Britische Seeblockade in der Nordsee

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Die Britische Seeblockade in der Nordsee (auch als Blockade von Deutschland oder Blockade von Europa bezeichnet), begann 1914 und endete 1919. Es war eine langanhaltende Marineoperation der Alliierten während und nach dem Ersten Weltkrieg in dem Bemühen, die maritime Versorgung mit Rohstoffen und Lebensmitteln Mittelmächten, die Deutschland, Österreich-Ungarn und der Türkei stark zu beschränken. Diese Operation gilt als eines der wichtigsten Elemente des Sieges der Alliierten im Ersten Weltkrieg. Das deutsche Gesundheitsministerium gab im Dezember 1918 an, dass 763.000 deutsche Zivilisten an Hunger und Krankheiten, die durch die Blockade verursacht worden waren, verstorben seien.

Sowohl das Deutsche Reich als auch Großbritannien waren in hohem Maße auf Importe angewiesen, um ihre Bevölkerung ernähren zu können. Die Einfuhr von Lebensmitteln und Kriegsmaterial aller europäischen Kriegsparteien kamen vor allem aus Nord-und Südamerika und musste über den Atlantik verschifft werden.

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Literatur[Bearbeiten]