Buckautal

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Buckautal führt kein Wappen
Buckautal
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Buckautal hervorgehoben
52.23305555555612.32194444444470Koordinaten: 52° 14′ N, 12° 19′ O
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Potsdam-Mittelmark
Amt: Ziesar
Höhe: 70 m ü. NHN
Fläche: 39,07 km²
Einwohner: 527 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 13 Einwohner je km²
Postleitzahl: 14793
Vorwahl: 033830
Kfz-Kennzeichen: PM
Gemeindeschlüssel: 12 0 69 089
Gemeindegliederung: 4 Ortsteile
Adresse der Amtsverwaltung: Friedrich-Engels-Str. 20
14793 Ziesar
Bürgermeister: Hans-Christian Krieger
Lage der Gemeinde Buckautal im Landkreis Potsdam-Mittelmark
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Buckautal ist eine Gemeinde im Westen des Landkreises Potsdam-Mittelmark in Brandenburg und Teil des Amtes Ziesar.

Geographie[Bearbeiten]

Buckautal liegt etwa fünf Kilometer südlich und östlich von Ziesar an der Grenze zu Sachsen-Anhalt. Die Gemeinde liegt südlich des Fiener Bruches auf einem eiszeitlichen Sander. Auf dem Sand wachsen hauptsächlich Kiefern. Der Ort ist eine über zehn Kilometer langgestreckte Gemeinde und reicht vom Ortsteil Dretzen im Südwesten bis zum Ortsteil Steinberg im Nordosten. Neben Dretzen und Steinberg gehören der Ortsteil Buckau und der Wohnplatz Kolonie Wittstock zur Gemeinde. Südwestlich von Buckautal, beim Ortsteil Dretzen liegt der große Truppenübungsplatz Altengrabow. Fließgewässer in der Gemeinde sind die namensgebende Buckau mit ihren Nebenflüssen Strepenbach und Litzenbach.

Geschichte[Bearbeiten]

Im Jahr 946 wird Buckau erstmals als „Bucounici“ urkundlich erwähnt. Kaiser Otto I. schenkte damals den Honigzehnt der „urbs“ (lat.: Stadt) Buckau dem Moritzkloster in Magdeburg. Damit ist Buckau der älteste (urkundlich erwähnte) Ort des heutigen Bundeslandes Brandenburg. Die Bezeichnung „urbs“ spricht für die damalige Bedeutung des Siedlung. Buckau hatte früher auch einen Burgwart, von ihm ist heute aber nur noch eine kreisrunde Stelle in der Feldmark nördlich des Dorfes von etwa 150 Meter Durchmesser übriggeblieben. Die heutige Gemeinde Buckautal entstand am 1. März 2002 aus dem freiwilligen Zusammenschluss der bis dahin selbständigen Gemeinden Buckau und Dretzen. Am 1. März 2002 wurde auch die Gemeinde Steinberg eingegliedert.[2]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Dorfkirche in Buckau

In der Liste der Baudenkmale in Buckautal und in der Liste der Bodendenkmale in Buckautal stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburg eingetragenen Kulturdenkmale.

Verkehrsanbindung[Bearbeiten]

Die Bundesautobahn 2, die in der Nähe Ortsteiles Steinberg durch das Gemeindegebiet führt, ist über den Anschluss Ziesar (ca. 9 km entfernt) zu erreichen. Die Bundesstraße 107 durchquert den Ortsteil Buckau der Gemeinde.

Energieversorgung[Bearbeiten]

Bei Dretzen befinden sich seit 2005 zehn Windkraftanlagen vom Typ Fuhrländer FL 77 mit je 1500 kW-Leistung und 77 Metern Rotordurchmesser, die auf 111,5 Meter hohen freistehenden Stahlfachwerktürmen montiert sind.[3]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Buckautal – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bevölkerung im Land Brandenburg nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden 31. Dezember 2012 (XLS-Datei; 83 KB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2002
  3. Seeba Energy Farming: Referenzliste Windkraftanlagen Abgerufen am 8. Juni 2011.