Brunellia

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Brunellia
Systematik
Kerneudikotyledonen
Rosiden
Eurosiden I
Ordnung: Sauerkleeartige (Oxalidales)
Familie: Brunelliaceae
Gattung: Brunellia
Wissenschaftlicher Name der Familie
Brunelliaceae
Engl. ex Engl. & Prantl
Wissenschaftlicher Name der Gattung
Brunellia
Ruiz & Pav.

Die Brunellia sind die einzige Pflanzengattung der Familie der Brunelliaceae in der Ordnung der Sauerkleeartigen (Oxalidales) innerhalb der Bedecktsamigen Pflanzen (Magnoliophyta). Spanische Trivialnamen sind Cedrillo oder Crespilla.

Vorkommen[Bearbeiten]

Sie sind eine Familie mit rein neotropischer Verbreitung, sie kommen also nur in der Neuen Welt vor, mehr oder weniger in den Bergen Zentral- und Südamerikas von Mexiko bis Bolivien und auf den Karibischen Inseln.

Beschreibung[Bearbeiten]

Die Brunellia-Arten sind immergrüne, hohe Bäume. Die meist gegenständig oder seltener quirlig an den Zweigen angeordneten Laubblätter sind selten einfach, meist ein- oder mehrteilig gefiedert. Die Nebenblätter sind klein.

Es werden zymöse oder rispige Blütenstände gebildet. Die kleinen, radiärsymmetrischen, meist vier- bis fünfzähligen Blüten sind zwittrig oder eingeschlechtig. Wenn die Blüten eingeschlechtig sind, dann sind die Pflanzen zweihäusig getrenntgeschlechtig (diözisch). Die Blütenhülle besteht aus nur (vier bis acht) meist fünf an der Basis verwachsenen Blütenhüllblättern. Es sind zwei Kreise mit je vier oder fünf (selten sieben) freien, fertilen Staubblättern vorhanden. Die meist vier bis fünf (zwei bis acht) Fruchtblätter sind frei.

Die Frucht setzt sich aus mehreren haarigen Balgfrüchte zusammen, die jeweils nur einen bis zwei Samen enthalten.

Systematik[Bearbeiten]

Am nächsten verwandt sind die Cephalotaceae Dum. mit ihrer einzigen fleischfressenden Art Cephalotus follicularis. In der Gattung Brunellia und damit in der Familie gibt es etwa 55 bis 64 Arten. Hier die Artenauflistung gemäß dem World Checklist Project der Royal Botanic Gardens in Kew:[1]

Quellen[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Jose Cuatrecasas et al.: Brunelliaceae, Flora Neotropica, Monograph, The New York Botanical Garden Press, Supplement edition, 1985, ISBN 9780-89327-2654

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Artenliste bei apps.kew.org, abgerufen am 2. März 2008.

Weblinks[Bearbeiten]