British Academy Film Award/Bester animierter Spielfilm

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Lee Unkrich, Regisseur des 2011 preisgekrönten Films Toy Story 3

British Academy Film Award: Bester animierter Spielfilm (Best Animated Film) Gewinner und Nominierte in der Kategorie Bester animierter Spielfilm (Best Animated Film) seit der ersten Verleihung bei den British Academy Film Awards (BAFTA Awards) im Jahr 2007. Im Jahr zuvor hatte sich der Animationsfilm Wallace & Gromit – Auf der Jagd nach dem Riesenkaninchen als Bester britischer Film gegen Realfilme wie Der ewige Gärtner oder Stolz und Vorurteil durchgesetzt. Ebenfalls im Jahr 2007 führte die konkurrierende Golden-Globe-Verleihung eine solche Kategorie neu ein.

Seit Einführung der Preiskategorie wurde der BAFTA-Gewinner stets mit dem Oscar in derselben Kategorie ausgezeichnet. Erfolgreichstes Animationsstudio ist Pixar, dessen Filme zwischen 2008 und 2011 und 2013 fünfmal preisgekrönt wurden.

Ein Film qualifiziert sich, sofern dieser im Wesentlichen über den Großteil seiner Laufzeit animiert ist und eine bedeutende Zahl von animierten Hauptfiguren aufweist. Die Auszeichnung wird im Ermessen des BAFTA-Filmkomitees vergeben, sofern mindestens acht Beiträge eingereicht werden. Ausgezeichnet werden i. d. R. die Regisseure, wobei nach den aktuellen Regelungen nur zwei Personen pro Film eine Nennung erhalten. Im Gegensatz zu den übrigen Filmkategorien werden nicht mehr als drei Nominierungen vergeben.[1] Theoretisch können animinierte Spielfilme auch in der Kategorie Bester Film gemeinsam mit Realfilmen nominiert werden, was aber bisher noch nicht eingetreten ist.[2]

Die unten aufgeführten Filme werden mit ihrem deutschen Verleihtitel (sofern ermittelbar) angegeben, danach folgt in Klammern in kursiver Schrift der Originaltitel in der jeweiligen Landessprache und die Namen der Regisseure. Die Nennung des Originaltitels entfällt, wenn deutscher und Original-Filmtitel identisch sind. Die Gewinner stehen hervorgehoben an erster Stelle.

2000er Jahre[Bearbeiten]

2007

Happy Feet – Regie: George Miller

Cars – Regie: John Lasseter
Flutsch und weg (Flushed Away) – Regie: David Bowers und Sam Fell


2008

Ratatouille – Regie: Brad Bird

Shrek der Dritte (Shrek the Third) – Regie: Chris Miller
Die Simpsons – Der Film (The Simpsons Movie) – Regie: David Silverman


2009

WALL·E – Der Letzte räumt die Erde auf (WALL·E) – Regie: Andrew Stanton

Persepolis – Regie: Vincent Paronnaud und Marjane Satrapi
Waltz with Bashir (ואלס עם באשיר; Vals Im Bashir) – Regie: Ari Folman

2010er Jahre[Bearbeiten]

2010

Oben (Up) – Regie: Pete Docter

Coraline – Regie: Henry Selick
Der fantastische Mr. Fox (Fantastic Mr. Fox) – Regie: Wes Anderson


2011

Toy Story 3 – Regie: Lee Unkrich

Ich – Einfach Unverbesserlich (Despicable Me) – Regie: Pierre Coffin und Chris Renaud
Drachenzähmen leicht gemacht (How To Train Your Dragon) – Regie: Dean DeBlois und Chris Sanders


2012

Rango – Regie: Gore Verbinski

Die Abenteuer von Tim und Struppi – Das Geheimnis der Einhorn (The Adventures of Tintin) – Regie: Steven Spielberg
Arthur Weihnachtsmann (Arthur Christmas) – Regie: Sarah Smith


2013

Merida – Legende der Highlands (Brave) – Regie: Steve Purcell, Mark Andrews und Brenda Chapman

Frankenweenie – Regie: Tim Burton
ParaNorman – Regie: Sam Fell und Chris Butler


2014

Die Eiskönigin – Völlig unverfroren (Frozen) – Regie: Chris Buck, Jennifer Lee

Ich – Einfach Unverbesserlich 2 (Despicable Me 2) – Regie: Pierre Coffin, Chris Renaud
Die Monster Uni (Monsters University) – Regie: Dan Scanlon

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Rules and Guidelines 2011–2012 bei bafta.org, S. 9 (PDF-Datei; 235 KiB; abgerufen am 8. Juli 2011)
  2. Rules and Guidelines 2011–2012 bei bafta.org, S. 8 (PDF-Datei; 235 KiB; abgerufen am 8. Juli 2011)