Brunkensen

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Brunkensen
Stadt Alfeld
Wappen von Brunkensen
Koordinaten: 52° 0′ N, 9° 46′ O51.9916666666679.7691666666667112Koordinaten: 51° 59′ 30″ N, 9° 46′ 9″ O
Höhe: 112 m ü. NN
Postleitzahl: 31061
Vorwahl: 05181

Brunkensen ist ein Ortsteil der Stadt Alfeld (Niedersachsen) mit dem Weiler Brünighausen. Brunkensen hat etwa 1100 Einwohner.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geographische Lage

Brunkensen liegt westlich von Alfeld zwischen dem Duinger Berg im Nordwesten und Reuberg im Süden sowie den je etwas entfernten Sieben Bergen im Westen und Hils im Osten. Durch den Ort fließt die Glene, in der es noch Forellen gibt und welche dem Glenetals den Namen gab.

[Bearbeiten] Beschreibung

Wrisberg-Relief über der Kirchentür

Es gibt zwei Gutshöfe in Brunkensen, einen im Ort (ehemals im Besitz der Grafen Goertz und Wrisberg) und das „Obere Gut“ aus dem 19. Jahrhundert, früher im Besitz der Familie von Löhneysen, später der Familie Roth und nun der Familie von Velsen-Zerweck (Nachfahren der Familie Roth).

[Bearbeiten] Politik

Ortsbürgermeister ist Bernd Glenewinkel.

[Bearbeiten] Wappen

Auf blauem Grund ein Schimmel. Auf dem Ross der Räuber Lippold mit der geraubten Braut. Die Bekleidung der Personen ist rot und gelb gehalten.

[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten

Kirche
  • Die Lippoldshöhle zwischen Duinger Berg und Reuberg im Südwesten von Brunkensen ist eine alte künstlich angelegte Verteidigungsanlage und heute ein beliebtes Ausflugsziel.
  • Dicht bei der Lippoldshöhle ist zwischen einer Felsnadel und Felswand ein Felsblock - der Lügenstein - geklemmt, der angeblich herunterrutschen soll, wenn sich lügende Personen darunter aufhalten.
  • Die St. Martinskirche von 1720 wurde auf dem Platz ihres Vorgängerbaus errichtet.
  • In der Ortsmitte befindet sich die Heimatstube, in der Alltagsgegenstände, Werkstätten und Dokumente wichtiger Ereignisse um den Ort Brunkensen sowie eine umfangreich Sammlung von Mineralien und Fossilien ausgestellt sind.

[Bearbeiten] Söhne und Töchter

[Bearbeiten] Literatur

  • Wilhelm Barner: Hoike. Sagen und Erzählungen aus dem Land zwischen Hildesheimer Wald und Ith. Schriftenreihe des Heimatmuseums Alfeld Nr. 7. Alfeld o. J. (1960). Seite 90f: Räuber Lippold.

[Bearbeiten] Weblinks

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