Britische Formel-3-Meisterschaft 2010

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Die britische Formel-3-Meisterschaft 2010 war die 60. Saison der britischen Formel-3-Meisterschaft. Sie umfasste insgesamt zehn Rennwochenenden mit jeweils drei Rennen. Sie begann am 3. April 2010 im Oulton Park und endete am 26. September 2010 in Brands Hatch. Jean-Éric Vergne sicherte sich den Meistertitel vorzeitig im 24 Rennen. Er ist der erste Franzose, der die britische Formel-3-Meisterschaft gewinnen konnte. Zum dritten Mal in Folge hat ein Pilot von Carlin den Meistertitel gewonnen.

Starterfeld[Bearbeiten]

Team Nr. Fahrer Klasse Chassis Motor Rennwochenende
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Carlin 1 BrasilienBrasilien Adriano Buzaid[1] M Dallara Volkswagen 1–10
2 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich James Calado[1] M 1–10
21 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Rupert Svendsen-Cook[1] M 1–10
22 MalaysiaMalaysia Jazeman Jaafar[1] M 1–10
31 FrankreichFrankreich Jean-Éric Vergne[1] M 1–10
32 BrasilienBrasilien Lucas Foresti[2] M 1–10
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Hitech Racing 3 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich William Buller[1] M Dallara Volkswagen 1–10
4 BrasilienBrasilien Gabriel Dias[1] M 1–10
77 BrasilienBrasilien Pietro Fantin G 5, 8, 10
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Fortec Motorsport 5 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Daniel McKenzie[2] M Dallara Mercedes-Benz 1–10
6 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Oliver Webb[2] M 1–10
9 RusslandRussland Max Snegirjow[2] M 1–10
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich T-Sport 7 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Alex Brundle[3] M Dallara Volkswagen 1–10
43 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Menasheh Idafar[2] N Mugen-Honda 1–10
44 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich James Cole[2] N 1–10
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Räikkönen Robertson Racing 8 JapanJapan Daisuke Nakajima[2] M Dallara Mercedes-Benz 1–10
26 KolumbienKolumbien Carlos Huertas[2] M 1–10
27 BrasilienBrasilien Felipe Nasr[2] M 1–10
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Litespeed F3 14 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jay Bridger[2] M Dallara Volkswagen 1–10
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Sino Vision Racing 17 China RepublikRepublik China Kevin Chen[4] M Dallara Mercedes-Benz 2
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Wayne Boyd M 4
18 China VolksrepublikVolksrepublik China Adderly Fong[2] M 1–10
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich CF Racing with Manor Motorsport 25 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Hywel Lloyd[2] M Dallara Mercedes-Benz 1–10
28 IndonesienIndonesien Rio Haryanto[2] M 2, 3
BrasilienBrasilien Yann Cunha M 8
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Motul Team West-Tec 46 BrasilienBrasilien Luiz Razia[4] N Dallara Mugen-Honda 2
MexikoMexiko Juan Carlos Sistos N 8, 9
DeutschlandDeutschland Mücke Motorsport 71 KolumbienKolumbien Carlos Muñoz G Dallara Mercedes-Benz 6, 8
FrankreichFrankreich ART Grand Prix 90 MexikoMexiko Esteban Gutiérrez[4] G Dallara Mercedes-Benz 2
FrankreichFrankreich Nathanaël Berthon G 6
91 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Alexander Sims[4] G 2, 6
92 FrankreichFrankreich Jim Pla[4] G 2, 6
ItalienItalien Prema Powerteam 93 SpanienSpanien Daniel Juncadella G Dallara Mercedes-Benz 6
94 FrankreichFrankreich Nicolas Marroc G 6
Symbol Klasse
M Meisterschaft
N National
G Gast

Rennkalender[Bearbeiten]

Der Rennkalender der britischen Formel-3-Meisterschaft umfasste zehn Rennwochenenden. An jedem Rennwochenende fanden drei Rennen statt. Das erste Rennen dauerte über 30 Minuten. Für die Startaufstellung wurde die zweitschnellste Runde der Qualifikation gewertet. Beim zweiten Rennen, dass über 20 Minuten ging, starteten die besten zehn Fahrer des ersten Rennens in umgekehrter Reihenfolge. Der Sieger des ersten Rennens zog auf dem Podium ein Los, dass ihm einen Startplatz zwischen dem sechsten und dem zehnten Platz zuordnet. Das dritte Rennen dauerte 40 Minuten. Für die Startaufstellung zu diesem Rennen zählte die schnellste Runde des Qualifyings.[5]

Nr. Datum Rennstrecke Sieger Zweiter Dritter
1. 3. April Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Tarporley FrankreichFrankreich Jean-Éric Vergne Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Oliver Webb BrasilienBrasilien Adriano Buzaid
2. 5. April Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Rupert Svendsen-Cook JapanJapan Daisuke Nakajima KolumbienKolumbien Carlos Huertas
3. FrankreichFrankreich Jean-Éric Vergne Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Oliver Webb Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Rupert Svendsen-Cook
4. 1. Mai Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Silverstone Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich James Calado Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Oliver Webb JapanJapan Daisuke Nakajima
5. 2. Mai BrasilienBrasilien Gabriel Dias1 JapanJapan Daisuke Nakajima1 FrankreichFrankreich Jean-Éric Vergne1
6. Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich James Calado Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Oliver Webb BrasilienBrasilien Felipe Nasr
7. 22. Mai FrankreichFrankreich Magny-Cours Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Oliver Webb BrasilienBrasilien Gabriel Dias Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich William Buller
8. 23. Mai FrankreichFrankreich Jean-Éric Vergne Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Oliver Webb Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich William Buller
9. Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Oliver Webb FrankreichFrankreich Jean-Éric Vergne BrasilienBrasilien Gabriel Dias
10. 29. Mai DeutschlandDeutschland Hockenheim FrankreichFrankreich Jean-Éric Vergne MalaysiaMalaysia Jazeman Jaafar Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Daniel McKenzie
11. BrasilienBrasilien Gabriel Dias Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Oliver Webb BrasilienBrasilien Adriano Buzaid
12. 30. Mai FrankreichFrankreich Jean-Éric Vergne Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich William Buller MalaysiaMalaysia Jazeman Jaafar
13. 17. Juli Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Northamptonshire FrankreichFrankreich Jean-Éric Vergne KolumbienKolumbien Carlos Huertas Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Oliver Webb
14. 18. Juli Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Daniel McKenzie JapanJapan Daisuke Nakajima BrasilienBrasilien Adriano Buzaid
15. BrasilienBrasilien Felipe Nasr FrankreichFrankreich Jean-Éric Vergne Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich James Calado
16. 30. Juli BelgienBelgien Spa-Francorchamps FrankreichFrankreich Jean-Éric Vergne Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich James Calado Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Rupert Svendsen-Cook
17. FrankreichFrankreich Jean-Éric Vergne BrasilienBrasilien Felipe Nasr Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Daniel McKenzie
18. 31. Juli FrankreichFrankreich Jean-Éric Vergne Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich James Calado BrasilienBrasilien Gabriel Dias2
19. 7. August Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Thruxton Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich James Calado FrankreichFrankreich Jean-Éric Vergne Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Rupert Svendsen-Cook
20. 8. August FrankreichFrankreich Jean-Éric Vergne Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich James Calado Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Oliver Webb
21. FrankreichFrankreich Jean-Éric Vergne Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Oliver Webb Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich James Calado
22. 14. August Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Silverstone Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich James Calado FrankreichFrankreich Jean-Éric Vergne BrasilienBrasilien Lucas Foresti
23. 15. August BrasilienBrasilien Adriano Buzaid KolumbienKolumbien Carlos Huertas FrankreichFrankreich Jean-Éric Vergne
24. FrankreichFrankreich Jean-Éric Vergne BrasilienBrasilien Adriano Buzaid Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Oliver Webb
25. 29. August Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Norfolk FrankreichFrankreich Jean-Éric Vergne BrasilienBrasilien Adriano Buzaid BrasilienBrasilien Felipe Nasr
26. 30. August BrasilienBrasilien Gabriel Dias BrasilienBrasilien Adriano Buzaid Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich William Buller
27. BrasilienBrasilien Adriano Buzaid FrankreichFrankreich Jean-Éric Vergne Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich James Calado
28. 25. September Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Brands Hatch Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Oliver Webb Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich James Calado BrasilienBrasilien Adriano Buzaid
29. 26. September Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Daniel McKenzie KolumbienKolumbien Carlos Huertas BrasilienBrasilien Adriano Buzaid
30. Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich James Calado Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich William Buller Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Menasheh Idafar

1 Alexander Sims kam als Erster ins Ziel. Da er als Gastfahrer angetreten war, erhielt der zweitplatzierte Gabriel Dias die Punkte für den ersten, der drittplatzierte Daisuke Nakajima die Punkte für den zweiten und der fünftplatzierte Jean-Éric Vergne die Punkte für den dritten Platz.
2 Alexander Sims kam als Dritter ins Ziel. Da er als Gastfahrer angetreten war, erhielt der viertplatzierte Gabriel Dias die Punkte für den dritten Platz.

Wertung[Bearbeiten]

Stand: Saisonende

Fahrerwertung – Meisterschaft[Bearbeiten]

Pos. Fahrer Punkte
1. FrankreichFrankreich Jean-Éric Vergne 392
2. Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich James Calado 293
3. Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Oliver Webb 250
4. BrasilienBrasilien Adriano Buzaid 238
5. BrasilienBrasilien Felipe Nasr 136
6. BrasilienBrasilien Gabriel Dias 135
7. Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Rupert Svendsen-Cook 131
8. Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich William Buller 111
Pos. Fahrer Punkte
9. Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Daniel McKenzie 109
10. KolumbienKolumbien Carlos Huertas 104
11. JapanJapan Daisuke Nakajima 97
12. MalaysiaMalaysia Jazeman Jaafar 85
13. BrasilienBrasilien Lucas Foresti 45
14. Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jay Bridger 27
15. Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Hywel Lloyd 23
Pos. Fahrer Punkte
16. China VolksrepublikVolksrepublik China Adderly Fong 12
17. Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Alex Brundle 10
18. RusslandRussland Max Snegirjow 1
19. Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Wayne Boyd 0
20. IndonesienIndonesien Rio Haryanto 0
21. BrasilienBrasilien Yann Cunha 0
22. China RepublikRepublik China Kevin Chen 0

Fahrerwertung – Nationale Klasse[Bearbeiten]

Pos. Fahrer Punkte
1. Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Menasheh Idafar 435
2. Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich James Cole 418
3. MexikoMexiko Juan Carlos Sistos 72
4. BrasilienBrasilien Luiz Razia 23

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d e f g „Britische Formel 3: Plätze füllen sich“ (Motorsport-Total.com am 24. Februar 2010)
  2. a b c d e f g h i j k l m “Series 2010 season preview” (motorsport.com am 24. März 2010)
  3. „Alex Brundle geht in die Britische Formel 3“ (Motorsport-Total.com am 9. Februar 2010)
  4. a b c d e “Razia fährt britische Formel 3” (Motorsport-Total.com am 29. April 2010)
  5. „GB: Neue Formate sollen neue Würze bringen“ (Motorsport-Total.com am 12. Februar 2010)