Buckelpiste

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Typische Buckelpiste

Eine Buckelpiste ist eine auf der gesamten Länge gleichmäßig unebene Skipiste. Die Unebenheiten reichen von kleinen Hügeln (ab etwa 30 Zentimetern) bis zu Buckeln in der Höhe von einem Meter und mehr.

Eine Buckelpiste kann auf natürliche Weise entstanden oder künstlich angelegt sein. In vielen Skigebieten werden bestimmte Pisten oder einzelne Hänge gar nicht oder nur sehr selten präpariert (planiert, siehe Skipiste) um die Entstehung von natürlichen Buckelpisten zu ermöglichen. Derartige Strecken sind zumeist als Skirouten oder schwarze Skipisten gekennzeichnet. Des Weiteren entstehen natürliche Buckelpisten oft auch in den stärker befahrenen Bereichen links und rechts von markierten Skipisten, zum Beispiel durch das Zerfahren von Tiefschneefahren. Künstlich angelegte Buckelpisten finden vor allem im Freestyle-Wettkampfsport Anwendung.

Im Englischen heißt „Buckelpiste“ mogul pistemogul (Buckel) stammt von einem deutschen Dialekt (ähnlich dem Wienerischen mugl: kleiner Hügel) und ist seit 1959 im Englischen bekannt.[1]

Technik des Buckelpistenfahrens[Bearbeiten]

Das Skifahren in der Buckelpiste oder in ähnlich kupiertem Gelände erfordert die Technik des Wedelns mit einem hohen Maß an vorausschauender Fahrweise und Rhythmusgefühl. Der Skifahrer fährt eng parallel und schwingt nahe der Falllinie um die Buckel herum, über die Buckelhänge oder die Buckelkuppen. Wichtig ist dabei, das Fahrtempo zu kontrollieren, den Takt zu behalten und sich weit vorausschauend eine Spur durch die Buckel zu suchen. Der Oberkörper verbleibt ruhig in zentraler Position, während die Beine aktiv gebeugt und gestreckt werden, um mit dem Ski immer Schneekontakt zu bewahren. Damit die Beine die nötige Bewegungsfreiheit haben, sollte man schon vorab stärker in die Knie gehen als auf ebener Piste.

Das Buckelpistenfahren erlernt man am einfachsten durch schnelles Schwingen in erst flachem, dann steilerem Gelände, durch Schwingen mit wechselnden Kurvenradien, durch das Schwingen nach einem vorgegebenen Takt und durch das Üben einer vorausschauenden Fahrweise. Das Verwenden von Stöcken und der Stockeinsatz ist beim Buckelpistenfahren unerlässlich. Die aktive Beinbewegung, die sehr kurzen Schwünge sowie das Kontrollieren der Ski verlangen einen erheblichen Kraftaufwand, sodass das Beherrschen der Buckelpiste wesentlich höhere Anforderungen an die Fitness des Fahrers stellt.

Wegen der engen, parallelen Fahrtechnik sind für die Buckelpiste schmale, weniger stark taillierte Ski von Vorteil. Dies stellt einen gewissen Gegensatz zu den immer breiteren Carving-Ski der letzten Jahre dar. Es gibt von einigen Herstellern jedoch auch speziell für die Buckelpiste entwickelte Ski-Modelle (englisch: Mogul-Ski), die vor allem im Wettkampf verwendet werden. Sie sind im Fachhandel allerdings nur sehr schwer erhältlich.

Beleg[Bearbeiten]

  1. Mogul im Lexikon Merriam-Webbster (abgerufen 16. November 2014)

Weblinks[Bearbeiten]