Bundesautobahn 44

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Bundesautobahn 44 in Deutschland
Bundesautobahn 44
 European Road 40 number DE.svg European Road 331 number DE.svg
Karte
Verlauf der A 44
Basisdaten
Betreiber: Bundesrepublik Deutschland
Straßenbeginn: Aachen
(50° 43′ N, 6° 7′ O50.7183186.120526)
Straßenende: Hessisch Lichtenau
(51° 11′ N, 9° 48′ O51.1889129.793716)
Gesamtlänge: 341 km
  davon in Betrieb: 260 km
  davon in Bau: 33 km
  davon in Planung: 48 km

Bundesland:

Ausbauzustand: 2×2 und 2×3 Fahrstreifen
Die A 44 am Kreuz Aachen
Die A 44 am Kreuz Aachen

Die Bundesautobahn 44 (Abkürzung: BAB 44) – Kurzform: Autobahn 44 (Abkürzung: A 44) – verläuft, vielerorts unterbrochen, von der deutsch-belgischen Grenze bei Aachen nach Kassel, wobei sie von dort nach Herleshausen weitergeführt werden soll; im Bereich zwischen Kassel und Herleshausen sind Abschnitte in Planung, Bau oder fertiggestellt. In ihrem Westteil ersetzt sie zwischen Aachen und Jackerath die Bundesstraße 1. Im Bereich des Ruhrgebiets trägt sie auch den Namen DüBoDo, was zum Ausdruck bringt, dass sie künftig Düsseldorf, Bochum und Dortmund miteinander verbinden soll.

Das derzeit längste Teilstück zwischen Kassel und Dortmund ist die wichtigste Strecke von Nordhessen und dem südöstlichen Westfalen ins Ruhrgebiet.

Geschichte[Bearbeiten]

Bereits der von HaFraBa e. V. im Jahre 1927 aufgestellte Netzplan sah eine Autobahnverbindung Dortmund–Kassel–Erfurt mit Anbindung an die Strecke Frankfurt am Main–LeipzigDresdenBreslau vor. Die Nationalsozialisten griffen das Vorhaben auf. Die Strecke Ruhrgebiet–PaderbornEisenach–Leipzig/Chemnitz–Dresden–BautzenLiegnitz–Breslau wurde im September 1933 als Linie F in den Grundnetzplan aufgenommen. 1934 wurde eine Linie bestimmt, die bei Hamm-Rhynern von der heutigen A 2 abzweigen und nördlich an Soest, südlich an Erwitte, südlich an Geseke, weiter über Büren, Scherfede, Wettesingen bei Warburg nach Kassel sowie weiter nach Eisenach führen sollte. Zudem wurde eine Verlängerung von Hamm in den Raum Ascheberg mit Anschluss an die Reichsautobahnstrecke BremenMünster–Dortmund für die späten 1940er-Jahre ins Auge gefasst. Die Planungen zwischen Hamm und Kassel wurden zügig vorangetrieben, so dass bereits 1937 mit dem Bau des ersten Teilabschnittes bei Hamm begonnen wurde. Zwar war die Strecke von den infolge des Ausbruchs des Zweiten Weltkriegs verhängten Bausperren auch betroffen, allerdings konnten die Bauarbeiten im Rahmen von Ausnahmeregelungen wieder aufgenommen bzw. fortgesetzt werden. Bei der vollständigen Einstellung der Arbeiten im Jahre 1942 waren Brückenbauwerke auf 7,7 Kilometern im Raum Hamm sowie bei Kassel das Kreuzungsbauwerk mit der heutigen A 7 und die Fuldabrücke teilweise oder vollständig errichtet, umfangreiche Erdarbeiten vorgenommen sowie weitere Vorarbeiten im Abschnitt Hamm–Erwitte (Reichsstraße 1) erfolgt.[2]

Auch für die Verbindung Kassel–Eisenach wurden die Entwürfe erarbeitet und die Strecke zum Bau freigegeben. Die Bauarbeiten mussten jedoch bei Kriegsausbruch zugunsten der Autobahn Eisenach–Bad Hersfeld eingestellt werden, so dass nur im Söhrewald bei Kassel eine Brücke und bei Herleshausen die Unterführungsbauwerke unter die heutige A 4 fertiggestellt waren.[2]

Baulich begonnene Autobahnbrücke im Gebiet der Gemeinde Söhrewald (2007), in der sich im Zweiten Weltkrieg ein Junkers-Werk befand (Lage51.2469277777789.6125472222222)

Zu dem bis 1938 auf 7000 Kilometer angewachsenen geplanten Reichsautobahngrundnetz gehörte zwar auch eine Verbindung, die südlich Dortmund von der Reichsautobahn KamenLeverkusen abzweigen und über Düsseldorf in den Raum Aachen geführt werden sollte. In einer 1935 von der Firma Olex veröffentlichten Karte war der Abschnitt zwischen Ratingen und Witten bereits als „im Bau oder zum Bau freigegeben“ eingetragen.[3] Zur Aufnahme der Arbeiten kam es jedoch weder auf dieser Teilstrecke, noch in einem anderen Abschnitt der Verbindung Aachen–Düsseldorf–Dortmund vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs.

Die Reichsautobahn wurde mit unterschiedlichen Bezeichnungen geführt. Der Abschnitt zwischen Hamm und Kassel erhielt die Bezeichnung "Strecke 77" und der Abschnitt Kassel–Eisenach wurde "Strecke 78" benannt (1941).[4] 1940 war die gesamte Linie Hamm–Kassel–Eisenach noch als Reichsautobahnbetriebsstrecke Nr. 57 geführt, während die Verbindung Mönchengladbach–Düsseldorf–Dortmund die Nr. 51 sowie Aachen–Mönchengladbach die Nr. 50a trug.[5]

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde der Weiterbau der Autobahn zunächst mit einer Überprüfung der Trassenführung verbunden. 1959 und 1963 wurden Verkehrsgutachten in Auftrag gegeben. 1961 wurde in Soest ein "Autobahnneubauamt Rhynern-Kassel" vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe geschaffen. Allerdings ergaben die Untersuchungen, dass die Streckenführung im Raum Hamm–Erwitte eine Modifizierung erfahren müsse und stattdessen die Autobahn von Dortmund südlich Unna, Werl und Soest verlaufen soll. Damit war der bereits begonnene Bau bei Hamm hinfällig. Während die Inangriffnahme des Vorhabens zwischen Dortmund und Kassel abschnittsweise ab 1965 zügig erfolgen sollte, wurde der Bau der Linie Kassel–Eisenach wegen der deutschen Teilung nicht vorrangig behandelt.[2]

Im Plan für den Ausbau der Bundesfernstraßen in den Jahren 1971 bis 1985 war das bereits realisierte Teilstück von der deutsch-belgischen Grenze bei Lichtenbusch bis zum Autobahnkreuz Aachen unter der internen Bezeichnung "Autobahn 15" enthalten. Zwischen dem Kreuz Aachen und dem heutigen Autobahndreieck Holz war der Bau als autobahnähnliche vierstreifige Bundesstraße 1 vorgesehen und Teilabschnitte bereits fertiggestellt. Vom Dreieck Holz bis zum heutigen Autobahnkreuz Neersen war mit gleichem Ausbaustandard die Bundesstraße 57z geplant. Zwischen Kreuz Neersen und der heutigen AS Krefeld-Forstwald war die Strecke als autobahnähnliche Bundesstraße 57 dem Verkehr übergeben. Von Krefeld-Forstwald bis zur heutigen AS Düsseldorf-Stockum war die vierstreifige Bundesstraße 9 geplant. An der zuletzt genannten Anschlussstelle sollte die Bundesstraße in die Linie Düsseldorf–Duisburg, intern als "Autobahn 170" bezeichnet, einmünden. Zwischen der Anschlussstelle Stockum und dem heutigen Autobahnkreuz Düsseldorf-Nord war keine Verbindung vorgesehen. Zwischen dem Kreuz Düsseldorf-Nord, Bochum und Dortmund war die Ausführung als Bundesautobahn unter der internen Bezeichnung "Autobahn 140" vorgesehen. Die Strecke sollte schließlich östlich Unna nach paralleler Führung zur heutigen A 44 in die Autobahn Dortmund–Kassel–Eisenach münden, die intern als "Autobahn 16" geführt wurde. Ab 1973 wurde der Abschnitt vom Kreuz Aachen bis zum Kreuz Holz als Bundesautobahn mit der Bezeichnung "A 201" gewidmet, der Abschnitt ab Kreuz Holz bis Dortmund wurde insgesamt zur "A 140".[6] [7] [8] [9] Mit Inkrafttreten der neuen Netzstruktur wurde der Abschnitt von der deutsch-belgischen Grenze bei Lichtenbusch bis zum Kreuz Düsseldorf-Nord als A 53 gewidmet, der Abschnitt vom Kreuz Düsseldorf-Nord bis nach Eisenach als A 44.[10] [11] [12] [13] Durch das Erste Gesetz vom 5. August 1976 zur Änderung des Gesetzes über den Ausbau der Bundesfernstraßen in den Jahren 1971 bis 1985[14] wurde auch der Abschnitt Aachen–Düsseldorf zur A 44 umgewidmet.

Bau der Autobahn[Bearbeiten]

Blickrichtung Westen ab Talbrücke Krögersgrund

Das erste freigegebene Teilstück der A 44 war 1963 die Verbindung zwischen Aachen-Brand und dem Autobahnkreuz Aachen. 1964 wurde die weitere Verbindung von Aachen-Brand bis zur deutsch-belgischen Grenze eröffnet. Die Strecke östlich von Aachen wurde erst 1975 mit der Verbindung zur A 61 fertiggestellt.

Die Bauarbeiten an der A 44 zwischen Kassel und Dortmund begannen 1964 auf hessischer Seite bei Kassel nach langer Planung, die bis in die Vorkriegszeit zurückreichte. In den Jahren darauf wurden folgende Teilstrecken für den Verkehr freigegeben:

  • 1968 Kassel-Süd–Burghasungen (Zierenberg)
  • 1970 Burghasungen (Zierenberg)–Breuna
  • 1971 Breuna–Diemelstadt
  • 1972 Diemelstadt–Wünnenberg
  • 1972 Soest-Ost–Dortmund/Unna
    Diese Teilstrecke wurde zunächst als südliche Parallelstrecke zur B 1 entlang dem Haarstrang bis Soest-Ost gebaut, um die B 1 zu entlasten, die vor allem durch den Ausflugsverkehr der Ruhrgebietler zum Sauerland und insbesondere zum südlich von Soest gelegenen Möhnesee stark belastet und wochenends verstaut war. Das Sauerland wird hier besonders über das Autobahnkreuz Werl erschlossen, das die A 44 mit der A 445 verbindet, die ihrerseits in die A 46 übergeht.
  • 1975 Wünnenberg–Soest-Ost.
    Damit war die Strecke zwischen Dortmund und Kassel durchgängig befahrbar.
  • 1976 Osterath–Lank-Latum
  • 1977 Holz–Mönchengladbach-Odenkirchen
  • 1977 AK Neersen–Neersen
  • 1983 Ratingen-Schwarzbach–Ratingen-Ost
  • 1983 Münchheide–Krefeld-Forstwald
  • 1985 Düsseldorf-Messe–Düsseldorf-Stockum
  • 1985 Heiligenhaus-Hetterscheid–Velbert-Nord
  • 1989 Velbert-Nord–Velbert-Langenberg
  • 1990 Krefeld-Forstwald–Osterath
  • 1991 Düsseldorf-Nord–Reichswaldallee
  • 1992 Düsseldorf-Stockum–Düsseldorf-Nord
  • 1992 Ratingen-Ost–AK Ratingen-Ost
  • 3. Juni 2002 Lank-Latum–Düsseldorf-Messe
    Dieses kurze Teilstück (5,9 Kilometer) kostete wegen der den Rhein querenden Flughafenbrücke und zwei aus Naturschutzgründen errichteten Tunneln insgesamt 367 Millionen Euro.
  • 6. Oktober 2005 Hessisch-Lichtenau-Mitte–Hessisch-Lichtenau-Ost
    Fünf Jahre Bauzeit, 4,4 km Länge, 86,9 Millionen Euro Kosten
    Bauwerke: Walbergtunnel durch den Walberg (429,3 m ü. NHN; Nordröhre 284 Meter, Südröhre 273 m), Hopfenbergtunnel durch den Hopfenberg (ca. 400 m ü. NHN; Nordröhre 539 m, Südröhre 543 m), Hopfenbachtalbrücke 280 m, Wehretalbrücke 530 m.
  • 5. Dezember 2005 Velbert-Langenberg–Essen Kupferdreh als B 227.
    Nach siebenjähriger Bauzeit kostete das 3,5 km lange Teilstück 32,6 Millionen Euro. Dieses Teilstück wurde am 1. Januar 2010 zur A 44 hochgestuft.[15]
  • Am 8. Dezember 2006 wurde die AS (63) Marsberg für den Verkehr freigegeben. Dort gibt es eine Verbindung mit der Bundesstraße 7. Zum gleichen Datum wurde die bisherige Ausfahrt (62) Marsberg-Meerhof in Lichtenau (Westfalen) umbenannt.
  • Im Oktober 2008 wurde die AS (55) Werl-Süd für den Verkehr freigegeben. Dort gibt es eine Verbindung mit der Bundesstraße 516.
  • Am 26. April 2010 fand der erste Spatenstich für den 9,3 km langen Lückenschluss zwischen Velbert und Ratingen statt.[16]
  • Am 25. Mai 2010 wurde mit dem Bau eines 6 km langen Abschnitts zwischen Helsa/Ost und Hessisch Lichtenau/West begonnen, der zum Großteil durch den maximal rund 4,2 km langen Tunnel Hirschhagen verlaufen soll. Nach der voraussichtlichen Fertigstellung im Jahre 2018 wird dieser der längste Straßentunnel Hessens und der zweitlängste Deutschlands sein. Die Kosten werden allein hierfür auf 247 Millionen Euro veranschlagt.[17][18]

Bedeutung[Bearbeiten]

Bis zur deutschen Wiedervereinigung hatte die A 44 keine überregionale Bedeutung. Zwischen Düsseldorf und Dortmund war sie zu lückenhaft und bot nur örtliche Entlastung. Zwischen Dortmund und Kassel war sie eine deutliche Entlastung der Landstraßen. Nach der Grenzöffnung 1989/1990 schwoll der Verkehr der östlichen A 44 rapide an, da diese die schnellste Verbindung zwischen dem Ruhrgebiet und dem mitteldeutschen Wirtschaftsraum ist.

Behelfslandepiste für Militärtransporter im Konfliktfall[Bearbeiten]

(Ehemaliger) Behelfslandeplatz III/4 auf der A 44 zwischen den Ausfahrten Büren und Geseke

Die A 44 wurde zwischen den Anschlussstellen Geseke (59) und Büren (60) als Autobahn-Behelfsflugplatz angelegt. Sie ist schnurgerade und eben, mit herausnehmbaren Leitplanken (darunter durchbetoniert), zurückgesetzter, seitlicher Bepflanzung und wird nicht von Hindernissen überspannt (Brücken oder Hochspannungsmasten). Der Abschnitt sollte als Behelfs-Landepiste für Militärtransporter der US-Luftwaffe dienen, die ihn im Konfliktfall mit dem Warschauer Pakt nonstop aus den USA anfliegen sollten. An beiden Enden dieses Abschnittes befinden sich große Parkplätze, die dann zum Entladen und Wenden der Flugzeuge genutzt werden sollten. 2009 wurde die einfache Leitplanke durch eine normale, doppelte Leitplankenanlage ersetzt, sodass der Behelfslandeplatz nicht mehr ohne weiteres nutzbar ist.

Bauvorhaben und Planungen[Bearbeiten]

Teilstück AK Ratingen-Ost–Velbert[Bearbeiten]

Der Planfeststellungsbeschluss für das Teilstück AK Ratingen-Ost–Velbert wurde am 21. Februar 2007 erlassen. Dennoch konnte bis zum 26. April 2010 noch nicht mit den Arbeiten begonnen werden, da beim Bundesverwaltungsgericht in Leipzig zunächst noch Klagen gegen die Planfeststellung liefen. Am 18. März 2009 entschied das Gericht schließlich, dass der Planfeststellungsbeschluss „rechtswidrig und nicht vollziehbar“ sei. Von insgesamt zehn Klägern hatte ein Kläger Erfolg. Somit musste ein sogenanntes „ergänzendes Verfahren“ diese Fehler korrigieren. Laut Urteil hatte das Verwaltungsgericht an den eigentlichen Planungen des Autobahn-Baus nichts auszusetzen. Die Landwirte und Eigentümer von Wohngrundstücken, die die zehn Kläger bildeten, hatten das Lärmschutzkonzept und Verstöße gegen den Artenschutz bemängelt. Diese Klagen wurde jedoch alle abgewiesen. Erfolg hatte hingegen ein Landwirt, dessen Fläche für „naturschutzrechtliche Ausgleichsmaßnahmen“ Verwendung finden sollte. Durch die geplante Enteignung sah er sich in seiner Existenz bedroht. Somit kam das Bundesverwaltungsgericht zu dem Schluss, dass nicht ausreichend geprüft worden sei, ob die Maßnahmen verhältnismäßig seien.[19] Mit dem Landwirt wurde inzwischen eine Einigung erzielt.[20]

Auf dem geplanten zehn Kilometer langen Teilstück müssen Lärmschutzmaßnahmen sowie insgesamt elf Brückenbauwerke errichtet werden, davon fünf Talbrücken. Der Bund trägt die Baukosten von rund 222 Millionen Euro. Dieses Teilstück soll die B 227 von Heiligenhaus über Ratingen-Hösel zum AK Breitscheid sowie die L 422 im Bereich der Ortsdurchfahrt von Ratingen-Homberg entlasten und laut den Planungen des Landesbetriebs Straßenbau NRW bis Ende 2018 fertiggestellt sein. Der zunächst für Ende 2009 geplante Baubeginn wurde aufgrund von Finanzierungsproblemen auf April 2010 verschoben[21], der erste Spatenstich wurde am 26. April 2010 vollzogen.[22][23] Für einen Brückenbau im Zuge der planfreien Querung der A 44 mit der L 156 (Ratinger Straße) in Höhe des ehemaligen Gut Neuenhof wurde bis Mitte 2010 eine Umfahrung der Brückenbaustelle für den Verkehr der Ratinger Straße eingerichtet und mit den Brückenbauarbeiten begonnen. Die Brücke ist seit Anfang 2012 fertiggestellt, eine Freigabe für den Verkehr kann jedoch erst erfolgen, wenn die darunter verlaufende Trasse der A 44 und mit ihr die gemeinsame Niederschlagswasserableitung (Vorflut) dieses Bauabschnitts fertiggestellt ist.

A 448[Bearbeiten]

Ausbauende der A 44 in Bochum 2010, vor Beginn der „Opel-Querspange“
Hauptartikel: Bundesautobahn 448

Die sogenannte „Bochumer Lösung“ sieht neben dem Ausbau der A 40 vor, die Bochumer Stadtautobahn Bochumer Ring über ein neues Autobahnteilstück („Opel-Querspange“ genannt) bis 2017[24] mit der A 44 im Osten Bochums und mit der A 40 im Westen Bochums direkt zu verknüpfen, um die A 40 im Norden Bochums zu entlasten. Der Abschnitt des Bochumer Rings zwischen der Universitätsstraße und dem neuen Autobahnkreuz Bochum-West wird bis 2014 zur A 448 ausgebaut.

Damit wird die A 44 von ihrem derzeitigen Endpunkt am Opelwerk I im Stadtteil Laer bis zum Bochumer Ring verlängert, allerdings ohne einen direkten Anschluss an das Opelwerk.

Die Arbeiten am Autobahnkreuz Bochum-West begannen 2009. Erdarbeiten für den Bau der A 448 in Bochum-Laer wurden im Oktober 2011 aufgenommen, gleichzeitig begann der Ausbau des Donezk-Rings in Richtung Wattenscheider Straße und AK Bochum-West. Arbeiten an der eigentlichen Querspange: Vom 10. September 2012 an wurde eine Umfahrung für die Baustelle der Brücke an der Schattbachstraße eingerichtet.[25] Mit einem offiziellen Pressetermin an der Brückenbaustelle begannen am 30. Oktober 2012 die Bauarbeiten an dem neu zu errichtenden 2,3 km langen Teilstück.[26]

Auf den bereits bestehenden Stücken des Außenrings begannen am 11. Juni 2012 die bis Mitte 2014 angesetzten Umbauarbeiten zur Autobahn. Straßenbelag und Leitplanken werden erneuert, außerdem wird der Außenring-Tunnel für rund 13 Millionen Euro auf den neuesten Sicherheitsstandard gebracht.[27]

Sechsstreifiger Ausbau Abschnitt Dortmund–Werl[Bearbeiten]

Die A 44 ist auf diesem Streckenabschnitt vor allem durch die Überlastung des Kamener Kreuzes und der A 2 auf der Strecke Köln-Hannover stark frequentiert. Die geplante Verlängerung nach Herleshausen und die geplante Durchbindung der A 40 bis zum Autobahnkreuz Dortmund/Unna wird einen weiteren Verkehrszuwachs bewirken. Allein 2008 hat es zwischen Werl und Unna 610 Staus gegeben.[28] Daher soll dieser Streckenabschnitt sechsstreifig ausgebaut werden. Geplant sind drei Streckenabschnitte.

Der erste Abschnitt liegt zwischen Dortmund und Kreuz Dortmund-Unna und ist heute Teil der B 1. Hier soll die verlängerte A 40 (Stadtquerung Dortmund) an das Autobahnkreuz Dortmund-Unna und die A 44 Richtung Osten angeschlossen werden. Dieser Abschnitt befindet sich im Planfeststellungsverfahren. Die vorläufigen Planungen schließen eine zusätzliche Anschlussstelle Holzwickede-Ost (Oelpfad) ein.[29] Der Beginn des Umbaus der heute vierspurigen B 1 zur Autobahn ist für das Jahr 2017 vorgesehen.

Der nächste Teil umfasst das Kreuz Dortmund-Unna und die Strecke bis zur Anschlussstelle Unna-Ost.

Der letzte Abschnitt geht bis zum Autobahnkreuz Werl, wo die A 445 Richtung Sauerland abzweigt.

Zwischen Unna und Werl soll der Ausbau 2014 beginnen und drei Jahre dauern. Drei Brücken müssen aus statischen Gründen dafür abgerissen und neu gebaut werden: die rund 40 Jahre alte Bornekamptal-, die Bimbergtal-Brücke und die Autobahnbrücke bei Unna-Kessebüren.[30]

Verlängerung Kassel–Herleshausen[Bearbeiten]

Wehretalbrücke bei Walburg; im Vordergrund die B 7

Die Strecke Kassel–Herleshausen war Bestandteil des im Jahre 1971 aufgestellten Plans für den Ausbau der Bundesfernstraßen in den Jahren 1971 bis 1985. Der Bedarfsplan des Ersten Gesetzes vom 5. August 1976 zur Änderung des Gesetzes über den Ausbau der Bundesfernstraßen in den Jahren 1971 bis 1985[14] enthielt die Linie im weiteren Bedarf. Mit dem Zweiten Gesetz vom 25. August 1980 zur Änderung des Gesetzes über den Ausbau der Bundesfernstraßen in den Jahren 1971 bis 1985[31] wurde diese Planung aufgegeben. Übrig blieb das zweistreifige Neubauprojekt der B 7n zwischen Oetmannshausen und Herleshausen. 1986 wurde mit dem Dritten Gesetz vom 21. April 1986 zur Änderung des Gesetzes über den Ausbau der Bundesfernstraßen[32] auch dieses Vorhaben gestrichen. Mit der Öffnung der innerdeutschen Grenze 1989 und der deutschen Wiedervereinigung stellte sich das Problem des fehlenden Teilstückes auf der Linie Ruhrgebiet–Kassel–Eisenach–Erfurt–Chemnitz–Dresden–Görlitz akut. Daher wurde der Lückenschluss 1991 das Verkehrsprojekt Deutsche Einheit Nr. 15.

Während die anderen Verkehrsprojekte Deutsche Einheit Straße zügig umgesetzt wurden, gestalteten sich die Planungen zwischen Kassel und Eisenach schwierig. Im Ergebnis der Trassenuntersuchungen wurde die vor dem Krieg aufgestellte Planung verworfen. So wird künftig die Autobahn nicht durch die Söhre, sondern zum Beispiel durch das Losse- und Wehretal führen, so dass die 1936 in dem Waldgebiet begonnene Autobahn und Brücke lediglich Baudenkmäler bleiben. Eine Bürgerinitiative kämpfte für eine andere, im Wesentlichen an der Vorkriegsplanung ausgerichteten Trassenführung.[33] Zudem engagiert sich der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e. V. gegen den Bau der A 44.[34] Die Inangriffnahme der einzelnen Teilstrecken verzögerte sich durch Klagen und notwendige Nachbesserungen, so dass bis 2014 nur eine kurze Strecke bei Hessisch Lichtenau dem Verkehr übergeben wurde.

Die Verlängerung der A 44 wird auf insgesamt 69,42 km Länge in elf Teilabschnitten, Verkehrskosteneinheiten (VKE) genannt, einerseits vom „Amt für Straßen- und Verkehrswesen Kassel“ (Abschnitt Kassel–Waldkappel; 39,72 km; sieben VKE: VKE 01 bis 33) und andererseits vom „Amt für Straßen- und Verkehrswesen Eschwege“ (Abschnitt Waldkappel–Herleshausen; 29,7 km; vier VKE: VKE 40.1 bis 60) geplant. Dazu gehört auch der Abschnitt VKE 01 (achtstreifiger Ausbau des gemeinsamen Abschnitts von A7 und A 44). Für die Neubaustrecke ist der Sonderquerschnitt 27 mit zwei 3,5 m breiten Fahrstreifen und einem 2,5 m breiten Standstreifen je Fahrbahn vorgesehen. Unter anderem sind 13 neue Tunnel mit einer Gesamtlänge von rund 14 km geplant, so dass die A 44 insgesamt etwa 21 km Tunnellänge (siehe hierzu auch den unten stehenden Abschnitt Tunnel) hat.

VKE1

Abschnitt

Status

Länge
(km)
Baukosten
(Mio. )
01[35] AD Kassel-Süd (A 7) – AD2 Kassel-Ost (A 7) im Bau (seit Herbst 2010 bis ca. 2015) 6,20 063
11[36] AD Kassel-Ost (A 7) – AS3 Helsa-Ost in der Planfeststellung (seit Mitte 2006;
Planfeststellungsbeschluss ergeht vmtl. Anfang 2013)
[37]
11,34 224
12[38] AS Helsa-Ost–AS Hessisch Lichtenau-West im Bau (seit 25. Mai 2010/31. Januar 20134 bis ca. 2016[38]) 5,94 327[39]
20[40] AS H. Lichtenau-West–AS H. Lichtenau-Mitte im Bau (seit 11. April 2008, Freigabe im Frühjahr 2014[41]) 2,23 085
31[42] AS H. Lichtenau-Mitte–AS H. Lichtenau-Ost fertiggestellt (Verkehrsfreigabe am 6. Oktober 2005) 4,37 084
32[43] AS H. Lichtenau-Ost–Waldkappel-Hasselbach im Bau (seit 24. September 2010 bis ca. 2015) 4,34 083
33[44] Waldkappel-Hasselbach–AS Waldkappel-Ost im Bau (seit 22. März 2011 bis ca. 2015) 6,06 056
40.1[45] AS Waldkappel-Ost–Wehretal-Hoheneiche Bauvorbereitung (seit 28. Oktober 2011), Baubeginn für Mai 2014 geplant[46] 7,20 183
40.2[47] Wehretal-Hoheneiche–AS Sontra-Nord Bauvorbereitung[48][49] 5,4 159
50[50] AS Sontra/Nord–AS Sontra–Ulfen Bauvorbereitung (seit September 2013)[51] 11,00 240
60[52] AS Sontra-Ulfen–AD Herleshausen-Wommen (A 4) Bauvorbereitung (seit 22. Februar 2013)[53] 5,80 075
Summe in Kilometer (km) (links) und Millionen (Mio.) Euro (rechts): 69,88 1.579
1 Verkehrskosteneinheit (VKE)
4 Die Bauarbeiten im Bereich der VKE 12 begannen am 25. Mai 2010[54] Der Bauauftrag für den Tunnel Hirschhagen wurde am 29. Januar 2013 unterschrieben[18]; der Baubeginn war am 9. Juni 2013[55]

In einem Urteil vom 12. März 2008 gab das Bundesverwaltungsgericht Leipzig grünes Licht für die bestehenden Pläne des Abschnittes VKE 20 und entschied somit für die Planungen des Landes Hessen und gegen die Klage des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND), der die Durchschneidung des ökologisch wertvollen Lichtenauer Hochlandes durch die Trasse kritisierte und das 1,2 Milliarden Euro teure Projekt daher verhindern will.

Am 31. Oktober 2008 stoppte das Bundesverwaltungsgericht den Bau der A 44 von Kassel nach Herleshausen im Abschnitt VKE 32. Im Beschluss ordneten die Richter die „aufschiebende Wirkung“ einer Klage des hessischen Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) an. Damit durfte zwischen Hessisch Lichtenau-Ost und Waldkappel-Hasselbach vorerst nicht gebaut werden. Das Wirtschaftsministerium in Wiesbaden sah diese Entscheidung nur als einen Aufschub der Arbeiten, aber nicht als das Ende des Ausbaus an.[56] Die Entscheidung erfolgte am 14. April 2010. Die Richter erklärten, dass Umweltschutzbelange bei diesem Teilstück ausreichend berücksichtigt wurden. Somit darf mit dem Bau dieses Teilstücks begonnen werden.[57]

Die Umweltschutzmaßnahmen sind beim Bau der A 44 in ganz verschiedenen Aspekten ausgeprägt. Sie reichen von einfachen Maßnahmen, wie z.B. den Einzäunen von Bachläufen, damit diese durch Bautätigkeiten nicht in Mitleidenschaft gezogen werden, bis hin zu umfangreichen Bautätigkeiten in der Verkehrskosteneinheit 33, wie dem Verlegen der Bundesstraße B7 um Lärmschutzwälle installieren zu können oder dem Bau von mehreren Grünbrücken, die dem Wild zum Überqueren der Autobahntrasse dienen sollen. Die Grünbrücken sollen des Weiteren dem Irritationsschutz dienen, damit z.B. Fledermäuse nachts die Autobahn überqueren können, ohne vom Licht der fahrenden Autos gestört zu werden.

Um die Beeinträchtigungen des Lebensraumes von Kammmolchen (Triturus cristatus) zu minimieren, sind zusätzliche Investitionen in Höhe von 50 Mio. € notwendig

Im September 2009 teilte der damalige hessische Verkehrsminister Dieter Posch im Rahmen eines Baustellenbesuches mit, dass für die Landesregierung das Jahr 2016 das Ziel für die komplette Fertigstellung der A 44 zwischen Kassel und Herleshausen bleibe.[58] Von den insgesamt 64 Kilometern der Autobahn bis Wommen (Herleshausen) sind erst fünf fertig. Mit geschätzten Kosten von 1,7 Milliarden Euro wird sie bezogen auf die Streckenlänge eine der teuersten der Welt.[39]

Am 3. August 2010 wurde bekannt, dass sich der 6 km lange Abschnitt zwischen Helsa und Hessisch Lichtenau in Nordhessen verteuern wird. Ursprünglich war von 241 Millionen Euro ausgegangen worden, da ein Großteil der Strecke untertunnelt werden muss. Nun soll zum Schutz des Lebensraumes der Kammmolche ein weiterer Kilometer vertunnelt werden. Dies ist mit Mehrkosten von 50 Millionen Euro verbunden.[39]

Der Landesverband Hessen des BUND e. V. blieb mit seiner Klage gegen den Bau der Teilstrecke zwischen den AS Waldkappel und Hoheneiche in letzter Instanz erfolglos. Das Bundesverwaltungsgericht folgte in seinem Urteil vom 28. März 2013 den naturschutzrechtlichen Einwänden nicht, die gegen das Verkehrsprojekt vorgebracht worden waren. Die planfestgestellte Trasse stehe nicht im Widerspruch zu den Erhaltungszielen der von ihr berührten FFH-Gebiete. Die geschützten Arten des Kammmolchs, der Gelbbauchunke, je zwei Fledermaus- und Spechtarten sowie besondere Waldlebensraumtypen (Buchenwälder) standen im Mittelpunkt der Betrachtungen des Gerichts. Eine Unverträglichkeit der Planung konnten die Richter nicht erkennen. Den zu erwartenden Beeinträchtigungen stünden zudem zwingende verkehrliche Bedürfnisse gegenüber, die überwiegen würden. Das Vorhaben stehe im Einklang mit dem Artenschutzrecht, urteilte das Gericht.[59]

Sechsspuriger Ausbau in Willich[Bearbeiten]

Es ist geplant, die Autobahn ab dem AK Neersen (22) bis zur AS Forstwald (24) von zwei Fahrspuren pro Richtungsfahrbahn auf drei Fahrspuren zu erweitern (Projekt-Nr. NW7701). Wird dieses Vorhaben realisiert, müssen vier Ingenieurbauwerke komplett neu gebaut werden, hierbei kann es zu massiven Einschränkungen im Fahrzeugverkehr zwischen den Willicher Ortsteilen Neersen und Schiefbahn kommen, da diese beiden Ortsteile nur über zwei Brücken direkt miteinander verbunden sind.

Lücken ohne Berücksichtigung im aktuellen Bundesverkehrswegeplan[Bearbeiten]

Östliche Umfahrung von Mönchengladbach[Bearbeiten]

War die östliche Tangente des Mönchengladbacher Stadtgebietes im Bedarfsplan des Zweiten Gesetzes vom 25. August 1980 zur Änderung des Gesetzes über den Ausbau der Bundesfernstraßen in den Jahren 1971 bis 1985[31] noch der Dringlichkeitsstufe I zugeordnet, so wurde sie mit dem Dritten Gesetz vom 21. April 1986 zur Änderung des Gesetzes über den Ausbau der Bundesfernstraßen[32] als weitere Planung abgestuft. Im Bundesverkehrswegeplan 2003 ist sie nicht enthalten. Gründe für die verzögerte Realisierung sind die geplante Trassierung inmitten des Naturschutzgebietes Volksgarten-Bungtwald in unmittelbarer Nähe zum Schloss Rheydt, welche die Errichtung sehr teurer Schutzbauwerke wie Tunnel und Schutzwälle bedingen würde. Da für Landesstraßen weniger strenge Schutzauflagen als für Bundesautobahnen bestehen, wird als Übergangslösung eine schrittweise Realisierung der Osttangente als niederrangige Landesstraße angestrebt. Der südliche Abschnitt von der Kreisstraße 3 nahe Schloss Rheydt bis zur Anschlussstelle Mönchengladbach-Odenkirchen befindet sich derzeit als Landesstraße 19 im vordringlichen Bedarf des Landes Nordrhein-Westfalen, und soll vor allem die südöstlichen Stadtteile Mönchengladbachs entlasten.

Abschnitt Velbert–Bochum[Bearbeiten]

Die ursprüngliche Planung sah vor, dass östlich der heute errichteten AS Langenberg der Anschluss der Bundesstraße 227 Essen-Kupferdreh an die A 44 erfolgen sollte. Dann sollte die A 44 südöstlich von Bauerschaft Dilldorf bzw. Essen-Kupferdreh, an Essen-Byfang vorbei, zwischen Essen-Burgaltendorf und Niederwenigern, bei Bochum-Dahlhausen, Bochum-Linden und Bochum-Weitmar zum Oviedo-Ring (künftig: A 448) westlich der AS Bochum-Süd (bisher: Bochum-Königsallee) geführt werden.

Der Abschnitt war im Plan aus dem Jahre 1971 für den Ausbau der Bundesfernstraßen in den Jahren 1971 bis 1985 enthalten.[7] Das Erste Gesetz vom 5. August 1976 zur Änderung des Gesetzes über den Ausbau der Bundesfernstraßen in den Jahren 1971 bis 1985[14] ordnete den Abschnitt der Dringlichkeitsstufe 1b zu. Ende der 1970er Jahre regte sich Widerstand gegen den Ausbau der DüBoDo, die Kurzbezeichnung des Streckenabschnitts der A 44, der die Städte Düsseldorf, Bochum und Dortmund im Ruhrgebiet verbinden sollte.[60] Daher wurde die Verbindung mit dem Zweiten Gesetz vom 25. August 1980 zur Änderung des Gesetzes über den Ausbau der Bundesfernstraßen in den Jahren 1971 bis 1985[31] ersatzlos gestrichen. Mit dem Dritten Gesetz vom 21. April 1986 zur Änderung des Gesetzes über den Ausbau der Bundesfernstraßen[32] erfolgte die Wiederaufnahme der Strecke als weitere Planung. Nach dem Mauerfall und der Deutschen Wiedervereinigung gewann die Planung für die Entlastung des Ruhrgebietes wieder an Bedeutung. Das Vierte Gesetz zur Änderung des Fernstraßenausbaugesetzes vom 15. November 1993[61] stufte daher den gesamten Abschnitt zwischen Ratingen über Velbert nach Bochum in den vordringlichen Bedarf ein.

Nach Protesten von Gegnern des Autobahnausbaus wurde unter den Rot-Grünen Regierungskoalitionen im Nordrhein-Westfälischen Landtag in Düsseldorf sowie im Deutschen Bundestag in Berlin der Abschnitt zwischen Velbert und Bochum nicht in den bis 2015 geltenden Bundesverkehrswegeplan 2003 aufgenommen. Stattdessen wird der Ausbau der B 227 zwischen Essen-Kupferdreh und Essen-Bergerhausen vorangetrieben. Der Verkehr soll dadurch zwischen Velbert und Bochum über die B 227, die A 52 und die A 40 geführt werden. Dazu wurde zum 1. Januar 2010 die A 44 durch Aufstufung der bisherigen B 227 zwischen Velbert-Langenberg und Essen-Heisingen in Richtung Norden verlängert.

Gegen den Bau dieses Abschnitts der DüBoDo engagieren sich mehrere Bürgerinitiativen, darunter die Bürgerinitiative Hattingen/Essen gegen die DÜBODO. und die Bürgerinitiative Bochum gegen die DüBoDo.

Abschnitt Witten–Dortmund–Unna[Bearbeiten]

Nach dem 1971 in Kraft getretenen Plan für den Ausbau der Bundesfernstraßen in den Jahren 1971 bis 1985 sollte die Autobahn vom Kreuz Dortmund/Witten südlich Dortmund-Hombruch und nördlich Dortmund-Kirchhörde, sodann parallel zur Landesstraße 661 nördlich Dortmund-Lücklemberg (B 54) und Dortmund-Wellinghofen sowie südlich Dortmund-Hörde, nördlich Dortmund-Berghofen (B 236), südlich Dortmund-Aplerbeck und Dortmund-Sölde, südlich Holzwickede, Billmerich, Unna-Süd (A 443/B 233) zur Linie Dortmund–Kassel im Raum Siddinghausen und Ostbüren verlaufen.

Das Erste Gesetz vom 5. August 1976 zur Änderung des Gesetzes über den Ausbau der Bundesfernstraßen in den Jahren 1971 bis 1985[14] führte zur Streichung der Planung der A 44 zwischen Unna-Süd und Siddinghausen. Stattdessen sollte die A 44 über die spätere Trasse der A 443 bzw. B 233 zum Kreuz Unna-Ost verlaufen. Das Zweite Gesetz vom 25. August 1980 zur Änderung des Gesetzes über den Ausbau der Bundesfernstraßen in den Jahren 1971 bis 1985[31], mit dem der Gesetzgeber auf Parallelplanungen verzichtete, enthielt diesen Abschnitt der DüBoDo im Dortmunder Süden nicht mehr. Auch das Dritte Gesetz vom 21. April 1986 zur Änderung des Gesetzes über den Ausbau der Bundesfernstraßen[32] änderte hieran nichts.

Mit der politischen Wende in der DDR 1989 und der Deutschen Wiedervereinigung 1990 wurden auch die Folgen eines anwachsenden Ost-West-Verkehrs für das Ruhrgebiet diskutiert. Das Vierte Gesetz zur Änderung des Fernstraßenausbaugesetzes vom 15. November 1993[61] enthielt deshalb im weiteren Bedarf die Strecke vom Kreuz Dortmund/Witten bis zu einem Autobahndreieck mit der A 1 bei Holzwickede durch den Dortmunder Süden.

Die Strecke ist wiederum nicht im bis 2015 geltenden Bundesverkehrswegeplan 2003 enthalten.

Abriss und Wiederaufbau eines Teilstückes[Bearbeiten]

Braunkohletagebau Garzweiler II

Das Teilstück zwischen den Autobahndreiecken Jackerath und Holz wurde Anfang November 2005 endgültig aus dem offiziellen Netzplan herausgenommen. Dieses Teilstück ist somit keine Bundesautobahn mehr und wurde zusammen mit der Anschlussstelle Otzenrath am 14. Oktober 2005 für den Verkehr gesperrt. Grund für die Sperrung ist der Braunkohletagebau Garzweiler II. Vor der Sperrung wurde die Bundesautobahn 61 zwischen den Autobahnkreuzen Wanlo und Jackerath auf jeweils drei Spuren pro Richtung ausgebaut. Ebenfalls wurde im Autobahnkreuz Wanlo die Verbindung von und zur Bundesautobahn 46 auf zwei Spuren erweitert, wofür das Kreuz aufwändig umgebaut wurde. Für die entfallende Anschlussstelle Otzenrath wurde die neue Anschlussstelle MG-Wanlo gebaut.

Nach dem Weiterschreiten des Braunkohleabbaus in westliche Richtung – voraussichtlich bis zum Jahre 2017 – soll eine neue, östlich der alten gelegene sechsspurige Trasse der A 44 ab dem Autobahnkreuz Holz entstanden sein, die die A 61 an einem südlich des heutigen Autobahndreiecks gelegenen neu gebauten Autobahnkreuz Jackerath schneiden wird. Die Abriss- und Neubauarbeiten der A 44 und die Erweiterung der parallel dazu laufenden A 61 auf sechs Fahrspuren in Höhe von etwa 45 Millionen Euro übernimmt das RWE-Tochterunternehmen RWE Power. Anschließend soll die A 61 zwischen den neuen Kreuzen Jackerath und Wanlo abgerissen werden, um den Tagebau in diesem Bereich zu ermöglichen. Mit dem Bau des neuen Abschnitts der A 44 zwischen den Autobahnkreuzen Jackerath und Holz wurde am 30. Mai 2012 begonnen.[62]

Sonstiges[Bearbeiten]

Zwischen Grenzübergang Lichtenbusch (Belgien) und dem Autobahnkreuz Aachen ist die A 44 Teil der Europastraße 40, und vom Kreuz Dortmund/Unna bis zum Dreieck Kassel-Süd der Europastraße 331.

Vom 13. Februar 2010 bis zum 15. Februar 2010 wurde die A 44 zwischen ihren Anschlussstellen Erwitte/Anröchte (58) und Diemelstadt (64) auf einer Strecke von etwa 52 km in Fahrtrichtung Kassel gesperrt. Grund dafür waren starke Schneefälle, die zur Vereisung der Fahrbahn geführt hatten. Die Autobahnmeisterei besaß zu diesem Zeitpunkt kein Streusalz mehr und war somit nicht in der Lage, die vereiste Fahrbahn zu räumen.[63]

Tunnel[Bearbeiten]

Die Autobahntunnel der A 44 sind:

Nr Name Länge
(ACHe,
m)
Länge
(He–AC,
m)
Lage
(im/unter)
(Berge mit Höhe in m ü. NHN)
Portal 1 Portal 2 Kommentar/e
– in Bau (seit)
– in Betrieb
Freigabe (am)
– usw.
in, bei, zwischen Ortschaften, Anschlussstellen (AS),
Autobahnkreuzen (AK), Autobahndreiecken (AD)
1 Strümp 0640 0640 unter AS Lank-Latum mit L 137 (Ex-B 222) Lank-Latum
(AK Meerbusch)
(51.2934777777786.6512638888889)
Strümp
(AS D.-Stockum)
(51.2924638888896.6603555555556)
in Betrieb
2 Ilvericher
Altrheinschlinge
0870 0870 unter Ilvericher
Altrheinschlinge
mit Kringsgraben
Strümp
(AS Lank-Latum)
(51.2872611111116.6763555555556)
Ilverich
(AS D.-Messe/Arena)
(51.284056.6876611111111)
in Betrieb
3 D.-Flughafen 1.070 1.070 unter einer Grünanlage mit AS Flughafen Düsseldorf D.-Lohausen
(AS D.-Messe/Arena)
(51.2713416666676.7621944444444)
D.-Unterrath
(AS D.-Flughafen)
(51.2761638888896.7747555555556)
in Betrieb
4 Schwarzbach 0150 0158 Bundesautobahn 52
(neben nahem Schwarzbach verlaufend)
D.-Lichtenbroich
(AK D.-Nord)
(51.2871361111116.8035944444444)
Ratingen
(AK D.-Nord)
(51.2859111111116.8046166666667)

in Betrieb
5 Reichswaldallee
(Volkardey)
0695 0725 unter Grünanlage an der Reichswaldallee D.-Rath
(AK D.-Nord)
(51.2733444444446.8265527777778)
D.-Rath
(AS Ra.-Schwarzbach)
(51.2742777777786.8363972222222)
in Betrieb
(seit 1991)
6 Birth 0830 0830 unter Grünanlage an Jahnstraße und
Straße Grünheide
Birth
(AS Heiligenhaus-Hetterscheidt)
(51.3372305555567.0212361111111)
Velbert
(AS Velbert-Nord)
(51.3442055555567.0243888888889)
in Betrieb
7 Ruhrallee 2.500 2.500 unter Ruhrallee und Wuppertaler Straße Essen
(AS E.-Bergerhausen)
Essen
(AK E.-Bergerhausen)
in Planung
8 Helsa 1.425 1.425 in Nordost- und Ostflanke des Bielstein (527,8 m) Helsa
(AS Helsa-West)
(51.2628888888899.6747222222222)
Helsa
(AS Helsa-Ost)
(51.2502222222229.6825)
in der Planfeststellung
(seit Mitte 2006)
9 Hirschhagen 4.204 4.147 besonders bei Hirschhagen; in Bielstein-Südsüdostflanke, unter dem Lossetal und in Rohrberg-Südflanke Eschenstruth
(AS Helsa-Ost)
(51.2348472222229.6716666666667)
Hessisch Lichtenau
(AS HeLi-West)
(51.2126111111119.7148055555556)
in Bau
(seit 9. Juni 2013)[55]
10 Schulberg 0700 0700 im Schulberg (ca. 425 m;
Kaufunger Wald)
Hessisch Lichtenau
(AS HeLi-West)
(51.2080555555569.7329166666667)
Friedrichsbrück
(AS HeLi-Mitte)
(51.2021111111119.7408333333333)
in Bau
(seit Anfang 2010)
11 Walberg 0273 0284 im Walberg (429,3 m;
Stölzinger Gebirge)
Hessisch Lichtenau
(AS HeLi-Mitte)
(51.1978333333339.7544444444444)
Walburg
(AS HeLi-Ost)
(51.1967222222229.758)
in Betrieb
(seit: 6. Okt. 2005)
12 Hopfenberg 0543 0539 im Hopfenberg (ca. 400 m;
Stölzinger Gebirge)
Walburg
(AS HeLi-Mitte)
(51.1945277777789.7651666666667)
Hollstein
(HeLi-Ost)
(51.1937916666679.77275)
in Betrieb
(seit: 6. Okt. 2005)
13 Küchen 1.314 1.314 im Norden unterhalb von Küchen und unterhalb des Steinbachtals Küchen
(AS HeLi-Ost)
(51.179259.8104166666667)
Küchen
(AS Waldkappel)
(51.1749722222229.8235555555556)
in Bau
(seit 22. Feb. 2013)[64]
14 Trimberg 0573 0597 unter einer Erhebung (253,2 m) südlich des Trimbergs (332,6 m; Meißnergebiet) Oetmannshausen
(AS Waldkappel)
(51.1419.96475)
Oetmannshausen
(AS Eschwege)
(51.1421259.9715138888889)
planfestgestellt
(seit 28. Okt. 2011)[46]
15 Spitzenberg 0626 0626 unter Nordwestflanke des Spitzenbergs; (422,8 m;
Schlierbachswald)
Oetmannshausen
(AS Eschwege)
(51.1399166666679.9843611111111)
Hoheneiche
(AS So.-Wichmannshausen)
(51.1348888888899.98175)
planfestgestellt
(seit 28. Okt. 2011)[46]
16 Boyneburg 1.714 1.682 nordwestlich der Boyneburg liegende Ostumfahrung von Wichmannshausen Wichmannshausen
(AS So.-Wichmannshausen)
(51.114259.9796388888889)
Wichmannshausen
(Sontra-Nord)
(51.1013759.9693888888889)
planfestgestellt
(seit 26. Jan. 2012)[65]
17 Holstein 1.637 1.647 in Nordwest-/Westflanke des Holstein (462,6 m)
(Richelsdorfer Gebirge)
Sontra
(AS Sontra-Nord)
(51.0814027777789.9506388888889)
Weißenborn
(AS Sontra-Ost)
(51.0677777777789.9575)
in der Vorplanung
18 Bubenrad 0686 0686 in Südwestflanke des Bubenrad (ca. 430 m)
(Richelsdorfer Gebirge)
Weißenborn
(AS Sontra-Ost)
(51.0579861111119.9617777777778)
Lindenau
(AS Sontra-Ulfen)
(51.0533333333339.9674444444444)
in der Vorplanung
19 Dachsloch 0300 0300 im Solztrottenwald nahe der Dachslöcher Lindenau
(AS Sontra-Ost)
(51.0391666666679.9827777777778)
Wölfterode
(AS Sontra-Ulfen)
(51.0371388888899.9838888888889)
in der Vorplanung
20 Armsberg 0270 0290 nordwestlich des Großen Armsbergs, unter B 400 Wölfterode
(AS Sontra-Ulfen)
(51.019510.038055555556)
Unhausen
(AD Wommen)
(51.01909722222210.044611111111)
planfestgestellt
(seit 22. Feb. 2013)[53]
Summe: 21.020 21.030

Galerie[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Artikel Der Umbau des Autobahnkreuzes Aachen (A4/A44/A544), Straßen.NRW: Projekte
  2. a b c Christian Kuhlmann: Strecke 77 – Autobahn-Relikte zwischen Kassel und Ruhrgebiet. 2. Juni 2008, abgerufen am 10. Mai 2013 (Internetbeitrag).
  3. BP Olex-Autokarte 8 – Rheinland / Westfalen. Abgerufen am 27. November 2012.
  4. RAB-Streckennummern 1935 / 1941, bei der Arbeitsgemeinschaft Autobahngeschichte (AGAB) e. V., auf autobahngeschichte.de
  5. Nummerierung der Autobahnen lt. Paul Hafen: Das Schrifttum über die deutschen Autobahnen. Karten-Anhang. ARBEITSGEMEINSCHAFT AUTOBAHNGESCHICHTE e. V., abgerufen am 10. Mai 2013 (Internetbeitrag).
  6. Liste der bis 1974 gültigen Nummerierung. Abgerufen am 27. November 2012.
  7. a b Bauleistungen auf Bundesfernstraßen im Jahre 1972. Ausbau der Bundesfernstraßen in den Jahren 1971 bis 1985. Anlage zum Straßenbaubericht 1972, Karte 1972-05. Bundesminister für Verkehr, Abt. Straßenbau, abgerufen am 31. März 2013 (Kartenausschnitt).
  8. Bauleistungen auf Bundesfernstraßen im Jahre 1972. Ausbau der Bundesfernstraßen in den Jahren 1971 bis 1985. Anlage zum Straßenbaubericht 1972, Karte 1972-06. Bundesminister für Verkehr, Abt. Straßenbau, abgerufen am 31. März 2013 (Kartenausschnitt).
  9. Bauleistungen auf Bundesfernstraßen im Jahre 1972. Ausbau der Bundesfernstraßen in den Jahren 1971 bis 1985. Anlage zum Straßenbaubericht 1972, Karte 1972-09. Bundesminister für Verkehr, Abt. Straßenbau, abgerufen am 31. März 2013 (Kartenausschnitt).
  10. Netz der Bundesautobahnen und Bundesstraßen, Karte 1976-05. Stand 1. Januar 1976. Bundesminister für Verkehr, Abt. Straßenbau, abgerufen am 31. März 2013 (Kartenausschnitt).
  11. Netz der Bundesautobahnen und Bundesstraßen, Karte 1976-06. Stand 1. Januar 1976. Bundesminister für Verkehr, Abt. Straßenbau, abgerufen am 31. März 2013 (Kartenausschnitt).
  12. Netz der Bundesautobahnen und Bundesstraßen, Karte 1976-09. Stand 1. Januar 1976. Bundesminister für Verkehr, Abt. Straßenbau, abgerufen am 31. März 2013 (Kartenausschnitt).
  13. Netz der Bundesautobahnen und Bundesstraßen, Karte 1976-11. Stand 1. Januar 1976. Bundesminister für Verkehr, Abt. Straßenbau, abgerufen am 31. März 2013 (Kartenausschnitt).
  14. a b c d Bundesgesetzblatt (BGBl.) 1976, Teil I, S. 2093
  15. Amtsblatt für den Reg.-Bez. Düsseldorf; 191. Jahrgang, Nr. 41, 15. Oktober 2009, S. 357f. (PDF; 178 kB)
  16. Artikel Ausbau der A 44 beginnt heute, vom 26. April 2010, auf rp-online.de
  17. A 44 – Abschnitt Helsa/Ost–Hess. Lichtenau/West, auf kranert-online.de
  18. a b Artikel 247-Millionen-Euro-Projekt: Hessens längster Straßentunnel, auf hna.de, vom 31. Januar 2013, abgerufen am 27. Februar 2013
  19. Planung für den Bau der A 44 zwischen Ratingen und Velbert im Grundsatz tragfähig, aber ergänzungsbedürftig, Pressemitteilung des Bundesverwaltungsgerichts 15/2009, BVerwG 9 A 31.07, 32.07, 34.07 – 41.07 – Urteile vom 18. März 2009 (abgerufen am 21. März 2009)
  20. Artikel A 44-Lückenschluss zwischen Ratingen-Ost und Velbert, Straßen.NRW: Projekte
  21. Artikel A44-Bau: Spatenstich jetzt für April angekündigt, vom 26. Januar 2010, auf derwesten.de (WAZ)
  22. Artikel Autobahnlücke wird geschlossen: Baubeginn für A 44, vom 27. April 2010, auf heiligenhaus.de
  23. Artikel A 44: Sorge wegen Lkw-Verkehr, vom 24. März 2010, auf rp-online.de (Rheinische Post Mettmann), abgerufen am 29. März 2010
  24. Artikel Vor Ort in Laer: Offizieller Baubeginn für die „Opelspange“, vom 30. Oktober 2012, auf derwesten.de (WAZ)
  25. Artikel A448: Brückenbauarbeiten im Bereich der Schattbachstraße, Straßen.NRW: Pressemeldung vom 5. September 2012
  26. Artikel Neubau der A44 bei Bochum hat begonnen, Straßen.NRW: Pressemeldung vom 30. Oktober 2012
  27. Radio Bochum, 16. April 2012
  28. Quelle: ADAC
  29. Regionaler Masterplan A40/B1, Steckbrief Unna und Holzwickede
  30. Artikel Ausbau zwischen Unna und Werl: A 44 wird zum Nadelöhr, vom 1. Dezember 2009, auf derwesten.de (WAZ)
  31. a b c d Bundesgesetzblatt (BGBl.) 1980, Teil I, S. 1614
  32. a b c d Bundesgesetzblatt (BGBl.) 1986, Teil I, S. 557
  33. Ziele der Bürgerinitiative pro A 44. Bürgerinitiative pro A 44 e. V., Dr. Wolfram Glaß, abgerufen am 19. Mai 2013 (Internetbeitrag).
  34. Kein Weiterbau Autobahn A 44. Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e. V. – Landesverband Hessen, abgerufen am 19. Mai 2013 (Internetbeitrag).
  35. Hessen Mobil, Straßen- und Verkehrsmanagement: VKE 01 – Achtstreifiger Ausbau der A 7
  36. Hessen Mobil, Straßen- und Verkehrsmanagement: VKE 11 – A 7 – Helsa Ost
  37. Artikel Neues Autobahndreieck: Anschlussstelle Kassel-Ost fällt weg, vom 19. Januar 2012, auf hna.de, abgerufen am 20.  Juni 2012
  38. a b Hessen Mobil, Straßen- und Verkehrsmanagement: VKE 12 – AS Helsa-Ost–AS Hessisch Lichtenau-West
  39. a b c Artikel Drastische Kostensteigerung: A 44 wird 300 Millionen Euro teurer als geplant, vom 27. Oktober 2011, auf hna.de, abgerufen am 1. Februar 2013
  40. Hessen Mobil, Straßen- und Verkehrsmanagement: VKE 20 – AS Hessisch Lichtenau-West–AS Hessisch Lichtenau-Mitte
  41. Hessen Mobil, Straßen- und Verkehrsmanagement: A44: Verkehrsminister Florian Rentsch begrüßt Urteil zur A44
  42. Hessen Mobil, Straßen- und Verkehrsmanagement: VKE 31 – Hess. Lichtenau/Mitte–Hess. Lichtenau/Ost
  43. Hessen Mobil, Straßen- und Verkehrsmanagement: VKE 32 – AS Hessisch Lichtenau/Ost–Hasselbach
  44. Hessen Mobil, Straßen- und Verkehrsmanagement: VKE 33 – Hasselbach–AS Waldkappel Ost
  45. Hessen Mobil, Straßen- und Verkehrsmanagement: Abschnitt (VKE) 40.1 AS Waldkappel–Hoheneiche
  46. a b c Artikel A 44: Mehr als die Hälfte der 64 Km sind jetzt genehmigt. Abgerufen am 27. November 2012.
  47. Hessen Mobil, Straßen- und Verkehrsmanagement: VKE 40.2 – Hoheneiche–AS Sontra/Nord
  48. Artikel A44: BUND zieht Klage zurück, auf bund-hessen.de, vom 11. Oktober 2013
  49. Werra-Meißner-Kreis und Landkreis Kassel – Kassel/Herleshausen – A44-Neubau, auf mobil.hessen.de, abgerufen am 21. Februar 2014.
  50. Hessen Mobil, Straßen- und Verkehrsmanagement: Abschnitt (VKE) 50 – Sontra/Nord–Sontra/Ulfen
  51. Vorletzter A-44-Abschnitt darf gebaut werden, vom 6. September 2013, auf hna.de
  52. Hessen Mobil, Straßen- und Verkehrsmanagement: Abschnitt (VKE) 60 Sontra/Ulfen–Herleshausen/Wommen
  53. a b Artikel A 44 bis Wommen: Weiterer Abschnitt kann gebaut werden, auf hna.de, vom 22. Februar 2013, abgerufen am 22. Februar 2013
  54. Artikel A 44: Startschuss für den teuersten Abschnitt, vom 25. Mai 2010, auf hna.de, abgerufen am 1. Februar 2013
  55. a b Artikel „Symbolische Sprengung: A44-Tunnel angeschlagen…“ vom 9. Juni 2013, auf hr-online.de
  56. Bundesverwaltungsgericht (BVerwG): Verwaltungsstreitsache – URTEIL 9 A 5.08, 14. April 2010
  57. Endlich! A 44 darf weitergebaut werden. Abgerufen am 14. April 2010 (auf dreambox.info).
  58. Artikel Autobahn 44 soll 2016 fertig sein, vom 5. September 2009, auf hna.de, abgerufen am 9. September 2009
  59. Artikel Bundesverwaltungsgericht verkündet Urteil zum Weiterbau von A44, vom 28. März 2013, auf hna.de
  60. Autobahnbau: Schlechte Zeiten für Dübodo. Spiegel Online, 4. Juni 1979, abgerufen am 19. Mai 2013 (Der Spiegel, Heft 23/1979, S. 65–73).
  61. a b Bundesgesetzblatt (BGBl.) 1993, Teil I, S. 1877
  62. Artikel Baubeginn für neue A 44, vom 31. Mai 2012, auf rp-online.de, abgerufen am 31. Mai 2012
  63. Zu glatt – Autobahn A 44 wegen Glätte teilweise gesperrt. Spiegel Online, 13. Februar 2010, abgerufen am 14. Februar 2010.
  64. Artikel Großer Knall: A-44-Tunnel bei Küchen wurde angeschlagen vom 22. Februar 2013, auf hna.de
  65. Grünes Licht für neuen A44-Abschnitt – Kritik der Grünen. Abgerufen am 27. November 2012.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Bundesautobahn 44 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Verschiedenes[Bearbeiten]

Initiativen[Bearbeiten]