Brunhild Kurth
Brunhild Kurth (* 28. April 1954 in Burgstädt) ist eine deutsche Politikerin (parteilos) und ehemalige Schullehrerin. Sie ist seit 2012 sächsische Staatsministerin für Kultus.
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Biografie [Bearbeiten]
Kurth besuchte 1960 bis 1968 die Polytechnische und anschließend bis 1972 die Erweiterte Oberschule in Burgstädt. Von 1972 bis 1976 studierte sie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und schloss das Studium als Diplom-Lehrerin ab. Als Biologie- und Chemielehrerin war sie von 1976 bis 1990 tätig. Von 1990 bis 2001 arbeitete sie als Schulleiterin des Gymnasiums Burgstädt. Als Referatsleiterin war sie 1999/2000 ein Jahr lang ans Regionalschulamt Chemnitz abgeordnet. Von 2001 bis 2004 leitete sie das Referat Gymnasien, Abendgymnasien und Kollegs im Sächsischen Staatsministerium für Kultus. Von 2004 bis 2006 war sie Direktorin des Regionalschulamtes Zwickau und ab dem 1. Januar 2007 Direktorin der Sächsischen Bildungsagentur. Von diesem Posten trat sie Anfang Mai 2011 aus persönlichen Gründen zurück und wurde anschließend Leiterin der Chemnitzer Regionalstelle der Bildungsagentur.
Kurth ist verheiratet und hat eine Tochter.[1][2]
Politik [Bearbeiten]
Zwei Tage nach dem Rücktritt des CDU-Politikers Roland Wöller wurde Brunhild Kurth am 22. März 2012 zur sächsischen Kultusministerin ernannt und am 3. April vereidigt.[3] Kurz zuvor hatte Ministerpräsident Stanislaw Tillich dem Ministerium die Zuständigkeit für den Bereich Sport, Breitensport und Verbändewesen entzogen und dem Sächsischen Staatsministerium des Innern zugeschlagen.
Weblinks [Bearbeiten]
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ sachsen-macht-schule.de
- ↑ dein-landkreis.de (PDF; 23 kB)
- ↑ faz.net
Theresia Bauer/Andreas Stoch (Baden-Württemberg) | Ludwig Spaenle/Wolfgang Heubisch (Bayern) | Sandra Scheeres/Cornelia Yzer (Berlin) | Sabine Kunst/Martina Münch (Brandenburg) | Eva Quante-Brandt/Jens Böhrnsen (Bremen) | Ties Rabe/Dorothee Stapelfeldt/Barbara Kisseler (Hamburg) | Nicola Beer/Eva Kühne-Hörmann (Hessen) | Mathias Brodkorb (Mecklenburg-Vorpommern) | Frauke Heiligenstadt/Gabriele Heinen-Kljajic (Niedersachsen) | Sylvia Löhrmann/Svenja Schulze/Ute Schäfer (Nordrhein-Westfalen) | Doris Ahnen (Rheinland-Pfalz) | Ulrich Commerçon (Saarland) | Sabine von Schorlemer/Brunhild Kurth (Sachsen) | Stephan Dorgerloh/Hartmut Möllring (Sachsen-Anhalt) | Anke Spoorendonk/Waltraud Wende (Schleswig-Holstein) | Christoph Matschie (Thüringen)
Königreich Sachsen: Johann Christian Müller | Hans Georg von Carlowitz | Eduard von Wietersheim | Ludwig von der Pfordten | Gustav Friedrich Held | Friedrich Ferdinand von Beust | Johann Paul von Falkenstein | Karl von Gerber | Paul von Seydewitz | Richard von Schlieben | Heinrich Gustav Beck | Alfred von Nostitz-Wallwitz
Freistaat Sachsen: Wilhelm Buck | Richard Seyfert | Hermann Fleißner | Friedrich Kaiser | Wilhelm Bünger | Walther Schieck
Sachsen in der Zeit des Nationalsozialismus: Georg Gerullis | Wilhelm Hartnacke | Arthur Göpfert
Sachsen zwischen dem Dritten Reich und der DDR: Kurt Fischer | Erwin Hartsch | Helmut Holtzhauer | Hans Riesner
Freistaat Sachsen: Stefanie Rehm | Friedbert Groß | Matthias Rößler | Karl Mannsfeld | Steffen Flath | Roland Wöller | Brunhild Kurth
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Kurth, Brunhild |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Politikerin, Staatsministerin in Sachsen |
| GEBURTSDATUM | 28. April 1954 |
| GEBURTSORT | Burgstädt |