Bui

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Dieser Artikel behandelt eine Stadt; die Abkürzung BUI steht auch für Betriebliche Umweltinformatik.
Stadt
Bui
Буй
Wappen
Wappen
Föderationskreis Zentralrussland
Oblast Kostroma
Rajon Bui
Bürgermeister Wladimir Woronin
Gegründet 1536
Stadt seit 1778
Fläche 25 km²
Höhe des Zentrums 100 m
Bevölkerung 25.900 Einw. (Stand: 2007)
Bevölkerungsdichte 1036 Ew./km²
Zeitzone UTC+3 (Sommerzeit: UTC+4)
Telefonvorwahl (+7)49435
Postleitzahl 15700x
Kfz-Kennzeichen 44
OKATO 34 405
Webseite http://admbuy.ru/
Geographische Lage
Koordinaten: 58° 29′ N, 41° 32′ OKoordinaten: 58° 29′ 0″ N, 41° 32′ 0″ O
Bui (Russland)
DEC
Bui (Oblast Kostroma)
DEC
Oblast Kostroma
Liste der Städte in Russland

Bui (russisch Буй) ist eine Stadt mit rund 25.900 Einwohnern (Stand 2007) in Russland, in der Oblast Kostroma und an den Flüssen Kostroma und Wjoksa gelegen. Sie befindet sich etwa 450 km nordöstlich von Moskau und 100 km nordöstlich der Gebietshauptstadt Kostroma. Die nächstgelegene Stadt ist Galitsch 50 km weiter östlich.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

Der Ort wurde im Jahre 1536 unter der Herrschaft der Regentin Helena Glinskaja als kleine hölzerne Festung gegründet, welche die östliche Grenze Moskowiens in diesem Bereich schützen sollte. Nachdem jedoch 16 Jahre später das Khanat Kasan von den Truppen Iwan des Schrecklichen eingenommen wurde, fiel die Angriffsgefahr von Osten weg, und Bui verlor seine Bedeutung als Stützpunkt. Trotzdem wurde der Ort im 17. Jahrhundert während der polnisch-litauischen Intervention stark beschädigt.

Im 18. Jahrhundert war Bui vorwiegend als relativ bevölkerungsarme Handwerkssiedlung bekannt. 1719 wurde es dem Kostromaer Gouvernement zugeschrieben, 1778 erhielt es Stadtstatus, welcher dem Ort von 1796 bis 1802 wieder entzogen worden war.

Eine nennenswerte wirtschaftliche Entwicklung wies Bui erst ab 1903 auf, als die Eisenbahnstrecke WologdaWjatka verlegt wurde, an der nahe Bui ein Bahnhof entstand. Heute ist diese Strecke Teil der Transsibirischen Bahn. Anfang des 20. Jahrhunderts entstanden in Bui einige kleinere Fabriken. Allerdings wurde ein Großteil der städtischen Infrastruktur – unter anderem die Wasserleitung, das Stromnetz und das Krankenhaus – erst in den 1960er-Jahren fertiggestellt.

[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung

Jahr 1897 1939 1959 1970 1979 1989 1996 2000 2005
Tsd. Einwohner 2,6 20,4 27,2 29,2 28,3 32,7 29,3 28,8 26,5

[Bearbeiten] Wirtschaft

Im heutigen Bui gibt es chemische Industrie, Holzverarbeitung, Halbleitergerätebau, Möbel- und Lebensmittelindustrie. In der Siedlung Tschistyje Bory in der näheren Umgebung von Bui ist außerdem seit längerem der Bau des Kernkraftwerks Kostroma geplant.

[Bearbeiten] Bauwerke

  • Verkündigungskathedrale (1810), wird wiederaufgebaut
  • Auferstehungskirche (1838)
  • Miloslawski-Haus (1902), heute Heimatmuseum
  • Bahnhofsgebäude und Nikolaus-Kirche (1913)

[Bearbeiten] Weblinks

Commons
 Commons: Bui – Bilder, Videos und Audiodateien
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