briefmarken mit solch einem sowie gezähnte Stücke anders als Geschnittene. Dies macht man, da man so beispielsweise verhindert, dass Betrüger billige gezähnte Briefmarken signieren lassen, die Zähne abschneiden und sie als teure, geprüfte ungezähnte Briefmarken verkaufen. Das Signum gibt außerdem durch den Abstand von einer gedachten Grundlinie Auskunft über die Erhaltung der Briefmarke und bewahrt den Sammler so vor dem Erwerb von Briefmarken mit nicht sofort ersichtlichen Mängeln. In letzter Zeit wird vom Signieren von Briefmarken immer mehr abgegangen, da die Sammlerschaft eine Signatur zunehmend als den Wert mindernd betrachtet bzw. unsignierte Marken mit Attest bevorzugt.

Die Stellungen der Prüfzeichen:

Reale Markenprüfzeichen

1. Briefmarken ohne Aufdruck (Briefmarkentrennung - Durchstich - Ohne Perforation):

Beschreibung

2. Briefmarken mit Aufdruck (Zähnung - Durchstich - Ohne Perforation):

Beschreibung

3. Probedrucke, Specimen, Essays:

Beschreibung

4. Briefmarken mit Mängeln (kleinere Mängel - größere Mängel):

Beschreibung

Anmerkung: ** = einwandfreie Gummierung, * = beschädigte Gummierung, meistens durch Falz, o = gestempelt

Gefälschte Briefmarken werden vom Briefmarkenprüfer als solche gekennzeichnet. Sie erhalten auf der Rückseite den Stempel „Falsch“. Teilfälschungen werden ebenfalls als solche erkenntlich gemacht. Die Stempel lauten in diesen Fällen etwa „Stempel falsch“ oder „Gummi falsch“. Die Prüfungsdauer beträgt meist einige Monate.

Die Kosten einer Prüfung richten sich nach den Angaben der Prüfordnung des jeweiligen Prüfers. In der Regel betragen sie zwischen 2 und 4% des Katalogwertes eines Prüfstückes, wobei in den Prüfordnungen oft Mindestgebühren pro Prüfsendung und Prüfobjekt sowie Fixgebühren für die Ausstellung einer Prüfmitteilung angegeben sind. Eine Neuerscheinung im Markenprüfwesen ist die seit einiger Zeit von einem Briefmarkenprüfer angebotene kostenlose Prüfung. Es empfiehlt sich daher, vor einer Prüfsendung die Prüfordnungen hinsichtlich Haftung, Kosten usw. durchzulesen.

Berühmte Briefmarkenfälscher[Bearbeiten]

Reproduktion Sachsendreier von François Fournier mit Falschstempel SEBNITZ 15.9.53

Manche Fälscher von Briefmarken erlangten auf Grund der Perfektion ihrer Fälschungen Berühmtheit unter den Sammlern. Ihre Fälschungen sind keineswegs wertlos, sondern ein beliebter Zusatz in Sammlungen. Zu den berühmtesten (oder berüchtigtsten) Briefmarkenfälschern gehören:

Literatur[Bearbeiten]

  • Fritz Billig, Otto Stiedl: Grosses Handbuch der Fälschungen. F. Billig, Wien 1934.
  • Ullrich Häger: Großes Lexikon der Philatelie. Bertelsmann, Gütersloh 1973.
  • Wolfgang Maaßen, in Zusammenarbeit mit Wilhelm van Loo: Echt oder falsch? - das ist hier die Frage! – Fälschungen und Fälscher in der Philatelie. Ratgeber für Briefmarkensammler. Band 3, Verlag Phil Creativ, Schwalmtal 2003, ISBN 3-932198-48-4.
  • Joachim Hosang: Gezähnte Kriegspropaganda. Handbuch und Katalog.
  • M. Williams: Forged Stamps of Two World Wars. London.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Das kopfstehende Szigetvár-Provisorium und seine Gefährten
  2. Beyars.com: Das große Kunstlexikon von P.W. Hartmann, Stichwort „Briefmarke“, abgefragt am 13. März 2009
  3. Peter Edel: Wenn es ans Leben geht, Autobiografie, 1. Aufl., Teil 2, S. 54 ff., Verlag der Nation, Berlin 1979, ISBN 3-87682-714-0
  4. Wolf H. Wagner: Der Hölle entronnen. Stationen eines Lebens. Eine Biografie des Malers und Graphikers Leo Haas, Henschel Verlag, Berlin, 1987, ISBN 3-362-00147-5
  5. Die Widerstands-Philatelie. In: Der Spiegel vom 6. Februar 1957.