Buckautal

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Buckautal führt kein Wappen
Buckautal
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Buckautal hervorgehoben
52.23305555555612.32194444444470Koordinaten: 52° 14′ N, 12° 19′ O
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Potsdam-Mittelmark
Amt: Ziesar
Höhe: 70 m ü. NHN
Fläche: 39,07 km²
Einwohner: 518 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 13 Einwohner je km²
Postleitzahl: 14793
Vorwahl: 033830
Kfz-Kennzeichen: PM
Gemeindeschlüssel: 12 0 69 089
Gemeindegliederung: 4 Ortsteile
Adresse der Amtsverwaltung: Friedrich-Engels-Str. 20
14793 Ziesar
Bürgermeister: Hans-Christian Krieger
Lage der Gemeinde Buckautal im Landkreis Potsdam-Mittelmark
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Buckautal ist eine Gemeinde im Westen des Landkreises Potsdam-Mittelmark in Brandenburg und Teil des Amtes Ziesar.

Geographie[Bearbeiten]

Buckautal liegt etwa fünf Kilometer südlich und östlich von Ziesar an der Grenze zu Sachsen-Anhalt. Die Gemeinde liegt südlich des Fiener Bruches auf einem eiszeitlichen Sander. Auf dem Sand wachsen hauptsächlich Kiefern. Der Ort ist eine über zehn Kilometer langgestreckte Gemeinde und reicht vom Ortsteil Dretzen im Südwesten bis zum Ortsteil Steinberg im Nordosten. Neben Dretzen und Steinberg gehören der Ortsteil Buckau und der Wohnplatz Kolonie Wittstock zur Gemeinde. Südwestlich von Buckautal, beim Ortsteil Dretzen liegt der große Truppenübungsplatz Altengrabow. Fließgewässer in der Gemeinde sind die namensgebende Buckau mit ihren Nebenflüssen Krummer Bach, Strepenbach, Litzenbach und Kirchenheider Bach.

Geschichte[Bearbeiten]

Im Jahr 946 wird Buckau erstmals als „Bucounici“ urkundlich erwähnt. Kaiser Otto I. schenkte damals den Honigzehnt der „urbs“ (lat.: Stadt) Buckau dem Moritzkloster in Magdeburg. Damit ist Buckau der älteste (urkundlich erwähnte) Ort des heutigen Bundeslandes Brandenburg. Die Bezeichnung „urbs“ spricht für die damalige Bedeutung des Siedlung. Buckau hatte früher auch einen Burgwart, von ihm ist heute aber nur noch eine kreisrunde Stelle in der Feldmark nördlich des Dorfes von etwa 150 Meter Durchmesser übriggeblieben. Die heutige Gemeinde Buckautal entstand am 1. März 2002 aus dem freiwilligen Zusammenschluss der bis dahin selbständigen Gemeinden Buckau und Dretzen. Am 1. März 2002 wurde auch die Gemeinde Steinberg eingegliedert.[2]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung seit 1875.
- Blaue Linie: Bevölkerungsentwicklung des Gebietes in den heutigen Grenzen.
- Gepunktete Linie: Normierte Bevölkerungsentwicklung des Landes Brandenburg.
Buckautal:
Bevölkerungsentwicklung in den Grenzen von 2013
Jahr Einwohner
1875 738
1890 748
1910 758
1925 770
1933 730
1939 758
1946 994
1950 1 148
1964 816
1971 714
Jahr Einwohner
1981 578
1985 553
1989 556
1990 555
1991 538
1992 540
1993 564
1994 608
1995 607
1996 617
Jahr Einwohner
1997 647
1998 634
1999 622
2000 624
2001 608
2002 580
2003 560
2004 546
2005 529
2006 512
Jahr Einwohner
2007 516
2008 514
2009 519
2010 515
2011 524
2012 527

Die Quellen der Daten finden sich detailliert in den Wikimedia Commons[3].

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Dorfkirche in Buckau

In der Liste der Baudenkmale in Buckautal und in der Liste der Bodendenkmale in Buckautal stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburg eingetragenen Kulturdenkmale.

Verkehrsanbindung[Bearbeiten]

Die Bundesautobahn 2, die in der Nähe Ortsteiles Steinberg durch das Gemeindegebiet führt, ist über den Anschluss Ziesar (ca. 9 km entfernt) zu erreichen. Die Bundesstraße 107 durchquert den Ortsteil Buckau der Gemeinde.

Energieversorgung[Bearbeiten]

Bei Dretzen befinden sich seit 2005 zehn Windkraftanlagen vom Typ Fuhrländer FL 77 mit je 1500 kW-Leistung und 77 Metern Rotordurchmesser, die auf 111,5 Meter hohen freistehenden Stahlfachwerktürmen montiert sind.[4]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Buckautal – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bevölkerung im Land Brandenburg nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden 31. Dezember 2013 (XLS-Datei; 83 KB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2002
  3. Population Projection Brandenburg at Wikimedia Commons
  4. Seeba Energy Farming: Referenzliste Windkraftanlagen Abgerufen am 8. Juni 2011.