Bruno Monsaingeon

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Bruno Monsaingeon (* 5. Dezember 1943 in Paris) ist ein französischer Geiger, Filmregisseur und Schriftsteller, der durch seine preisgekrönten Filme über bedeutende klassische Interpreten bekannt wurde. Vor allem seine Filmdokumentationen über die Pianisten Glenn Gould (Glenn Gould – L'Alchimiste) und Swjatoslaw Richter (Richter – L'Insoumis) gelten als einzigartige zeitgeschichtliche Zeugnisse, da beide Künstler sich wenig der Öffentlichkeit zuwandten und zuvor keine Interviews oder Einblicke in ihr Leben gestattet hatten. Im Jahr 2004 debütierte Monsaingeon im russischen Jekaterinburg als Dirigent, als er das Ural Philharmonic Orchestra leitete.

Preise oder Auszeichnungen erhielt er u. a. von der Deutschen Schallplattenkritik und der FIPA (Festival International de Programmes Audiovisuels). Monsaingeon lebt in Paris.

Filmographie (Auswahl)[Bearbeiten]

  • Glenn Gould spielt Bach – Das Klavierwerk 1-3 (1981–1983)
  • Glenn Gould – Hereafter (2006). Dokumentation über Glenn Gould.
  • Glenn Gould – Der Alchemist. Dokumentation über Glenn Gould.
  • Glenn Gould – Die Goldbergvariationen.
  • Yehudi Menuhin (1994) Die Violine des Jahrhunderts. Dokumentation über Yehudi Menuhin
  • Dietrich Fischer Dieskau – Die Stimme der Seele (1995) Dokumentation über Dietrich Fischer-Dieskau.
  • Der Tod und das Mädchen (1996), Dokumentation über das Alban-Berg-Quartett
  • Richter – Der Unbeugsame (1998) Dokumentation über Swjatoslaw Richter.
  • David Oïstrakh – Artist of the People? (1998) Dokumentation über David Oistrach.
  • Die Kunst des Geigespiels D/F (2000)
  • Francesco Libetta – Strauss, Godowsky, Debussy, Liszt. La Roque D´Anthéron (2002) Dokumentation über Francesco Libetta
  • Verbotene Noten F (2004) – Dokumentation über das Musikleben in der UdSSR
  • David Fray nimmt Johann Sebastian Bach auf F (2008)

Weblinks[Bearbeiten]