Britische Seeblockade in der Nordsee

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Die Britische Seeblockade in der Nordsee (auch als Blockade von Deutschland oder Blockade von Europa bezeichnet), begann 1914 und endete 1919. Es war eine langanhaltende Marineoperation während und nach dem Ersten Weltkrieg um die Versorgung Deutschlands und Österreich-Ungarns mit Rohstoffen und Lebensmitteln zu unterbinden.

Hintergrund[Bearbeiten]

Sowohl das Deutsche Reich als auch Großbritannien waren in hohem Maße auf Importe angewiesen, um ihre Bevölkerung ernähren zu können. Die Einfuhren von Lebensmitteln und Kriegsmaterial aller europäischen Kriegsparteien kamen vor allem aus Nord- und Südamerika und musste über den Atlantik verschifft werden. Nach dem Waffenstillstand hielten die Alliierten die Blockade teilweise aufrecht, bis der Versailler Vertrag unterschrieben war. Die letzten Restriktionen für Lebensmittelimporte fielen am 12.Juli 1919.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]