Lee Brilleaux
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Lee Brilleaux (* 5. Oktober 1952 in Durban, Südafrika; † 7. April 1994 in Leigh on Sea, England) war ein Sänger und Mitbegründer der englischen Band Dr. Feelgood.
[Bearbeiten] Leben
Brilleaux kehrte 1955 mit seinen englischen Eltern nach Ealing, West London von deren Arbeitsstelle in Südafrika zurück. 1965 zog er nach Canvey Island, Essex. Nachdem er 1968 Anstellung bei einer Anwaltskanzlei gefunden hatte, spielte er in ersten Bands, unter Anderem den Wild Bunch.
1972 gründete er zusammen mit Wilko Johnson, John B. Sparks und John Martin alias Big Figure in Canvey Island Dr. Feelgood. Zahlreiche Gigs in Londoner Pubs erregten die Aufmerksamkeit der lokalen Musikpresse, Resultat war der ersten Plattenvertrag im Jahr 1975 mit dem Album Down by the Jetty, geprägt von einem kompromisslosen Rock'n'Roll-Sound und in Mono gemischt. Noch im selben Jahr folgte Malpractice. Bekanntester Song neben Roxette aus dem 1. Album, der dem gleichnamigen schwedischen Popduo als Namensgeber diente, ist Milk and Alcohol aus dem Jahr 1978.
Bis zu seinem Krebstod am 7. April 1994 blieb Brilleaux Sänger und Kopf der Pubband Dr. Feelgood, die mit ihrem ehrlichen und erdigen Rhythm'n'Blues jenseits aller Zeitströmungen zahlreiche Bands beeinflusste.
Lee Brilleaux hatte an den rauen Kompositionen der Band kaum Anteil, einzig die Single She's a wind up aus dem Jahr 1977 weist ihn als Coautor aus. Die raue ungekünstelte Stimme des Kettenrauchers wurde jedoch zum Markenzeichen der Band und weist ihn als einen der besten weißen Bluessänger aus.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Brilleaux, Lee |
| KURZBESCHREIBUNG | südafrikanisch-englischer Sänger |
| GEBURTSDATUM | 5. Oktober 1952 |
| GEBURTSORT | Durban, Südafrika |
| STERBEDATUM | 7. April 1994 |
| STERBEORT | Leigh on Sea, England |

