Bufleben
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
|
|
||
| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Thüringen | |
| Landkreis: | Gotha | |
| Verwaltungs- gemeinschaft: |
Mittleres Nessetal | |
| Höhe: | 285 m ü. NN | |
| Fläche: | 13,17 km² | |
| Einwohner: | 1067 (31. Dez. 2007)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 81 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 99869 | |
| Vorwahl: | 03621 | |
| Kfz-Kennzeichen: | GTH | |
| Gemeindeschlüssel: | 16 0 67 006 | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Hauptstr. 15 99869 Goldbach |
|
| Bürgermeister: | Wolf Halecker (parteilos) | |
Bufleben ist eine Gemeinde im thüringischen Landkreis Gotha. Sie gehört zur Verwaltungsgemeinschaft Mittleres Nessetal und besteht aus den Ortsteilen Bufleben, Hausen und Pfullendorf.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geographie
Bufleben liegt 6 Kilometer nordöstlich von Gotha im Nessetal.
[Bearbeiten] Geschichte
Die erste urkundliche Erwähnung Buflebens erfolgte zwischen 780 und 802 in einer Auflistung Zinspflichtiger des Klosters Fulda. Der Ortsteil Pfullendorf wurde 1166, der Ortsteil Hausen wurde 1123 erstmals erwähnt. Im Jahr 1524 fand der "Bufleber Bierkrieg" statt, als sich die Buflebener gegen das herzogliche Verbot des eigenen Bierbrauens auflehnten. Die Eröffnung der Saline in Bufleben 1828 führte zu wirtschaftlichem Aufschwung. 1936 wurde die Saline stillgelegt.
1974 fand die Eingemeindung Hausens und Pfullendorfs nach Bufleben statt.
[Bearbeiten] Religion
Hausen, Bufleben und Pfullendorf sind evangelische Kirchdörfer. Seit 1912 werden die Pfarrstellen Hausen, Pfullendorf und Bufleben gemeinsam von Bufleben aus verwaltet.
[Bearbeiten] Verkehr
Die Nessetalbahn von Bufleben nach Großenbehringen über Friedrichswerth ist eine eingleisige Nebenbahn, die von der von der Bahnstrecke Gotha-Leinefelde abzweigt. Sie wurde am 28. September 1995 für den Personenverkehr stillgelegt.
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
- Cyriakus-Kirche in Bufleben
- Kirche in Hausen
- Hallenkirche in Pfullendorf
[Bearbeiten] Geschichtsdenkmale
- Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges, im Januar 1945, wurden zwei KZ-Häftlinge, vermutlich Zwangsarbeiter unbekannter Nationalität, erschossen. Ihr Grab befindet sich auf dem Friedhof.[2]
[Bearbeiten] Persönlichkeiten
- Cyriacus Schneegaß (* 1546, Bufleben † 1597, Friedrichroda), deutscher evangelischer Pfarrer und Kirchenlieddichter.
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Thüringer Landesamt für Statistik: Bevölkerung nach Gemeinden
- ↑ Thüringer Verband der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschisten und Studienkreis deutscher Widerstand 1933-1945 (Hg.): Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstandes und der Verfolgung 1933-1945, Reihe: Heimatgeschichtliche Wegweiser Band 8 Thüringen, Erfurt 2003, S. 107, ISBN 3-88864-343-0
[Bearbeiten] Weblinks
Apfelstädt | Aspach | Ballstädt | Bienstädt | Brüheim | Bufleben | Crawinkel | Dachwig | Döllstädt | Drei Gleichen | Ebenheim | Emleben | Emsetal | Eschenbergen | Friedrichroda | Friedrichswerth | Friemar | Fröttstädt | Gamstädt | Georgenthal | Gierstädt | Goldbach | Gotha | Gräfenhain | Großfahner | Günthersleben-Wechmar | Haina | Herrenhof | Hochheim | Hohenkirchen | Hörselgau | Ingersleben | Laucha | Leinatal | Luisenthal | Mechterstädt | Metebach | Molschleben | Neudietendorf | Nottleben | Ohrdruf | Petriroda | Pferdingsleben | Remstädt | Schwabhausen | Sonneborn | Tabarz/Thür. Wald | Tambach-Dietharz | Teutleben | Tonna | Tröchtelborn | Trügleben | Tüttleben | Waltershausen | Wangenheim | Warza | Weingarten | Westhausen | Wölfis | Zimmernsupra

