Broderick Dyke

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Broderick Dyke Tennisspieler
Nationalität: AustralienAustralien Australien
Geburtstag: 31. Dezember 1960
Größe: 183 cm
Gewicht: 76 kg
1. Profisaison: 1982
Rücktritt: Zeitpunkt unbekannt
Spielhand: Links
Preisgeld: 827.530 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 78:122
Höchste Platzierung: 35 (24. März 1986)
Grand-Slam-Bilanz
Doppel
Karrierebilanz: 244:235
Karrieretitel: 8
Höchste Platzierung: 23 (26. März 1984)
Grand-Slam-Bilanz
Mixed
Grand-Slam-Bilanz
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA und ITF (siehe Weblinks)

Broderick Dyke (* 31. Dezember 1960 in Gumeracha, South Australia) ist ein ehemaliger australischer Tennisspieler.

Leben[Bearbeiten]

Dyke stand 1977 im Finale der Einzel- und der Doppelkonkurrenz des Juniorenturniers der Australian Open. Er besuchte die Wichita State University in Kansas. 1982 wurde er Tennisprofi und stand im selben Jahr zusammen mit Wayne Hampson im Finale der ATP-Turniere von Adelaide und Melbourne. Im folgenden Jahr stand er in Auckland erstmals in einem Viertelfinale im Einzel. Zudem stand er zwei weitere Male in einem Doppelfinale. 1984 gelangen ihm an der Seite seines Landsmanns Wally Masur gleich drei Doppeltitel auf der ATP World Tour. Im Jahr darauf war er erneut erfolgreich mit Wally Masur unterwegs, bei den drei gemeinsam erreichten Finalbegegnungen gingen sie jedoch jeweils als Verlierer vom Platz. 1986 gelang beiden in Auckland ein weiterer gemeinsamer Titelgewinn. Dies sollte auch sein erfolgreichstes Jahr im Einzel werden. Er erreichte bei zwei aufeinander folgenden Turnieren jeweils das Finale. In Metz unterlag er dem Lokalmatador Thierry Tulasne, in Brüssel verlor er das Finale gegen Mats Wilander, nachdem er zuvor über Boris Becker und Miloslav Mečíř triumphiert hatte. 1987 gewann er den Titel beim Challenger-Turnier von Jakarta sowie den Doppeltitel von Tokio an der Seite von Tom Nijssen. Im August 1988 hatte er eine Schulteroperation und musste mehrere Monate pausieren. Im Laufe seiner Karriere gewann Dyke acht Doppeltitel, weitere 14 Mal stand er in einem Finale. Seine höchste Notierung in der Tennis-Weltrangliste erreichte er 1986 mit Position 35 im Einzel sowie 1984 mit Position 23 im Doppel.

Sein bestes Einzelresultat bei einem Grand Slam-Turnier war die Drittrundenteilnahme bei den Australian Open 1985. In der Doppelkonkurrenz erreichte er im selben Jahr das Halbfinale der French Open, bei den Australian Open stand er drei Mal im Viertelfinale.

Turniersiege[Bearbeiten]

Legende
Grand Slam
Tennis Masters Cup
ATP Masters Series
ATP International Series Gold (1)
ATP International Series (7)

Doppel (8)[Bearbeiten]

Nr. Datum Turnier Belag Partner Finalgegner Endergebnis
1. 1984 AustralienAustralien Melbourne Teppich AustralienAustralien Wally Masur AustralienAustralien John McCurdy
AustralienAustralien Peter Johnston
6–2, 6–3
2. 1984 AustralienAustralien Adelaide Rasen AustralienAustralien Wally Masur AustralienAustralien Peter Doohan
SudafrikaSüdafrika Brian Levine
4–6, 7–5, 6–1
3. 1984 AustralienAustralien Melbourne Rasen AustralienAustralien Wally Masur Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mike Bauer
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Scott McCain
7–6, 3–6, 7–6
4. 1986 NeuseelandNeuseeland Auckland Hartplatz AustralienAustralien Wally Masur Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Karl Richter
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Rick Rudeen
6–3, 6–4
5. 1987 JapanJapan Tokio Teppich NiederlandeNiederlande Tom Nijssen Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Sammy Giammalva
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jim Grabb
6–3, 6–2
6. 1988 FrankreichFrankreich Lyon Teppich AustralienAustralien Brad Drewett DanemarkDänemark Michael Mortensen
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Blaine Willenborg
3–6, 6–3, 6–4
7. 1989 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Schenectady Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Scott Davis Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Brad Pearce
SudafrikaSüdafrika Byron Talbot
2–6, 6–4, 6–4
8. 1990 AustralienAustralien Sydney Hartplatz SchwedenSchweden Peter Lundgren SchwedenSchweden Stefan Edberg
TschechienTschechien Ivan Lendl
6–2, 6–4

Weblinks[Bearbeiten]