Bruce Sterling

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Wechseln zu: Navigation, Suche
Bruce Sterling
Bruce Sterling auf der Ars Electronica

Bruce Sterling (* 14. April 1954 in Brownsville, Texas) ist ein US-amerikanischer Science-Fiction-Schriftsteller.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Leben

Seine erste Publikation 1977 war der Roman „Involution Ocean“ (dt. „Der Staubplanet“ (1984), später „Der Staubozean“). Er gilt als Mitbegründer des Cyberpunk. Mehrfach war er für den Nebula Award und den Hugo Award nominiert. 2003 wurde Bruce Sterling zum Professor an der European Graduate School in Saas-Fee berufen. Seit 2007 lebt er in Turin, nachdem er mehrere Jahre in Belgrad gewohnt hatte. Er ist in zweiter Ehe mit der serbischen Autorin und Filmemacherin Jasmina Tesanovic verheiratet

Bekannt wurde Sterling auch durch sein politisches Engagement. 1992 veröffentlichte er seine erste Non-Fiction Arbeit "The Hacker Crackdown" in der er sich besorgt über die Aktivitäten des US Secret Service bei der Bekämpfung vermeintlicher Hacker äußerte. Dieses Buch wurde frei in elektronischer Form im Internet veröffentlicht. Er ist zudem einer der führenden Köpfe hinter der Viridian-Design-Bewegung ("Cyber-Grüne").

[Bearbeiten] Werke

Bruce Sterling auf der Open Cultures Konferenz (5. Juni 2003)

[Bearbeiten] Science-Fiction

[Bearbeiten] Non-Fiction

[Bearbeiten] Weitere Veröffentlichungen

Sterling schreibt journalistische Artikel zu Popkultur, Populärwissenschaft und Reise, die unregelmäßig in verschiedenen amerikanischen Magazinen erscheinen.

Als Herausgeber hat er die Science-Fiction-Kurzgeschichtensammlung Mirrorshades The Cyberpunk Anthology (1986, dt. Spiegelschatten. Die große Cyberpunk-Anthologie (1988)) zusammengestellt; an zweien der enthaltenen Kurzgeschichten war er als Koautor beteiligt.

Zu dem Buch The Glass Bees (der amerikanischen Ausgabe von „Gläserne Bienen“ (von Ernst Jünger)) hat er 2000 für den Verlag New York Review Books das Vorwort geschrieben.

Sterling ist einer von 18 Koautoren des 2003 erschienen Buches „Das Geheimnis der Matrix“, einer Essay-Sammlung zum Kinofilm „Matrix“.

Weiterhin schrieb Sterling einen Beitrag zu DJ Spookys 2008 erschienenem Buch „Sound Unbound“, in dem er sich mit toten Medien auseinandersetzt.

[Bearbeiten] Weblinks

Persönliche Werkzeuge
Buch erstellen