Browserkrieg

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Als Browserkrieg wird ein von 1995 bis 1998 andauernder Verdrängungswettbewerb zwischen den Unternehmen Microsoft und Netscape um die Vorherrschaft ihrer Webseiten-Betrachtungsprogramme – sogenannter Webbrowser – im Internet bezeichnet, in welchem sich Microsoft am Ende mit seinem Produkt Internet Explorer gegen das Konkurrenzprodukt Netscape Navigator durchsetzen konnte.[1] Die Entwicklung in den Jahren ab 2004, in denen Mozilla Firefox und andere alternative Browser dem Internet Explorer wieder Marktanteile abnehmen konnten, wird zuweilen als „zweiter Browserkrieg“ bezeichnet.

Zeitlinie größerer Versionsveröffentlichungen von Webbrowsern. Farblich hinterlegt sind Browser mit gleichem technischen Grundgerüst (Rendering-Engines):

Die Anfänge des WWW[Bearbeiten]

Anfang der 1990er Jahre basierte das World Wide Web noch auf dem HTML-2.0-Standard,[2] der kaum Formatierungen erlaubte. In dieser Zeit erschien mit dem Netscape Navigator von Netscape Communications als Nachfolger des NCSA Mosaic ein neuartiger Browser.

Das Programm erlaubte neben den bisherigen, relativ einfachen Webseiten auch das Einbinden von Tabellen und wesentlich mehr Farben. Später kamen außerdem so genannte Frames, Skriptfunktionen, Layer und Multimediaelemente hinzu.

Als 1995 die Benutzung des World Wide Webs populär wurde, hatte der Netscape Navigator einen Marktanteil von weltweit über 80 Prozent. Mit der kostenlosen Verbreitung des Navigators wollte Netscape die Nachfrage nach den eigenen Serverprodukten steigern.

Der erste Browserkrieg[Bearbeiten]

Microsofts Einstieg[Bearbeiten]

Bis 1995 schenkte Microsoft dem neuen Medium Internet kaum Beachtung. Das sollte sich ändern, als Bill Gates beschloss, massiv in das Internet zu investieren und ein Konkurrenzprodukt zum Navigator zu entwickeln. Microsoft befürchtete, dass sich Netscape zu einem ernsthaften Konkurrenten entwickeln könnte:

“Microsoft ran the risk of being made irrelevant as the technology advanced.”

„Microsoft lief Gefahr, durch den technologischen Fortschritt bedeutungslos zu werden.“

Brad Silverberg: bis 1999 Mitarbeiter bei Microsoft[3]

Weit gravierender als der Verlust der Technologieführerschaft, falls sich Netscape tatsächlich zu einem ernsthaften Konkurrenten entwickelt hätte, war die Tatsache, dass der Netscape Communicator eine Reihe von Programmierschnittstellen (APIs) enthielt, die von Entwicklern genutzt werden konnten, um eigenständige Programme zu schaffen, die auf der Basis von Netscape laufen konnten. Zudem wurde auch die Programmiersprache Java von Sun Microsystems mit Netscape vertrieben, die noch viel mehr solcher APIs enthält. Wenn eine Reihe von diesen Anwendungen programmiert würden – so die Befürchtung von Microsoft – würde sich der Netscape Communicator als sog. Middleware erweisen, also eine Art Betriebssystemaufsatz. Da aber der Netscape Navigator nicht nur auf dem Betriebssystem Microsoft Windows lief, sondern auch für Konkurrenz-Plattformen angeboten wurde, würde das Betriebssystem-Monopol von Microsoft bei Personal Computern ernsthaft gefährdet werden. Denn dann wäre das verwendete Betriebssystem nicht mehr so wichtig. Die einzige Möglichkeit, das zu verhindern, sah Microsoft darin, den Marktanteil von Netscape mit allen Mitteln zu verringern.[4]

Der Internet Explorer[Bearbeiten]

Im August 1995 veröffentlichte Microsoft die erste Version seines Internet Explorers, der zum damaligen Zeitpunkt noch im Wesentlichen aus Code von NCSA Mosaic bestand. Mit einem eigenen Browser wollte Microsoft den Marktanteil des Navigators eindämmen, der das Quasimonopol gefährdete. Dabei hatte Microsoft zwei entscheidende strategische Vorteile gegenüber Netscape:

  1. Microsoft verfügte über wesentlich mehr finanzielle Mittel als Netscape. Nach Berichten des amerikanischen Bundesgerichts investierte Microsoft jährlich mehr als 100 Millionen US-Dollar in die Entwicklung und Vermarktung des Internet Explorers.[5] Während das ursprüngliche Internet-Explorer-Team 1995 aus nur fünf bis sechs Mitgliedern bestand, waren es ein Jahr später schon 100. 1999 arbeiteten 1000 Mitarbeiter (das waren mehr Mitarbeiter, als Netscape insgesamt je an Angestellten hatte)[6] an der Entwicklung und Vermarktung des Browsers, was angesichts eines relativ kleinen Softwareprojektes wie der Entwicklung eines Browsers eine erhebliche Größenordnung darstellt.
  2. Microsoft konnte seinen Browser einfach mit seinen Betriebssystemen bündeln. Durch die zusätzliche Integration des Internet Explorers in Windows, das damals auf 95 Prozent aller neu verkauften PCs installiert wurde, gelang es Microsoft, den Marktanteil des Internet Explorers schnell zu erhöhen.

Vernachlässigung von Standards[Bearbeiten]

Da nun beide Browserhersteller ihre Position am Markt erhalten und verbessern wollten, wurden immer wieder neue Erweiterungen des HTML-Standards erfunden, die den Seitenautoren neue Möglichkeiten gaben und von vielen auch angenommen wurden. Die offiziellen Standards des W3C dienten hierbei anfangs noch als kleinster gemeinsamer Nenner, mit der vom W3C 1996 eingeführten Formatierungssprache CSS begann man jedoch, auch die Standards auf eigene Weise und inkompatibel zum jeweils anderen zu interpretieren oder Teile dieser nur in anderer Syntax anzubieten.

Netscape vertraute zudem auf den scheinbar uneinholbaren Marktanteil und erweiterte seinen Browser (damals in Version 4) lieber mit Funktionen für Online-Einkauf oder datenschutzrechtlich fragwürdigen Suchhilfen, statt kritische Fehler zu beheben.

Microsoft setzt sich durch[Bearbeiten]

Von 1995 bis 2003 sank der Marktanteil des Netscape Navigators von über 80 Prozent auf unter vier Prozent, während der Marktanteil des Internet Explorers im selben Zeitraum von unter drei Prozent auf über 95 Prozent stieg.

Ab Januar 1998 gab Netscape den Navigator kostenlos ab und veröffentlichte den Quelltext des Browsers als Open Source. In dem hieraus entstandenen Projekt Mozilla wurde das Programm vollständig neu geschrieben.

Im November 1998 wurde Netscape von AOL für 4,2 Milliarden US-Dollar aufgekauft.[7] Danach wurden viele der Entwickler des Navigator entlassen und zwischenzeitlich sollte die Arbeit sogar ganz eingestellt werden.[8]

Im Februar 2008 schließlich kam das offizielle Ende des Navigators: AOL gab bekannt, ab diesem Zeitpunkt Entwicklung und Unterstützung des Navigators einzustellen.[9]

Gerichtsverfahren gegen Microsoft[Bearbeiten]

Das aggressive Marktverhalten Microsofts hat dazu geführt, dass sich das Unternehmen mit vielen Klagen von Konkurrenten auseinandersetzen muss. Durch die Zahlung hoher Geldsummen ist es Microsoft dabei meistens gelungen, sich außergerichtlich mit der jeweils anderen Partei zu einigen. Bei Netscape waren das 750 Millionen US-Dollar.

Der zweite Browserkrieg[Bearbeiten]

Folgen des hohen Marktanteils des Internet Explorers[Bearbeiten]

Grob geschätzter Marktanteil 1994–2006 der großen hinter den einzelnen Browsern stehenden Rendering-Engines
Marktanteile einzelner Browser

Im Jahr 2003 lag der Marktanteil des Internet Explorers nahezu bei 90 Prozent. Gleichzeitig wurde er kaum noch weiterentwickelt.

“The features we had in Mosaic are pretty close to what we have in Internet Explorer in 2003. It’s not identical, but it’s very much the same”

„Der Funktionsumfang von Mosaic [zu Beginn der 90er-Jahre] entspricht in etwa dem Funktionsumfang des Internet Explorers im Jahr 2003. Er ist nicht identisch, aber sehr ähnlich.“

Jakob Nielsen, Webdesign-Experte

Nach dem Erscheinen vom Internet Explorer 6 wurde im Herbst 2001 das Entwicklerteam so gut wie aufgelöst. Es dauerte ganze fünf Jahre, bis Microsoft eine neue Version veröffentlichte. Erst im Zuge der Entwicklung von Windows Vista hatte ein neues Team die Entwicklung abgeschlossen und am 19. Oktober 2006 den Internet Explorer 7 veröffentlicht.

Die weite Verbreitung des Internet Explorers hatte außerdem dazu geführt, dass Webseiten für diesen Browser „optimiert“ wurden. Das führte teils sogar so weit, dass Nutzer alternativer Browser von bestimmten Angeboten wie Online-Banking oder Online-Handel ausgeschlossen wurden. Weil der Internet Explorer so weit verbreitet war, richteten sich viele Autoren bei der Gestaltung ihrer Webseiten nicht mehr nach dem offiziellen HTML-Standard des World Wide Web Consortiums, sondern gestalteten ihre Webseiten so, dass sie im Internet Explorer am besten aussahen, ohne sie mit alternativen Browsern zu testen. Die Acid-Browsertests belegen aber, dass der Internet Explorer vom HTML-Standard vergleichsweise weit abweicht. Deshalb sind einige Webseiten nicht kompatibel zu alternativen Browsern und können nur vom Internet Explorer vollständig dargestellt werden.

Der hohe Marktanteil des Microsoft-Browsers trägt außerdem zur schnelleren Verbreitung von Computerviren und -würmern bei. Deren Autoren machen sich bei der Programmierung ihrer Schädlinge die Tatsache zu Nutze, dass die meisten Computernutzer die gleiche Software (Windows als Betriebssystem, Internet Explorer, Microsoft Office usw.) installiert haben. Wird in einem dieser Programme eine neue Sicherheitslücke bekannt, führt diese Softwaremonokultur dazu, dass sich diese Schadsoftware schneller verbreiten kann.

Standards werden wieder vermehrt unterstützt[Bearbeiten]

Aufgrund der notorischen Sicherheitsprobleme des Microsoft-Produkts und umfangreicheren Funktionen anderer Browser (zu denen neben Mozilla Firefox auch Opera von dem gleichnamigen norwegischen Unternehmen, der Konqueror vom K Desktop Environment und der teilweise auf diesem basierende Safari gehören), entsteht in den letzten Jahren vor allem auf Websites zu technischen Themen wieder eine heterogene Browserlandschaft, die Beschränkungen auf einige wenige Browser unmöglich macht. Zusätzlich kommen immer mehr Browser für PDAs und Mobiltelefone auf, die von vermeintlich kaufkräftigen potenziellen Kunden bedient werden, und dementsprechend wird auf Kompatibilität Wert gelegt. Außerdem integrieren sich die Browserhersteller verstärkt in die Arbeit des W3C, statt mit ihrer Marktmacht zu versuchen, ihre Vorschläge für Webtechnologien durchzusetzen.

Dadurch gewinnen die Standards des W3C an Bedeutung und der Satz „Sie brauchen Browser X für diese Seite“ wird zur Seltenheit. Im Bereich des Online-Bankings wird den Kunden ab und zu noch die Benutzung des Internet Explorers vorgeschrieben; ebenso wird auf Websites, die mit Microsofts DRM geschützte Medien verkaufen, der Internet Explorer verlangt.

Alternative Browser gewinnen Marktanteile[Bearbeiten]

Marktanteilentwicklung von alternativen Browsern seit 2005:
  • Andere Browser

Durch viele und teilweise lange unbekannt bleibende Sicherheitslöcher des Internet Explorers stieg die Nachfrage nach alternativen Browsern, so verlor der Internet Explorer im Juli 2004 mit dem Bekanntwerden von gravierenden Sicherheitslücken ein Prozent Marktanteil an Mozilla-Produkte.

Im Juni 2004 rief Microsoft das Entwicklungsteam für den Internet Explorer wieder zusammen. Vorrangig verkündeten die Anhänger von Mozilla die zweite Runde des Browserkrieges. Dieser und andere alternative Browser fanden durch neue, innovative Funktionen schnell Anhänger unter den unzufriedenen Nutzern des Internet Explorers. Zudem empfahlen auch Webentwickler diese alternativen Browser, da sie die gängigen Standards treuer umsetzten. Das alles hatte zur Folge, dass seitdem in vielen US-Onlinemagazinen, aber auch in deutschen IT-Magazinen wie Heise online, regelmäßig Artikel über die neuen Browseralternativen erschienen. Besonderes Augenmerk galt dank seiner ständig steigenden Beliebtheit dem Mozilla Firefox.[10]

Firefox-Anzeige in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung

Mit der Internet-Initiative Spread Firefox und großflächigen Zeitungsanzeigen in der New York Times und der FAZ[11] – finanziert durch Spenden – wurde 2004 intensiv Werbung betrieben, um das Programm populär zu machen.

Firefox ist der erste Browser, dem es gelungen ist, dem Internet Explorer kontinuierlich Marktanteile abzunehmen. Dieser Umstand und die teilweise veraltete Technologie des IE 6 haben dazu geführt, dass Microsoft seit etwa Anfang 2005 wieder in die Weiterentwicklung des Internet Explorers investierte. Am 19. Oktober 2006 veröffentlichte Microsoft schließlich den Windows Internet Explorer 7. Dieser unterstützte Funktionen wie Tabbed Browsing und größere Teile von Webstandards wie CSS2 und soll so den technischen Rückstand auf alternative Browser verkleinern, die diese Funktionen bereits seit Jahren mit sich führen.

Am 1. September 2008 kündigte Google überraschend einen hauseigenen Webbrowser namens Chrome an,[12] den es auf der eigenen Website bewarb. Durch die Optimierung auf Performance (speziell die Geschwindigkeit der JavaScript-Engine, die für die Darstellung hauseigener Webanwendungen wie Google Docs oder Google Mail gebraucht wird) wurde ein Wettrennen um den vermeintlich „schnellsten“ Browser angestoßen, an dem sich vor allem Safari, Opera und Firefox beteiligen. Chrome konnte bis Mitte 2010 einige Prozentpunkte Marktanteil gewinnen.[13]

HTML5 und Addons bringen frischen Wind[Bearbeiten]

Während Microsofts Browser laut verschiedenen unabhängigen Statistiken von großen Websites weiterhin an Nutzern verliert,[14][15][16] gewinnt insbesondere Google Chrome rapide,[17] beispielsweise ist Chrome nun auf Platz 1 der meistbenutzten Browser der Besucher des Wikimedia-Projekts.[18]

Auf technologischer Seite bestimmt den Kampf um die Gunst der Internetnutzer nicht nur Geschwindigkeit, welche Dank verschiedener Benchmarks messbar und somit für Marketingkampagnen nutzbar wird,[19] sondern auch das Angebot an im Browser installierbarer Zusatzsoftware („Add-ons“) und die Unabhängigkeit von unsicheren Plug-ins wie Adobe Flash oder Java.

Doch auch von ideologischer Seite wird das Für und Wider verschiedener Browser diskutiert: Die Mozilla Foundation als gemeinnützige Organisation präsentiert ihren Browser im Kontext ihrer Bemühungen, „das Internet zu einem besseren Ort für uns alle [zu] machen“.[20] Google dagegen führt vorrangig technische Qualitäten ihres Browsers an,[21] während Kritiker von der Verwendung von Chrome eher deshalb abraten, weil der Datenschutz vergleichsweise schlecht sei[22] – bei anderen Browsern wäre ein ungefragtes Übertragen eingegebener Daten zur Weiterverwendung in einer Aktiengesellschaft undenkbar[20][23] – und weil die monopolartige Stellung des dahinter stehenden Unternehmens nicht gefördert werden dürfe.[24]

Insbesondere derartige Monopolstellungen sind auch weiterhin von großer Bedeutung für den Browserkrieg, da im EU-Kartellrecht der Missbrauch von Machtpositionen auch im Softwarebereich durch den EU-Wettbewerbskommissar überwacht und ggf. sanktioniert wird.[25]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. golem.de: 15 Jahre WWW: Die Browserkriege
  2. Siehe HTML-Spezifikation
  3. „Victor: Software empire pays high price“, John Borland, CNET.com, 15. April 2003
  4. vgl. Court’s Finding of Fact im Microsoftprozess vom 5. Dezember 1999
  5. Browser wars: High price, huge rewards, ZDNet, 15. April 2003
  6. Memoirs From the Browser Wars, Eric.Weblog(), 15. April 2003
  7. AOL kauft Netscape!, Heise Online, 24. November 1998
  8. Hü und Hott bei Netscape, Heise Online, 19. Juli 2003
  9. Frankfurter Rundschau vom 3. Januar 2008: Aus für den Netscape Navigator
  10. heise online: Microsofts Internet Explorer verliert gegenüber Mozilla/Firefox Anteile, 16. September 2004
  11. Feuer!, Firefox-Anzeige in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, 2. Dezember 2004
  12. Google Chrome: Google greift Microsoft mit eigenem Browser an, Heise Online, 2. September 2008
  13. Mozilla kontert Googles Download-Statistik für Chrome, Heise Online, 2. Mai 2010
  14. http://gs.statcounter.com/#browser-ww-monthly-201210-201210-bar
  15. http://clicky.com/marketshare/global/web-browsers/
  16. http://stats.wikimedia.org/archive/squid_reports/2012-10/SquidReportClients.htm
  17. http://de.atinternet.com/en/documents/google-chrome-on-the-attack-in-europe/
  18. http://stats.wikimedia.org/archive/squid_reports/2012-10/SquidReportClients.htm
  19. http://www.internetgeschwindigkeit.net/tag/browsergeschwindigkeit/
  20. a b Mozilla Foundation: Das Mozilla-Manifest, v0.9 Abgerufen am 6. März 2013.
  21. http://www.google.de/intl/de/chrome/browser/
  22. http://www.spiegel.de/netzwelt/tech/daten-saug-browser-web-gemeinde-zwingt-google-zu-chrome-korrekturen-a-576186.html
  23. http://www.opera.com/privacy#browser
  24. Benjamin Schischka: Contra: Kritiker warnen vor Google-Monopol In: PCWelt.de vom 2. Februar 2010, abgerufen am 6. Februar 2013.
  25. http://www.taz.de/!104190/