Bronchodilatation

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Bronchodilatation bezeichnet die Erweiterung von verengten Bronchien (Erschlaffung der bronchialen Muskulatur).

Eine Aktivierung des Sympathikus steigert Adrenalin- und Katecholaminspiegel im Blut und dies führt an der Lunge zu einer Erweiterung der Luftwege. Zu einer medikamentösen Bronchodilatation kann es auf verschiedenen Wegen kommen. In der Medizin werden Betasympathikomimetika, Parasympathikolytika und Theophylline zur Erweiterung der Bronchien eingesetzt. Auch können Stimulantien (Doping) wie Amphetamine, Ephedrin oder Koffein in die gleiche Richtung wirken. Ein indirekter Bronchodilatator ist Cortisonspray. Es führt zur Reduktion der entzündlichen Schwellung der Bronchien und hilft damit bei der Bronchodilatation. Die Medikamente, die eine Bronchodilatation bewirken, haben in höherer Dosis Nebenwirkungen, wie beispielsweise auf das Herzkreislaufsystem.

Wirkmechanismus[Bearbeiten]

ß2-Rezeptor → Heterotrimeres Gs-Protein → Adenylatcyclase → cAMP↑ → Proteinkinase A → Phosphorylierung von (Ca2+) 4 -Calmodulin → Hemmung (verminderte Bindung und Aktivierung) der Myosin-Leichtketten-Kinase.


Die Bronchodilatation führt zu einer verbesserten Sauerstoffaufnahme und erleichterten Schleimentfernung.


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