Bronchophonie

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Bronchophonie oder Bronchialstimme bezeichnet ein Untersuchungsverfahren der Lunge, das bei der allgemeinen körperlichen Untersuchung angewendet werden kann und untersucht, ob eine Verdichtung des Lungengewebes stattgefunden hat.

Eine Bronchophonie besteht bei Fortleitung von vom Patienten geflüsterter hochfrequenter Töne (meistens das Wort „sechsundsechzig“) über die Brustwand, das durch Auskultation erfasst wird (im Gegensatz zum Stimmfremitus, ein palpatorisches Verfahren).

Eine abgeschwächte oder fehlende Bronchophonie deutet auf lufthaltige Räume, z. B. im Rahmen eines Pneumothorax oder eines Lungenemphysems hin. Verstärkt ist sie bei Verdichtungen des Lungengewebes wie zum Beispiel einer Pneumonie. Bei Atelektasen mit verlegtem Atemweg findet man eine abgeschwächte Bronchophonie. Dagegen können kleinere Atelektasen auch zu einer verstärkten Bronchophonie führen.

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