Briggs & Stratton

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Briggs & Stratton
Logo der Briggs & Stratton Corporation
Rechtsform Corporation
ISIN US1090431099
Gründung 1908
Sitz Milwaukee, Wisconsin, Vereinigte Staaten
Leitung Todd J. Teske (Vorsitzender, Präsident und CEO)
Mitarbeiter 6.321 (31. Dezember 2012)[1]
Umsatz 2,066 Mrd. US-Dollar (2012)[1]
Gewinn 29,006 Mio. US-Dollar (2012)[1]Vorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Gewinn
Bilanzsumme 1,608 Mrd. US-Dollar (2012)[1]Vorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Bilanzsumme
Branche Maschinenbau
Produkte luftgekühlte BenzinmotorenVorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Produkte
Website www.basco.com

Briggs & Stratton ist der größte Hersteller von luftgekühlten Ottomotoren. Jährlich werden über 10 Millionen Stück produziert. Diese Motoren finden sich vornehmlich in Bau- und Gartengeräten wie mobilen Generatoren, Rasenmähern und sonstigen mit Benzin angetriebenen Geräten. Zum Jahresende 2012 beschäftigte der Konzern 6.321 Mitarbeiter. Die Aktien des Unternehmens werden seit 1928 an der NYSE gehandelt. Motoren von Briggs & Stratton werden weltweit vertrieben.

Die Gesellschaft wurde im Jahre 1908 in Milwaukee, Wisconsin, USA von den Ingenieuren Stephen Foster Briggs und Harold M. Stratton gegründet. Ursprünglich sollten Automobile hergestellt werden. 1919 erwarb Briggs & Stratton die Rechte am Smith Flyer, einem Buckboard und fertigte es unter dem Namen Briggs & Stratton Flyer bis 1923. Danach verlegte sich das Unternehmen auf die Produktion von Zulieferteilen für die Automobilindustrie und Einbaumotoren, die aus dem Motor des Flyer entwickelt worden waren.

1978 kaufte Briggs & Stratton den deutschen Kleindieselmotorenhersteller Farymann Diesel und wollte so den Einstieg bei Kleindieselmotoren schaffen. Die Pläne, neue wassergekühlte Mehrzylindermotoren zu entwickeln, scheiterten, ebenso wie, die Kosten bei bestehenden 1-Zylindermotoren deutlich zu senken. Mitte der 1980er wurde deshalb Farymann Diesel wieder verkauft. 2004 wurde der Konkurrent Simplicity Manufacturing übernommen. Der im selben Jahr in die Insolvenz geratene Konkurrent Murray wurde im Folgejahr aufgekauft.

Im Jahr 1990 begann Briggs & Stratton damit, schöne Parks in den USA auszuzeichnen. Seit 2002 sponsert Briggs & Stratton den Wettbewerb „Schönster Park“ in Europa. Von einer von Briggs & Stratton beauftragten Jury werden seitdem in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Polen und Schweden alljährlich die zehn bzw. fünf landesweit schönsten Parks prämiiert.[2] 2009 wurde erstmals der „schönste Park Europas“ ausgezeichnet.

Literatur[Bearbeiten]

  • Harald Linz, Halwart Schrader: Die Internationale Automobil-Enzyklopädie. United Soft Media Verlag, München 2008, ISBN 978-3-8032-9876-8.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d Briggs & Straton: Annual Report 2012
  2. http://www.schoenste-parks.de/de_parksweltweit.htm Briggs & Stratton: ''Schönste Parks europaweit'' (Inhalt nicht mehr erreichbar)