Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr

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Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr
— BAPersBw —
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Staatliche Ebene Bund
Stellung Obere Bundesbehörde
Aufsichtsbehörde Bundesministerium der Verteidigung
Gründung 1. Dez 2012[1]
Hauptsitz Köln, Nordrhein-Westfalen
Behördenleitung Georg Stuke
Bedienstete ca. 3000[2]

Das Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr (BAPersBw) ist eine Bundesoberbehörde, welche im Rahmen der Neuausrichtung der Bundeswehr geschaffen wurde. Sie ist für die Personalführung der Soldaten und Beamten bis einschließlich Besoldungsgruppe A16 sowie des Tarifpersonals ab Entgeltgruppe 9 sowie die militärische und zivile Personalgewinnung zuständig.[3] Diese Aufgaben wurden davor vom Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung (BWB), dem Bundesamt für Wehrverwaltung (BAWV), den Wehrbereichsverwaltungen (WBV), der Stammdienststelle der Bundeswehr (SDBw) und dem Personalamt der Bundeswehr (PersABw) erfüllt. Das BAPersBw wurde zum 1. Dezember 2012 eingerichtet.

Die feierliche Indienststellung mit Enthüllung des neuen Wappens fand am 3. Dezember 2012 in der Lüttich-Kaserne in Köln statt. Präsident des 3000 Dienstposten umfassenden Bundesamtes wurde der frühere Präsident der Wehrbereichsverwaltung West, Georg Stuke, Vizepräsident wurde der frühere Leiter der SDBw, Generalmajor Manfred Hofmann, Geschäftsführender General ist seitdem Brigadegeneral Jürgen Knappe.[4] [5]

Die ministerielle Dienst- und Fachaufsicht über das BAPersBw wird durch die Abteilung Personal des Bundesministeriums für Verteidigung ausgeübt.[2]

Aufbau[Bearbeiten]

Das BAPersBw besteht aus folgenden sechs Abteilungen:[6]

  • Abteilung I Zentrale Aufgaben, Brigadegeneral Jürgen Knappe
  • Abteilung II Personalgewinnung, Erste Direktorin Petra Müller
  • Abteilung III Personalführung Offiziere, Brigadegeneral Heinrich Tiller
  • Abteilung IV Personalführung Unteroffiziere / Mannschaften, Brigadegeneral Georg Klein
  • Abteilung V Personalführung Zivilpersonal (Standort: Sankt Augustin), Erste Direktorin Sabine Grohmann
  • Abteilung VI Personalführung Reservisten (Standort: Brückberg-Kaserne in Siegburg), Oberst Rolf Gaus

„Im Bereich Personalgewinnung innerhalb dieses Bundesamtes werden die bisherigen Aufgaben der Kreiswehrersatzämter und der zivilen und militärischen Nachwuchsgewinnungsorganisationen zusammengeführt. Um eine umfassende Information von Interessenten über alle zivilen und militärischen Berufsbilder der Bundeswehr zu gewährleisten, werden 110 ständig besetzte und bis zu 200 mobile Karriereberatungsbüros eingerichtet. Neben diesen Elementen in der Fläche werden 16 Karrierecenter der Bundeswehr mit einem umfassenden Beratungs- und Informationsangebot für Politik, Behörden und Wirtschaft geschaffen.“[7]

Liegenschaften[Bearbeiten]

Das BAPersBw ist über verschiedene Liegenschaften im Rheinland verteilt untergebracht. Die Liegenschaften sind in:

  • Köln-Longerich,
  • Köln-Porz,
  • Köln-Bayenthal,
  • Brückberg-Kaserne in Siegburg,
  • St. Augustin
  • Düsseldorf-Mörsenbroich

Trivia[Bearbeiten]

Im August 2012 wurde bekannt, dass Oberst Klein, bis dahin stellvertretender Leiter der SDBw und befehlshabender Offizier beim Luftangriff bei Kunduz, Abteilungsleiter IV im BAPersBw wird. Mit diesem Dienstposten war eine Ernennung zum Brigadegeneral verbunden.[8]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Wehrverwaltungsaufgabenübertragungsgesetz. Juris, 21. Juli 2012, abgerufen am 7. Januar 2013 (PDF; 29 kB).
  2. a b Bundesamt für Personalmanagement nimmt Arbeit auf. BMVg.de, 4. Dezember 2012, abgerufen am 8. Oktober 2012.
  3. Neuausrichtung von A bis Z - BAPersBw. BMVg.de, abgerufen am 7. Januar 2013.
  4. (Broschüre BAPersBw, Hrsg. PIZ Personal 05/2013)
  5. Personalveränderungen Bundeswehr/BMVg. In: Behördenspiegel. 4. Dezember 2012, abgerufen am 7. Januar 2013.
  6. Organisationsbereich Personal. Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr. BMVg.de, abgerufen am 7. Januar 2013 (PDF; 37 kB).
  7. BMVg. Abgerufen am 5. Dezember 2012.
  8. Neues Bundesamt für Personalmanagement. In: Focus-Online. 8. August 2012, abgerufen am 7. Januar 2013.