Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen

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OsterreichÖsterreich  Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen (BEV)
Österreichische Behörde
Staatliche Ebene Bund
Stellung der Behörde nachgeordnete Dienststelle
Aufsichtsbehörde(n) / -organe Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend
Gründung 1923 (1806 Topographische Anstalt[1], 1839 k.k. Militärgeographisches Institut, 1921 Bundesvermessungsamt)
Hauptsitz Wien 2, Schiffamtsgasse
Behördenleitung Wernher Hoffmann (Präs.), Johann Pacher (Vizepräs.)


Website www.bev.gv.at

Das Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen (BEV) ist in Österreich zuständig für die amtliche Vermessung und ist das nationale Metrologieinstitut. Sein Aufgabenbereich umfasst folgende Gegenstände:

Die Landkarten werden mit unterschiedlichen Inhalten (mit Wegmarkierungen oder mit Straßenaufdruck) in gedruckter Form angeboten. In digitaler Form stehen sie auf Compact-Disc und im Internet zur Verfügung.
  • Vermessungs- und Verwaltungsarbeiten im Zusammenhang mit der Staatsgrenze
  • Führung des Nationalen Metrologie-Instituts (NMI), welches Mess-Normale entsprechend dem SI-Einheitensystem zur Verfügung stellt.
  • Physikalisch-technischer Prüfdienst zur technischen Durchführung von Kalibrierungen und Prüfung von Messgeräten unter Anschluss an die nationalen Normale.

Zur Durchführung der Aufgaben unterhält das BEV neben den zentralen Einrichtungen für die grundlegenden Aufgaben in Wien Außenstellen in ganz Österreich. Diese werden als Vermessungsämter bzw. Eich- und Vermessungsämter (volle Funktionalität) oder als Informationszentren (nur für Parteienverkehr, Auskunftserteilung) geführt.

Grundlagen für die Arbeit des BEV bilden folgende Gesetze:

Zusätzlich gibt es in zahlreichen anderen Gesetzen Bestimmungen über das Vermessungswesen (Forstgesetz, Bodenschätzungsgesetz etc.) und über eichrechtliche Belange (Zeitzählgesetz, Fertigpackungsverordnung usw.)

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Franziszeische (2.) Landesaufnahme des Kaiserthum Österreichs