Brixlegg

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Wappen Karte
Wappen von Brixlegg
Brixlegg (Österreich)
DEC
Brixlegg
Basisdaten
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)
Bundesland Tirol
Politischer Bezirk Kufstein (KU)
Fläche 9,1 km²
Koordinaten 47° 26′ N, 11° 53′ O47.42916666666711.8775534Koordinaten: 47° 25′ 45″ N, 11° 52′ 39″ O
Höhe 534 m ü. A.
Einwohner 2856 (31. Dez. 2008)
Bevölkerungsdichte 314 Einwohner je km²
Postleitzahl 6230
Vorwahl 05337
Gemeindekennziffer 7 05 06
AT335
Adresse der
Gemeindeverwaltung
Römerstraße 1
6230 Brixlegg
Offizielle Website
Politik
Bürgermeister Rudolf Puecher (ÖVP)
Gemeinderat (2004)
(11 Mitglieder)
7 ÖVP, 2 SPÖ, 1 FPÖ, 1 GBL
Lage der Marktgemeinde Brixlegg
Karte

Brixlegg ist eine Marktgemeinde (seit 1927) im Bezirk Kufstein des Bundeslandes Tirol, Österreich.

International bekannt ist Brixlegg vor allem in der Skateboard-Szene, da sich in Brixlegg der "Cradle Skatepark" befindet, dessen Bauweise in Europa einzigartig ist. Das herausragendste Merkmal des Parks ist der namensgebende "Cradle" (eine Art halbe Kugel aus Beton in welcher Skateboarder durch die Fliehkraft fast kopfüber fahren können).

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geographie

Brixlegg liegt im Tiroler Unterinntal am Eingang des Alpbachtals. Der Ort stellt eine der ältesten Siedlungsräume des Unterinntals dar. Brixlegg ist über die Inntalautobahn und die Unterinntalbahn erreichbar und liegt am Eingang des Alpbachtals. Der Ortsteil Zimmermoos liegt am Hang verstreut mit einigen Bauernhöfen.

Nachbargemeinden: Alpbach, Kramsach, Radfeld, Rattenberg, Reith im Alpbachtal, Wildschönau

[Bearbeiten] Geschichte

Urkundlich erstmals 788 als "Prisslech" erwähnt, stand hier zur Blütezeit während des Kupfererzbaus das größte Schmelzhüttenwerk Tirols (landesfürstliche Schmelzhütte), und die daraus hervorgegangenen Montanwerke sind heute die einzige Kupferhütte Österreichs und ein wichtiger Arbeitgeber der Region. Durch verschiedene Maßnahmen konnten die Emissionen durch das Werk im letzten Jahrzehnt beträchtlich gesenkt werden.

Weitere Arbeitgeber sind die Textilindustrie (Firma Giesswein), Erzeugung von Tafelwasser und alkoholfreien Getränken (Firma Silberquelle) und der Tourismus (Schwerpunkt im Winter) im Einzugsgebiet der Schigebiete Kramsach und Alpbach.

Im Zweiten Weltkrieg wurde das Ortsbild weitgehend zerstört, erhalten geblieben sind die Ansitze Grasegg und Lanegg und das Kupferschmiedhaus aus dem 17. Jahrhundert. Auch die ca. 150 m lange Eisenbahnbrücke war Ziel mehrerer Bombenabwürfe und wurde letztlich gesprengt.[1] 1948 wurde sie wiedererrichtet.

Die heilkräftige Schwefelquelle Bad Mehrn wird für Therapiezwecke genutzt.

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

In der Umgebung befindet sich die Burg Lichtenwerth (im Gemeindegebiet von Münster gelegen) und das im 13. Jahrhundert von den Freundsbergern aus Schwaz ausgebaute Schloss Matzen mit einem englischen Landschaftspark aus dem 19. Jahrhundert. Die Ruinen Mehrenstein und Kropfsberg können besichtigt werden. Das Tiroler Bergbau- und Hüttenmuseum widmet sich der historischen Bergbautradition.

[Bearbeiten] Vereine im Ort

In Brixlegg gibt es zur Zeit ca. 40 Vereine welche das Brixlegger Dorfleben aktiv bereichern. Hier einige Beispiele:

  • Die Sportschützen, mit einer eigenen Anlage in Mehrn.
  • Schützenkompanie Brixlegg
  • SPG Brixlegg/Rattenberg/Reith, Fußballclub SPG Brixlegg/Rattenberg/Reith
  • Landjugend Jungbauernschaft Brixlegg
  • Offroadclub, Club 4x4-Tirol - Offroadvereinigung
  • Skatervereinigung, Skate & Board-Club 31
  • Freiwillige Feuerwehr Brixlegg
  • Tennisclub Brixlegg

[Bearbeiten] Städtepartnerschaften

[Bearbeiten] Söhne und Töchter des Ortes

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. http://www.brixlegg.tirol.gv.at/system/web/fotogalerie.aspx?menuonr=218748438&detailonr=218798481
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