Bruno von Bretten

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Bruno von Bretten[1], auch Bruno von Lauffen genannt, (* um 1045 in Bretten; † 25. April 1124 in Trier) war Erzbischof von Trier vom 6. Januar 1102 bis 25. April 1124.

Sein Vater war Graf Arnold von Bretten und Lauffen. Erzbischof Bruno galt als geschickter Diplomat und war einflussreicher Berater Kaiser Heinrichs IV., unter dessen Nachfolger Heinrich V. er sich als umsichtiger Vermittler zwischen Kurie und Kaiser (Investiturstreit) erwies. Auf Grund seiner glänzenden Fähigkeiten bekleidete Heinrich V. ihn mit dem Amt eines "vicedom(i)nus regiae curiae" (lat. für "Statthalter des königlichen Hofes"), eines Statthalters des Reiches. Als wichtige Bastion gegen Kurköln war Münstermaifeld für ihn interessant. Er weihte 1103 nachweislich den Vorgängerbau der Stiftskirche St. Martin und St. Severus (Münstermaifeld). Vermutlich begann er damals damit, den bedeutenden Marktflecken Münstermaifeld mit einer Befestigungsanlage zu versehen. Der nach ihm im Volksmund "Lauffenburg" benannte "Pulver- oder Eulenturm" steht heute noch als Teil der damaligen Stadtbefestigung, die nachfolgende Kurfürsten weiter verstärkten.[2]

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Seite des Bistum Trier mit der offiziellen Schreibweise
  2. Rheinische Kunststätten, Heft 244, 1980, ISBN 3-88094-353-2

[Bearbeiten] Weblinks


Vorgänger Amt Nachfolger
Egilbert von Ortenburg Erzbischof von Trier
1102–1124
Gottfried von Falmagne

lb:Bruno vu Lauffen

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