Bundesautobahn 59

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Bundesautobahn 59 in Deutschland
Bundesautobahn 59
Karte
Verlauf der A 59
Basisdaten
Betreiber: Bundesrepublik Deutschland
Gesamtlänge: 69 km

Bundesland:

Die Bundesautobahn 59 (Abkürzung: BAB 59) – Kurzform: Autobahn 59 (Abkürzung: A 59) – besteht aus drei unterbrochenen Abschnitten in Nordrhein-Westfalen. Der nördlichste verläuft vom unteren Niederrhein unmittelbar an der Stadtgrenze zwischen Dinslaken und Duisburg parallel zum Rhein als nordsüdliche Stadtautobahn durch Duisburg. Ein weiteres Straßenstück führt vom Süden Düsseldorfs in den Kölner Raum. Schließlich verbindet die A 59 Köln mit Bonn-Beuel, am Kreuz Bonn-Ost geht sie in die rechtsrheinische Rheinuferstraße B 42 über, die noch bis Bad Honnef als gelbe Autobahn ausgebaut ist.

Verlauf[Bearbeiten]

Abschnitt Dinslaken - Duisburg - Düsseldorf[Bearbeiten]

Der nördliche Teilabschnitt der A 59 beginnt südwestlich von Dinslaken und führt als "Nord-Süd-Straße" durch Duisburg, die zwischen 1957 und 1977 parallel zur Bundesstraße 8 als reine von der Stadt erbaute Autoschnellstraße (Stadtautobahn) mit heute bis zu 100.000 Fahrzeugen pro Tag entstanden ist.

A 59, Kreuz zur A 42. Eine Gasleitung des früheren Hüttenwerkes, jetzt Landschaftspark Duisburg-Nord, überquert die Autobahn.
Duisburg Hauptbahnhof, die A 59 verläuft in der Tieflage vor dem Gebäude

Zwischen dem Kreuz Duisburg (A 40) bis südlich des Hauptbahnhofs (Anschlussstelle Duisburg-Hochfeld) ist sie 6-streifig ausgebaut.[2] Die Trasse der A 59 vor dem Duisburger Hauptbahnhof liegt unterhalb des Bahnhofsvorplatzes und wurde bereits in den 1920er Jahren für die unterirdische Führung von Straßenbahnen angelegt.

Der nördliche Teilabschnitt der A59 endet am Autobahnkreuz Duisburg-Süd an der Bundesstraße 288, die 1 km östlich davon in die A 524 übergeht. Seit der Fertigstellung der B 8n am 1. Juni 2012 bildet diese eine Verlängerung der A 59 in südliche Richtung bis in die Mitte Düsseldorfs.[3] Der bisher vorhandene Anschluss an die B 288 reichte daher nicht mehr aus und muss zu einem Autobahnkreuz umgebaut werden. Dieser kleeblattförmige Anschluss sollte ursprünglich ab 2013 mit der Verlängerung der A 524 bis zur A 59 fertiggestellt sein. Allerdings kam es beim Bau der Fahrtbeziehung Duisburg - Krefeld sowie Breitscheid - Düsseldorf zu erheblichen Verzögerungen, weil Baugrunduntersuchungen durchgeführt und der Boden teilweise ausgetauscht werden musste. Ende Juli 2014 gilt nunmehr als neuer Fertigstellungstermin.[4] [5] [6]

Zwischen dem Kreuz Duisburg-Süd und Düsseldorf-Stockum wurde die A 59 nicht realisiert. Stattdessen kam die vierstreifige B 8n zur Ausführung, die seit 2012 durchgängig befahrbar ist,[7] [8] so dass eine direkte, etwa 25 bis 30 km lange autobahnähnliche Verbindung zwischen den Zentren der Großstädte Duisburg und Düsseldorf zur Verfügung steht.

Abschnitt Düsseldorf - Leverkusen[Bearbeiten]

Den Mittelabschnitt der A 59 bildet die Trasse zwischen dem Autobahndreieck Düsseldorf-Süd und dem Kreuz Leverkusen-West. Die Autobahn ist hier vierstreifig mit Standstreifen errichtet. Im ehemaligen Kreuz Düsseldorf-Süd sind noch umfangreiche Bauvorleistungen für die Fortsetzung der A 59 als Osttangente Düsseldorfs zu erkennen (Rampen, Brückenpfeiler für Hauptfahrbahn). 2014 hat ein umfassender Umbau des Dreiecks begonnen.[9]

Abschnitt Heumar - Bonn[Bearbeiten]

Zwischen Köln und Bonn wird die A 59 auch als „Flughafenautobahn“ bezeichnet, da sie vom Kreuz Heumar über das Dreieck Porz direkt am Flughafen Köln/Bonn vorbei nach Bonn führt. Der sechsstreifige Ausbau des 15 Kilometer langen Abschnitts zwischen Köln-Porz und dem Dreieck Sankt Augustin-West sowie der Ausbau der folgenden drei Kilometer zum Dreieck Bonn-Nordost auf acht Streifen ohne Standstreifen wird im Bundesverkehrswegeplan als „vordringlicher Bedarf“ geführt. Der sechsstreifige Ausbau des Abschnitts Dreieck Bonn-Nordost bis zum Kreuz Bonn-Ost ist bereits realisiert, allerdings wurde zunächst nur der Seitenstreifen als dritter Fahrstreifen ertüchtigt. In einem späteren Bauabschnitt soll der Regelquerschnitt einer sechsstreifigen Autobahn mit Standstreifen umgesetzt werden.

Planungsgeschichte und Bau[Bearbeiten]

Die Bundesautobahn 59 wurde aus drei unterschiedlichen Projekten gebildet, die zunächst sachlich und zeitlich unabhängig voneinander entstanden: in Duisburg wurde ein bereits in den 1920er Jahren entwickeltes Straßenbauvorhaben zu Beginn der 1950er Jahre wieder aufgegriffen und zu einem Stadtautobahnprojekt modifiziert. Parallel zur Bundesstraße 8, aber auch zu der bereits errichteten Trasse der Autobahn 3 Oberhausen – Köln wuchs vom Zentrum Duisburgs in nördlicher und südlicher Richtung in städtischer Baulast eine autobahnähnliche Entlastungsstraße. Der erste Abschnitt dieses Vorhabens wurde 1957, der letzte 1977 unter der Regie der Stadt Duisburg fertiggestellt (vgl. hierzu Nord-Süd-Straße Duisburg).[10]

Zwischen Düsseldorf und Leverkusen wurde bereits an Beginn der 1960er Jahre als Entlastung der Bundesstraße 8 eine vierstreifige Ersatzbundesstraße EB 8 geplant, die zwischen 1968 und 1973 errichtet wurde.[11]

Bereits in der ersten Hälfte der 1950er Jahre begann der Neubau der Bundesstraße 42 zwischen Bad Honnef und Königswinter. Während diese vierstreifige Straße 1958 unter Verkehr kam, erstreckte sich die Planung bereits bis Bonn-Beuel bzw. Sankt Augustin. In den 1960ern entstand das Projekt der neuen Bundesstraße 8 zwischen Köln-Gremberg und Sankt Augustin, die sich nördlich an den Teilabschnitt Sankt Augustin – Bad Honnef anschloss. Die wesentlichen Teilstrecken dieser Linie entstanden in den Jahren 1968 bis 1978.[12]

Im Bedarfsplan des Gesetzes über den Ausbau der Bundesfernstraßen in den Jahren 1971 bis 1985 vom 30. Juni 1971[13] war der einheitliche, später als „Bundesautobahn 59“ bezeichnete Streckenzug noch immer nicht enthalten. Allerdings waren folgende Bundesstraßenneubauvorhaben vorgesehen, die auf der späteren Trasse der A 59 realisiert werden sollten:

  • B 8: östlich Wesel (Knoten B 70/B 58) – Kreuz mit der B 1120 (später: A 40) nördlich Dinslaken (Dringlichkeitsstufe II, vierstreifig)
  • B 8: Kreuz mit der B 1120 (später: A 40) nördlich Dinslaken – nördlicher Beginn der Stadtautobahn Duisburg an der AS Duisburg-Fahrn (Dringlichkeitsstufe I, vierstreifig)
  • B 8: südlicher Beginn der Stadtautobahn Duisburg an der AS Duisburg-Wanheimerort – Kreuz Duisburg-Süd (B 288) – Düsseldorf-Stockum (Dreieck mit der B 9, später: A 44) (Dringlichkeitsstufe I, vierstreifig)
  • B 8: Düsseldorf-Lierenfeld – Kreuz Düsseldorf-Süd mit der B 326 (später: A 46) (Dringlichkeitsstufe I, vierstreifig)
  • B 8: Düsseldorf-Garath – Kreuz Monheim-Süd (mit der B 229z, später: A 54) – Kreuz Leverkusen-West (A 1) (laufendes Vorhaben, vierstreifig)
  • B 8n: Kreuz Leverkusen-West (A 1) – Dreieck bei der AS Leverkusen (A 3) – Parallelverlauf mit Richtungsfahrbahn Süd westlich zur A 3 und Richtungsfahrbahn Nord östlich zur A 3 bis zum Dreieck Heumar (A 3/A 4) – AD Porz (Dringlichkeitsstufe I, vierstreifig)
  • B 8n: AS Lind – Dreieck Bonn-Beuel (laufendes Vorhaben, vierstreifig)
  • B 42: AS Bonn-Bad Beuel-Ost – Kreuz Bonn-Ost (mit der B 56z, später: A 56) – AS Königswinter (Dringlichkeitsstufe I, vierstreifig)
  • B 42: Bad Honnef – Linz (Dreieck mit der B 266, später: A 31) (Erweiterung durch 2. Fahrbahn, Dringlichkeitsstufe I).

Das Autobahnkreuz Köln-Ost wurde Anfang der 1970er Jahre bereits für diese Verkehrsführung geplant und mit entsprechenden Brückenbauwerken für eine weitere Autobahn erbaut.

Bereits 1972 erhielt der gesamte Streckenzug von Wesel bis nach Bad Honnef bzw. Linz die einheitliche interne Bezeichnung „Autobahn 170“.[14][15]

Mit der Neustrukturierung des Netzes der Bundesautobahnen, die mit Wirkung ab 1. Januar 1975 eingeführt wurde, wurde die A 170 in „Bundesautobahn 59“ umbenannt.[16][17]

Der vom Bundesminister für Verkehr mit Stand vom 1. Januar 1976 herausgegebene Netzplan enthielt gegenüber dem Bedarfsplan des Jahres 1971 einige Änderungen: Im Raum Wesel war die Anbindung nicht östlich Wesel, sondern westlich der Stadt an die B 58 und B 473 vorgesehen. Nördlich Düsseldorf sollte die A 59 nicht nach Stockum geführt, sondern in Höhe Kaiserswerth östlich am Flughafen Düsseldorf vorbei zum Kreuz Düsseldorf-Nord verlaufen. Die Verbindung zwischen dem Kreuz Leverkusen-West und dem Dreieck Porz wurde nicht aufgenommen. Auch der südlichste Abschnitt zwischen Bad Honnef und Linz fand sich in der Netzkarte nicht.[18][19] Bemerkenswert ist, dass ab 1974 bis 1980 in Karten die Osttangente Düsseldorfs zu finden war, jedoch in den Netzkarten und Bedarfsplänen der Bundesregierung dieser Teilabschnitt nicht aufgenommen wurde.[20][21] Erst ab der ersten Hälfte der 1980er verschwand die Planung schrittweise aus den Atlanten. [22] Die Führung der Osttangente orientierte sich an der Bahnstrecke Düsseldorf-Eller – Lierenfeld – Gräfenberg / Flingern – Rath. Nördlich von Düsseldorf-Rath sollte ein Dreieck mit der A 44 entstehen. Die A 59 sollte zwischen diesem Dreieck und einem weiteren Dreieck bei Lichtenbroich mit der A 44 auf gleicher Trasse liegen.

Der Bedarfsplan des Gesetzes zur Änderung des Gesetzes über den Ausbau der Bundesfernstraßen in den Jahren 1971 bis 1985 vom 5. August 1976[23] enthielt nunmehr folgende Teilprojekte im Zuge der A 59:

  • östlich Wesel (Knoten B 70/B 58) – Kreuz mit der A 40 nördlich Dinslaken – nördlicher Beginn der Stadtautobahn Duisburg an der AS Duisburg-Fahrn (Dringlichkeitsstufe Ia, vierstreifig)
  • südlicher Beginn der Stadtautobahn Duisburg an der AS Duisburg-Wanheimerort – Kreuz Duisburg-Süd (B 288) (Dringlichkeitsstufe Ib, vierstreifig)
  • Kreuz Duisburg-Süd – Düsseldorf-Lichtenbroich (Dreieck mit der A 52) (möglicher weiterer Bedarf, vierstreifig)
  • Düsseldorf-Eller – Kreuz Düsseldorf-Süd mit der A 46 (Dringlichkeitsstufe Ia, vierstreifig)
  • Kreuz Leverkusen-West (A 1) – Dreieck bei der AS Leverkusen (A 3) – Parallelverlauf mit Richtungsfahrbahn Süd westlich zur A 3 und Richtungsfahrbahn Nord östlich zur A 3 bis zum Dreieck Heumar (A 3/A 4) (Dringlichkeitsstufe Ib, vierstreifig)
  • AD Heumar – AD Porz (Dringlichkeitsstufe Ia, vierstreifig)
  • AS Bonn-Bad Beuel-Ost – AS Königswinter (laufendes Vorhaben, vierstreifig)
  • Bad Honnef – Linz (Dreieck mit der A 31; Dringlichkeitsstufe Ib südlich Ortsausgang Bad Honnef, im Übrigen möglicher weiterer Bedarf).

Im zweiten Gesetz zur Änderung des Gesetzes über den Ausbau der Bundesfernstraßen in den Jahren 1971 bis 1985 vom 25. August 1980[24] fanden sich noch folgende Projekte:

  • östlich Wesel (Knoten B 70/B 58) – Kreuz mit der A 40 nördlich Dinslaken – nördlicher Beginn der Stadtautobahn Duisburg an der AS Duisburg-Fahrn (Dringlichkeitsstufe I, vierstreifig)
  • südlicher Beginn der Stadtautobahn Duisburg an der AS Duisburg-Buchholz – Kreuz Duisburg-Süd (B 288) (Dringlichkeitsstufe I, vierstreifig)
  • Düsseldorf-Lierenfeld – Kreuz Düsseldorf-Süd mit der A 46 (Dringlichkeitsstufe I, vierstreifig)
  • Kreuz Leverkusen-West (A 1) – Dreieck bei der AS Leverkusen (A 3) (Dringlichkeitsstufe I, vierstreifig)
  • AD Heumar – AD Porz (Dringlichkeitsstufe I, vierstreifig)
  • AK Bonn-Ost – AS Königswinter (laufendes Vorhaben, vierstreifig)

Folgende Vorhaben waren nur noch als Bundesstraßenneubauprojekte enthalten:

  • B 8: Kreuz Duisburg-Süd – Düsseldorf-Lichtenbroich (Dreieck mit der A 52) (Dringlichkeitsstufe II, zweistreifig)
  • B 42: Bad Honnef – Linz (Dreieck mit der A 31; Dringlichkeitsstufe I, zweistreifig).

Das Dritte Gesetz zur Änderung des Fernstraßenausbaugesetzes vom 21. April 1986[25] nahm weitere Streichungen und Änderungen vor. Vorgesehen waren demnach noch:

  • AS Dinslaken-West – nördlicher Beginn der Stadtautobahn bei AS Duisburg-Fahrn (vordringlicher Bedarf, vierstreifig)
  • südlicher Beginn der Stadtautobahn Duisburg an der AS Duisburg-Buchholz – Kreuz Duisburg-Süd (B 288) – Düsseldorf-Stockum (vordringlicher Bedarf, vierstreifig)

Folgende Vorhaben waren nur noch als Bundesstraßenneubauprojekte enthalten:

  • B 8: östlich Wesel (Knoten B 70/B 58) – Kreuz mit der B 510 (ehem. A 40) nördlich Dinslaken (zweistreifig, weiterer Bedarf)
  • B 8: Kreuz mit der B 510 (ehem. A 40) nördlich Dinslaken – AS Dinslaken-West (vordringlicher Bedarf, zweistreifig)
  • B 42: Bad Honnef – Linz (Dreieck mit der A 31; weiterer Bedarf, zweistreifig).

Geplant war der sechsstreifige Ausbau der A 59 zwischen dem Kreuz Duisburg und AS Wanheimerort.

Nach dem Vierten Gesetzes zur Änderung des Fernstraßenausbaugesetzes vom 15. November 1993[26] verblieben folgende Bauvorhaben im Bedarfsplan:

  • AS Dinslaken-West – nördlicher Beginn der Stadtautobahn Duisburg (laufendes Vorhaben, vierstreifig)
  • südlicher Beginn der Stadtautobahn Duisburg an der AS Duisburg-Buchholz – Kreuz Duisburg-Süd (B 288) – Düsseldorf-Stockum (teilweise laufendes Vorhaben oder vordringlicher Bedarf, vierstreifig)

Folgende Vorhaben waren nur noch als Bundesstraßenneubauprojekte enthalten:

  • B 8: östlich Wesel (Knoten B 70/B 58) – AS Dinslaken-West (zweistreifig, vordringlicher Bedarf)

Hingegen wuchs die Zahl der sechsstreifigen Ausbauvorhaben für die A 59. Es waren dies:

  • Duisburg-Fahrn – Duisburg-Hochfeld (vordringlicher Bedarf, z. T. laufendes Vorhaben)
  • Dreieck Porz – Bonn-Beuel-Ost (vordringlicher Bedarf)

Auch der Ausbau des Kölner Ringes zwischen dem Kreuz Leverkusen-West und Kreuz Heumar war im vordringlichen Bedarf (sechs- bis achtstreifig).

Der Bedarfsplan des Fünften Gesetzes zur Änderung des Fernstraßenausbaugesetzes vom 4. Oktober 2004 [27] enthielt noch folgendes Projekt:

  • Kreuz Duisburg-Süd (B 288) – Düsseldorf-Stockum (teilweise laufendes Vorhaben oder vordringlicher Bedarf, vierstreifig)

Folgende Vorhaben waren nur noch als Bundesstraßenneubauprojekte enthalten:

  • B 8: östlich Wesel (Knoten B 70/B 58) – AS Dinslaken-West (zweistreifig, weiterer Bedarf)

Für den sechsstreifigen Ausbau waren vorgenommen:

  • Kreuz Duisburg-Nord – Kreuz Duisburg (weiterer Bedarf)
  • Kreuz Duisburg – AS Duisburg-Hochfeld (laufendes Vorhaben)
  • Dreieck Porz – Dreieck Bonn-Beuel (vordringlicher Bedarf, teilweise achtstreifig)

Auch der Ausbau des Kölner Ringes zwischen dem Kreuz Leverkusen und Kreuz Heumar war weiterhin im vordringlichen Bedarf (achtstreifig).

Liste der Verkehrsübergaben[Bearbeiten]

Die einzelnen Teilabschnitte der A 59 wurden wie folgt fertiggestellt:

  • 1957: AS Duisburg-Duissern - AS Duisburg-Zentrum (1 km, als kommunale Straße)
  • 1958: AS Königswinter - Bad Honnef (5,3 km, als B 42 gewidmet)
  • 1959: AS Duisburg-Zentrum - AS Duisburg-Hochfeld (1 km, als kommunale Straße)
  • 1962: AK Duisburg (Ruhrdeich) - AS Duisburg-Duissern (1,6 km, als kommunale Straße)
  • 1963: AS Duisburg-Meiderich - AK Duisburg (Ruhrdeich) (2,6 km, als kommunale Straße)
  • 1967: AD Bonn-Beuel - AS Bonn-Beuel-Ost (2 km, als B 42 gewidmet)
  • 1968: AD Porz - AS Lind (7,6 km, als B 8 gewidmet)
  • 1968: AK Düsseldorf-Süd - AS Düsseldorf-Garath (4,9 km, als B 8 gewidmet)
  • 1969: AS Duisburg-Fahrn - AS Duisburg-Meiderich (4,8 km, als kommunale Straße)
  • 1971: AS Düsseldorf-Garath - AS Monheim (6,2 km)
  • 1972: AS Lind - AD St. Augustin-West (8,8 km)
  • 1973: AS Monheim - AK Leverkusen-West (8,0 km)
  • 1974: AD St. Augustin-West - AD Bonn-Beuel (2,3 km)
  • 1975: AS Duisburg-Hochfeld - AS Duisburg-Wanheimerort (3,8 km, als kommunale Straße)
  • 1977: AS Duisburg-Wanheimerort - AS Duisburg-Buchholz (1,4 km, als kommunale Straße)
  • 1978: AS Bonn-Beuel-Ost - AK Bonn-Ost (3 km)
  • 1982: AD Heumar - AD Porz (3,7 km)
  • 1985: AS Duisburg-Walsum - AS Duisburg-Fahrn (2,2 km)
  • 1991: AS Duisburg-Buchholz - AS Duisburg-Rahm (3,9 km)
  • 1994: AS Dinslaken-Hiesfeld - AS Duisburg-Walsum (1,6 km)
  • 1996: AS Dinslaken-West - AS Dinslaken-Hiesfeld (1,3 km)

Folgende Vorhaben, die auf der für die A 59 ursprünglich vorgesehenen Trasse liegen, wurden realisiert:

  • 1984: AK Bonn-Ost - AS Königswinter (5,2 km, als B 42 gewidmet)
  • 2002: OU Düsseldorf-Kaiserswerth (5,1 km, als B 8 gewidmet, davon ca. 1,5 km auf ehem. Trasse der A 59)
  • 2009: OU Düsseldorf-Wittlaer, 2. Bauabschnitt (3,1 km, als B 8 gewidmet)
  • 2012: OU Düsseldorf-Wittlaer, 1. Bauabschnitt (1,4 km, als B 8 gewidmet)

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. A59: Großbaustelle "Berliner Brücke" bei Duisburg
  2. Jahrelange Bauarbeiten beendet: Minister Groschek gibt den sechsstreifigen Ausbau der A59 in Duisburg für den Verkehr frei. Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen, 15. April 2014, abgerufen am 15. April 2014.
  3. Philipp Wahl: Straßen NRW gibt letzten Abschnitt der B 8n am Freitag für den Verkehr frei. WAZ Online, 31. Mai 2012, abgerufen am 7. Juni 2014 (Pressebericht).
  4. Fabian Spiess: Kreuz Duisburg-Süd soll ende Juli fertiggestellt sein. Rheinische Post Online, 4. April 2014, abgerufen am 7. Juni 2014 (Pressebericht).
  5. Martin Kleinwächter: Autobahnkreuz-Süd in Duisburg wird im Sommer fertiggestellt. WAZ Online, 24. Januar 2014, abgerufen am 7. Juni 2014 (Pressebericht).
  6. Anderthalb Jahre in Verzug: das Autobahnkreuz Duisburg-Süd. WAZ Online, 5. März 2014, abgerufen am 7. Juni 2014 (Pressebericht).
  7. Der Ausbauplan für das neue Kreuz Duisburg-Süd; Der Westen.de, abgerufen am 27. August 2012.
  8. StraßenNRW gibt letzten Abschnitt der B8n für den Verkehr frei; Der Westen.de, abgerufen am 27. August 2012.
  9. Emily Senf: Autobahndreieck: Bis 2017 wird gebaut. Rheinische Post Online, 6. Februar 2014, abgerufen am 7. Juni 2014 (Pressebericht).
  10. Duisburg-Altstadt: Straßen und die Geschichte der Namensgebung. Bürgerzeitung Duisburg, abgerufen am 7. Juni 2014 (Internetbeitrag).
  11. Entscheidung des BGH über die Höhe der Entschädigung einer an die Bundesrepublik Deutschland abgetretenen Grundstücksfläche. Jurion, 26. Januar 1978, abgerufen am 7. Juni 2014 (Internetbeitrag).
  12. Stockender Ausbau der Rheinstraßen: B 9 und B 42 im Paragraphengestrüpp. Die Zeit Online, 3. Januar 1969, abgerufen am 7. Juni 2014 (Pressebericht).
  13. Bundesgesetzblatt Jg. 1971, Teil I, S. 873
  14. Bauleistungen auf Bundesfernstraßen im Jahre 1972. Ausbau der Bundesfernstraßen in den Jahren 1971 bis 1985. Anlage zum Straßenbaubericht 1972. Bundesminister für Verkehr Abt. Straßenbau, abgerufen am 31. März 2013 (Kartenausschnitt).
  15. Bauleistungen auf Bundesfernstraßen im Jahre 1972. Ausbau der Bundesfernstraßen in den Jahren 1971 bis 1985. Anlage zum Straßenbaubericht 1972. Bundesminister für Verkehr Abt. Straßenbau, abgerufen am 31. März 2013 (Kartenausschnitt).
  16. Struktur und Numerierung der Bundesautobahnen. Vorgesehenes Gesamtnetz. Bundesminister für Verkehr Abt. Straßenbau, 15. Juni 1974, abgerufen am 18. September 2013 (Kartenausschnitt).
  17. Struktur und Numerierung der Bundesautobahnen. Vorgesehenes Gesamtnetz. Bundesminister für Verkehr Abt. Straßenbau, 15. Juni 1974, abgerufen am 18. September 2013 (Kartenausschnitt).
  18. Netz der Bundesautobahnen und Bundesstraßen. Stand 1. Januar 1976. Bundesminister für Verkehr Abt. Straßenbau, abgerufen am 31. März 2013 (Kartenausschnitt).
  19. Netz der Bundesautobahnen und Bundesstraßen. Stand 1. Januar 1976. Bundesminister für Verkehr Abt. Straßenbau, abgerufen am 31. März 2013 (Kartenausschnitt).
  20. Der Große Shell-Atlas, Mairs Geographischer Verlag, Stuttgart 1974/75, Bl. 31
  21. Der Große Shell-Atlas, Mairs Geographischer Verlag, Stuttgart 1980/81, Bl. 31
  22. Der Große Shell-Atlas, Mairs Geographischer Verlag, Stuttgart 1982/83, Bl. 31
  23. Bundesgesetzblatt Jg. 1976, Teil I, S. 2093
  24. Bundesgesetzblatt Jg. 1980, Teil I, S. 1614
  25. Bundesgesetzblatt Jg. 1986, Teil I, S. 537
  26. Bundesgesetzblatt Jg. 1993, Teil I, S. 1877
  27. Bundesgesetzblatt Jg. 2004, Teil I, S. 2574

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Bundesautobahn 59 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien