Brunkensen

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51.9916666666679.7691666666667112Koordinaten: 51° 59′ 30″ N, 9° 46′ 9″ O

Brunkensen
Wappen von Brunkensen
Höhe: 112 m ü. NN
Eingemeindung: 1. März 1974
Postleitzahl: 31061
Vorwahl: 05181

Brunkensen ist ein Ortsteil der niedersächsischen Stadt Alfeld (Leine) mit dem Weiler Brünighausen. Brunkensen hat etwa 1100 Einwohner.

Geographische Lage[Bearbeiten]

Brunkensen liegt westlich von Alfeld zwischen dem Duinger Berg im Nordwesten und Reuberg im Süden sowie den je etwas entfernten Sieben Bergen im Westen und Hils im Osten. Durch den Ort fließt die Glene, die dem Tal den Namen gab.

Beschreibung[Bearbeiten]

Wrisberg-Relief über der Kirchentür

Es gibt zwei Gutshöfe in Brunkensen, einen im Ort (ehemals im Besitz der Grafen Goertz und Wrisberg) und das „Obere Gut“ aus dem 19. Jahrhundert, früher im Besitz der Familie von Löhneysen, später der Familie Roth und nun der Familie von Velsen-Zerweck (Nachfahren der Familie Roth).

Geschichte[Bearbeiten]

Am 1. März 1974 wurde die Gemeinde Brunkensen aus dem Landkreis Holzminden in den Landkreis Alfeld (Leine) um- und gleichzeitig in dessen Kreisstadt eingegliedert.[1]

Politik[Bearbeiten]

Ortsbürgermeister ist Bernd Glenewinkel.

Wappen[Bearbeiten]

Auf blauem Grund ein Schimmel. Auf dem Ross der Räuber Lippold mit der geraubten Braut. Die Bekleidung der Personen ist rot und gelb gehalten.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Kirche
  • Die Lippoldshöhle zwischen Duinger Berg und Reuberg im Südwesten von Brunkensen ist eine alte künstlich angelegte Verteidigungsanlage und heute ein beliebtes Ausflugsziel.
  • Dicht bei der Lippoldshöhle ist zwischen einer Felsnadel und Felswand ein Felsblock - der Lügenstein - geklemmt, der angeblich herunterrutschen soll, wenn sich lügende Personen darunter aufhalten.
  • Die St. Martinskirche von 1720 wurde auf dem Platz ihres Vorgängerbaus errichtet.
  • In der Ortsmitte befindet sich die Heimatstube, in der Alltagsgegenstände, Werkstätten und Dokumente wichtiger Ereignisse um den Ort Brunkensen sowie eine umfangreiche Sammlung von Mineralien und Fossilien ausgestellt sind.

Söhne und Töchter[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Wilhelm Barner: Hoike. Sagen und Erzählungen aus dem Land zwischen Hildesheimer Wald und Ith. Schriftenreihe des Heimatmuseums Alfeld Nr. 7. Alfeld o. J. (1960). Seite 90f: Räuber Lippold.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 205.

Weblinks[Bearbeiten]