Buddelparty

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Näheres ist eventuell auf der Diskussionsseite oder in der Versionsgeschichte angegeben. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung.

Eine Buddelparty oder -fete (ndt.: Buddel, Flasche), im Süddeutschen auch angliziert Bottleparty (engl.: bottle, Flasche) auch Buttelparty im Norddeutschen oder Mitbringparty, ist eine Feier, zu der die (eingeladenen) Gäste ihre (alkoholischen) Getränke selbst mitbringen. Oft bezieht sich dies nur auf Spirituosen (im Wert von ca. fünf bis zwanzig Euro), während der Gastgeber Wasser, Säfte und Bier oder Wein organisiert. Je nach Form der Feier stellt er außerdem Knabberzeug und eventuell ein kaltes oder warmes Buffet, zu dem die Gäste häufig auch beitragen.

Meistens werden die mitgebrachten Flaschen an zentraler Stelle gesammelt und in Selbstbedienung geleert. In diesem Falle ist es normalerweise verpönt, das eigene Mitbringsel zurückzuhalten oder Getränke zu horten. Andernorts ist es allerdings durchaus üblich, dass jeder Gast wirklich nur das trinkt, das er mitgebracht hat.

Entstanden ist diese Partyform in den 1950er Jahren in Amerika. Dort ist sie an den Akronymen BYOB[1] (bring your own booze / beer / beverages) oder BAB (bring a bottle) auf der Einladung erkennbar. In Deutschland ist sie etwa seit den 1980ern besonders bei jungen Leuten populär, findet aber auch in anderen Kreisen Anklang, da der Arbeitsaufwand und die Kosten für den Gastgeber erheblich geringer sind. So ist es bspw. vielfach üblich, dass die Gäste zu einem privaten Essen unter Freunden in mittelgroßem Rahmen den Wein mitbringen, so wie zu Grillfesten den Salat.

Von der Alternative Metal-Band System of a Down stammt ein Song mit dem Namen B.Y.O.B., der in Anlehnung an diese Tradition geschrieben wurde, doch im Titel wurde die Bedeutung des letzten 'B' in 'Bombs' geändert, weshalb der Song "Bring Your Own Bombs" heißt.

In manchen Gegenden korreliert diese Form des Feierns auch mit dem Mitbringen des eigenen Glases, vor allem für Weißbier (0,5 l oder 1 l) oder Schnäpse (2 cl oder 4 cl).

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  1. BYOB - Definitions from Dictionary.com. Abgerufen am 11. Dezember 2006.