Brzesko

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Brzesko
Wappen von Brzesko
Brzesko (Polen)
DEC
Brzesko
Brzesko
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Kleinpolen
Landkreis: Brzeski
Fläche: 11,73 km²
Geographische Lage: 49° 58′ N, 20° 37′ O49.96666666666720.616666666667Koordinaten: 49° 58′ 0″ N, 20° 37′ 0″ O
Höhe: 200 m n.p.m
Einwohner: 16,828 (31. Dez. 2008[1])
Postleitzahl: 32-800 bis 32-810
Telefonvorwahl: (+48) 14
Kfz-Kennzeichen: KBR
Wirtschaft und Verkehr
Zweige: Metallverarbeitung
Straße: DK 4 BreslauTarnów
Schienenweg: PrzemyślKrakau
Nächster int. Flughafen: Krakau-Balice
Gemeinde
Gemeindeart: Stadt- und Landgemeinde
Gemeindegliederung: 9 Schulzenämter
Fläche: 102,57[2] km²
Einwohner: 35.664 (31. Dez. 2008[1])
Verwaltung (Stand: 2007)
Bürgermeister: Jan Musiał
Adresse: ul. Głowackiego 51
32-800 Brzesko
Webpräsenz: www.brzesko.pl

Brzesko [ˈbʒɛskɔ] ist eine Stadt- und Landgemeinde im Powiat Brzeski, Wojewodschaft Kleinpolen in Polen.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

Brzesko liegt ca. 48 km östlich von Krakau und 28 km westlich von Tarnów. Die Stadt liegt am Ufer des Flusses Uszwica.

[Bearbeiten] Gemeinde

Palast Götz

[Bearbeiten] Sołectwo

Zur Gemeinde gehören die 9 Schulzenämter: Bucze, Jadowniki, Jasień, Mokrzyska, Okocim, Poreba Spytkowska, Sterkowiec, Szczepanów und Wokowice.

[Bearbeiten] Geografie

Die Gemeinde hat eine Flächenausdehnung von 102,57 km² davon werden 67% landwirtschaftlich genutzt und 18% sind bewaldet[2].

[Bearbeiten] Bildung

Die Gemeinde verfügt über 14 Kindergärten, 11 Grundschulen, 4 Mittelschulen, zwei Schulzentren mit Grund- und Mittelschule und eine nicht staatliche Hochschule[3].

[Bearbeiten] Geschichte

[Bearbeiten] bis 1772

Das Gebiet um die Stadt Brzesko war schon um 8300 - 4500 v.Chr. besiedelt. Im Boden gefundene Spuren deuten darauf hin, dass im 5. Jahrhundert v.Chr. Landwirtschaft betrieben wurde und dass das Gebiet ein kulturelles Zentrum war.

Im frühen Mittelalter befand sich eine Burg auf einem Hügel in der Nähe von Brzesko. Sie diente zur Verteidigung des Gebietes, das zum Wislanenstaat gehörte. Im 9. oder 10. Jahrhundert wurde die Burg aufgegeben.

Das Stadtrecht erhielt Brzesko 1385 nach Magdeburger Recht. Bis ins 17. Jahrhundert blieb sie eine kleine Stadt in Privateigentum. 1657 war der Ort durch den Siebenjährigen Krieg in großen Teilen zerstört.

[Bearbeiten] 1772 bis 1939

1772 kam der Ort unter die Herrschaft von Österreich. 1845 gründete die hohenzollerische Familie Götz (später geadelt als Götz von Okocim) eine Brauerei in der Stadt. Aus ihr stammt das auch heute noch bekannte Bier der Marke Okocim. 1850 wurde Brzesko Sitz des Landkreises (poln. powiat).

[Bearbeiten] 1939 bis 1945

Am 5. September 1939 besetzten deutsche Truppen die Stadt. 1941 wurde ein Getto errichtet, in dem etwa 6.000 Juden leben mussten. Am 19. Januar 1945 erreichte die Rote Armee den Ort.

[Bearbeiten] 1945 bis heute

Eine Entwicklung beim Wohnungsbau gab es in den sechziger Jahren durch die Wohnungsbaugenossenschaft. Es wurden neue Schulen eingerichtet u.a. für Elektromechanik. Eine dieser Schulen wurde im "Palast Götz" untergebracht. 1983 wurde das neue Krankenhaus in Betrieb genommen[3].

Von 1975 - 1998 gehörte Brzesko zur Woiwodschaft Tarnów[4].

[Bearbeiten] Wirtschaft und Verkehr

Okocim Brauerei

Durch Brzesko verläuft die DK 4. In der Stadt trifft die DK 75 auf die DK4. Durch die Stadt verlaufen sie auf einer gemeinsamen Trasse. In der Stadt beginnt auch die Wojewodschaftsstraße 768 (Droga wojewódzka 768). Durch Bzesko verläuft die Bahnstrecke von Krakau nach Przemyśl an der Grenze zur Ukraine.

Im Stadtteil Okocim ist der Standort der "Brauerei Okocim", in der das gleichnamige Bier gebraut wird.

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

Altes Rathaus
  • alte Rathaus und Marktplatz in Brzesko
  • Kirche Sankt Jakob
  • Palast und Park Götz
  • Brauerei Okocim
  • Jüdischer Friedhof

[Bearbeiten] Städtepartnerschaft

Zu diesen Städten besteht ein Partnerschaftsabkommen.

[Bearbeiten] Persönlichkeiten

[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Stadt

[Bearbeiten] Berühmte mit Brzesko verbundene Personen

[Bearbeiten] Verweise

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Fußnoten

  1. a b Główny Urząd Statystyczny, „LUDNOŚĆ - STAN I STRUKTURA W PRZEKROJU TERYTORIALNYM“, Stand vom 31. Dezember 2008 (WebCite)
  2. a b regioset.pl (polnisch) Stand 11.Nov.2008
  3. a b c Webseite der Stadt (polnisch) Stand 11.Nov.2008
  4. Dz.U. 1975 nr 17 poz. 92 (polnisch)
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