Bundesautobahn 72

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Bundesautobahn 72 in Deutschland
Bundesautobahn 72
 European Road 441 number DE.svg
Karte
Verlauf der A 72
Basisdaten
Betreiber: Bundesrepublik Deutschland
Gesamtlänge: 179 km
  davon in Betrieb: 153 km
  davon in Bau: 10 km
  davon in Planung: 17 km

Bundesland:

Ausbauzustand: 2/2 2/3 3/2 3/3
Bundesautobahn 72 nördlich von Chemnitz
Bundesautobahn 72 nördlich von Chemnitz

Die Bundesautobahn 72 (Abkürzung: BAB 72) – Kurzform: Autobahn 72 (Abkürzung: A 72) – genannte Strecke sollte ursprünglich das Dreieck Bayerisches Vogtland (A 9) mit dem „Abzweig Chemnitz“ der heutigen A 4 verbinden, wurde aber Anfang der 1940er Jahre nicht vollständig fertiggestellt. Auf diesem Teilstück bildet sie die Europastraße 441. Die Verlängerung vom heutigen Autobahnkreuz Chemnitz Richtung Leipzig wurde erst nach der deutschen Wiedervereinigung begonnen und ist teilweise fertiggestellt, im Bau beziehungsweise in Planung. Das in Bayern gelegene Teilstück wurde vor der deutschen Wiedervereinigung als Bundesautobahn 722 (BAB 722) oder Autobahn 722 (A 722) bezeichnet.

Bei Pirk führt die Strecke über die 500 Meter lange und 60 Meter hohe Elstertalbrücke. Die Bauarbeiten an dieser Steinbogenbrücke begannen 1937, wurden jedoch erst 1993 abgeschlossen.

Geschichte[Bearbeiten]

Die auch Vogtlandautobahn genannte Strecke wurde in den 1930er Jahren als Eckverbindung der Nord-Süd-Strecke Berlin–München und der Ost-West-Strecke Dresden–Bad Hersfeld begonnen, um Schlesien und Ostsachsen mit Bayern zu verbinden. Wegen der hohen Industrialisierung Südsachsens und der landschaftlichen Schönheit wurde die Strecke von Chemnitz nach Hof durch den Generalinspekteur für das deutsche Straßenwesen Fritz Todt als wichtig erachtet. Der erste Teilabschnitt zwischen den Anschlussstellen Pirk und Treuen wurde im Sommer 1934 zur Bauausführung freigegeben, im März 1935 der Abschnitt von Zwickau-West zum Autobahndreieck Chemnitz, im Herbst der von Treuen nach Zwickau-West und im März 1936 schließlich der letzte Abschnitt vom Autobahndreieck Bayerisches Vogtland zur Anschlussstelle Pirk. Die Topographie der parallel zum Erzgebirge verlaufenden Autobahn bedingte den Bau von sieben großen Talbrücken, von denen fünf in Stein als Gewölbereihenbrücken geplant wurden. Im östlichen Teil querte die Trasse vor allem landwirtschaftlich genutzte Gebiete und teilweise Städte mit dichter Bebauung. Der westliche Abschnitt wurde vor allem durch Wälder geführt, wobei an der Landesgrenze zwischen Sachsen und Bayern mit 576,40 Metern über NN der höchste Punkt erreicht wurde.

Im Sommer 1935 wurden die Arbeiten am 15,8 Kilometer langen Teilabschnitt von Pirk bis zur Triebtalbrücke begonnen. Während der Bauarbeiten kam am 5. September 1935 die Anweisung, das Planum der Autobahn für 24 Meter Kronenbreite auszuführen, bis dahin waren 15 Meter vorgesehen. Fertigzustellen war jedoch nur eine 7,5 Meter breite Richtungsfahrbahn, die einstreifig in beide Fahrtrichtungen zu befahren war. 1936 begannen die Bauarbeiten zwischen der Triebtalbrücke und Zwickau-West. Am 3. Juni 1938 wurde die Richtungsfahrbahn Hof zwischen den Anschlussstellen Pirk und Treuen in Betrieb genommen, am 4. Dezember die Verlängerung bis Zwickau-West.

1937 begannen die Arbeiten am Abschnitt zwischen der Anschlussstelle Stollberg und dem Autobahndreieck Chemnitz, der am 15. August 1939 größtenteils einbahnig in Betrieb genommen wurde. Zwischen Chemnitz-Süd und dem Autobahndreieck wies das Teilstück schon beide Richtungsfahrbahnen auf.

Zwischen Juli 1938 und Januar 1939 begannen die Arbeiten am Lückenstück zwischen Zwickau-West und Stollberg mit den Talbrücken bei Culitzsch und Wilkau-Haßlau. Dabei kam zusätzlich ein kurzfristig erweiterter Querschnitt mit einem 2,25 Meter breiten Randstreifen zur Ausführung. Im April 1940 folgte die Inbetriebnahme zwischen Hartenstein und Stollberg, im Juli 1940 zwischen Zwickau-West und Hartenstein. Auch am westlichen Abschnitt zwischen dem Autobahndreieck Bayerisches Vogtland und Pirk mit den zwei Großbrücken über die Saale und die Weiße Elster liefen in dieser Zeit die Bautätigkeiten an.

Die vor dem Ende des Zweiten Weltkrieges letzte Verkehrsfreigabe folgte im September 1940 zwischen Heroldsgrün und Hof/Töpen. Bei Einstellung der Bauarbeiten im Mai 1942 war von der 107,5 Kilometer langen Autobahn 94 % in Betrieb, wovon 93 % nur einen einbahnigen Richtungsverkehr zuließen. Die Kosten betrugen bis dahin 7,0 Millionen Reichsmark.[1] Es fehlten noch der 4,3 Kilometer lange Abschnitt zwischen Kleinzöbern und Pirk mit der Elstertalbrücke sowie das 1,9 Kilometer lange Teilstück zwischen dem Autobahndreieck Bayerisches Vogtland und Heroldsgrün.

Wegen der Sprengung der Saalebrücke Rudolphstein der Autobahn München–Berlin 1945 wurde die heutige Autobahn A 72 zwischen 1945 und 1951 als Interzonenübergang genutzt, der Übergang 1951 aber stillgelegt und der Verkehr bis zum Wiederaufbau des Saaletalviaduktes 1966 über die Bundesstraße 2 – Grenzübergang Töpen-Juchhöh – geleitet. Das Autobahndreieck wurde erst am 24. Juni 1963 in der Fahrtrichtung Nürnberg–Chemnitz und am 1. Oktober 1966 in der Gegenrichtung fertiggestellt. In den 1960er Jahren wurde der Abschnitt von Chemnitz-Süd bis Zwickau-Ost auf zwei Richtungsfahrbahnen ausgebaut.

Von 1951 bis 1989 war die Autobahn zwischen Hof/Töpen und Pirk für den Verkehr gesperrt.

Fertigstellung und Ausbau[Bearbeiten]

Muldenbrücke in Wilkau-Haßlau

Von 1990 bis 1995 wurde die Autobahn zwischen dem Autobahndreieck Bayerisches Vogtland und Zwickau für rund eine Milliarde DM fertiggestellt beziehungsweise erneuert.[2] Dazu mussten unter anderem viele Unter- und Überführungen erneuert werden. Ende 1992 war der 4,4 Kilometer lange Abschnitt zwischen Plauen-Ost und Plauen-Süd auf vier Fahrstreifen ausgebaut. Nach Fertigstellung der Nordseite der Elstertalbrücke wurde am 2. Oktober 1992 die 4,2 Kilometer lange Lücke zwischen der Anschlussstelle Pirk und dem Behelfsanschluss Kleinzöbern geschlossen und für den zweistreifigen Verkehr freigegeben. Außerdem wurde die zweite Richtungsfahrbahn auf den Abschnitten von Plauen-Süd nach Pirk und von Kleinzöbern zum Autobahndreieck Bayerisches Vogtland in Betrieb genommen. Ab dem 6. September 1993 war die Elstertalbrücke fertiggestellt und vierstreifig nutzbar. Im selben Jahr wurde im Abschnitt zwischen Wilkau-Haßlau und der Anschlussstelle Reichenbach die zweite Richtungsfahrbahn dem Verkehr übergeben, ein Jahr später folgte der Teil bis Plauen-Ost, so dass Ende des Jahres 1994 die zweite Fahrbahn durchgehend befahrbar war. Nach einer Grundinstandsetzung der ersten Fahrbahn standen ab Herbst 1995 auf der gesamten Strecke zwei Fahrstreifen je Richtung zur Verfügung. Dabei wurden unter anderem die Talbrücke Wilkau-Haßlau und die Talbrücke Culitzsch erneuert sowie die Steinbogenbrücken über das Saaletal, das Göltzschtal und die Talsperre Pöhl mit Spannbetonüberbauten versehen.

Von 2002 bis 2008 folgte ein Ausbau des etwa 30 Kilometer langen Abschnittes ab dem Autobahnkreuz Chemnitz bis zur Anschlussstelle Zwickau-West. Dabei wurde die Strecke zwischen dem Autobahnkreuz und Chemnitz-Süd auf sechs Fahrstreifen und der Rest auf den vierstreifigen Regelquerschnitt mit 29,5 Meter Breite erweitert. Der neue Anschluss Chemnitz Rottluff/Rabenstein wurde am 14. Juli 2009 freigegeben.

Verlängerung Richtung Leipzig[Bearbeiten]

Wegen der starken Frequentierung der Bundesstraße 95 zwischen Chemnitz und Leipzig wurde eine Autobahnverbindung zwischen den Städten in Verlängerung der Bundesautobahn 72 geplant. Die Gesamtkosten der 62 Kilometer langen Strecke sollen rund 470 Millionen Euro betragen. Hiervon werden für den 3. Bauabschnitt 76,5 Millionen Euro durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) im Förderzeitraum 2007 bis 2013 kofinanziert.[3]

Die Verlängerung der A 72 bis Leipzig soll über Röhrsdorf, Hartmannsdorf, Niederfrohna, Penig, Geithain und Borna bis südlich von Leipzig zum Anschluss an das Autobahnkreuz Leipzig-Süd mit der A 38 verlaufen. Der Baubeginn war am 21. November 2003.

Nach den ursprünglichen Planungen sollte der Abschnitt bis Borna zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006 fertiggestellt sein. Allerdings war Ende 2006 nur die Strecke von Kreuz Chemnitz bis Niederfrohna für den Verkehr freigegeben. Außerdem sollte die Autobahn nördlich der A 38 weiter entlang der jetzigen B 2 zum künftigen Mittleren Ring in Leipzig führen.

Planungsabschnitt 1[Bearbeiten]

Am 21. November 2003 war Baubeginn für den Bauabschnitt 1.1. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig wies am 23. Februar 2005 Klagen gegen den Ausbau des Autobahndreieck Chemnitz zum Autobahnkreuz ab. Am 29. März 2005 begann der Bau des Abschnittes 1.2. Im Chemnitzer Stadtteil Röhrsdorf wurde eine 301 m lange Brücke über das Pleißenbachtal gebaut. Mit dem Bau einer weiteren Brücke (195 m lang und 9,25 m hoch) auf der Flur zwischen Niederfrohna und Mühlau über den Mühlbachgrund wurde am 25. Juli 2005 begonnen. Sie überspannt mit einer Fläche von 6000 m² zwei geschützte Gebiete. Aus ökologischen Gesichtspunkten mussten die Standorte der Brückenpfeiler auf diesem Abschnitt optimiert werden, weswegen beispielsweise die Richtungsfahrbahnen einen größeren Abstand mit einem etwa 1,30 m breiten Lichtspalt aufweisen, wodurch die Besonnung der darunter gelegenen Biotopflächen verbessert wird.

Am 14. November 2006 folgte die Einweihung des ersten Abschnittes mit dem Teilstück vom Kreuz Chemnitz bis Hartmannsdorf, am 21. Dezember 2006 wurde der anschließende Abschnitt bis Niederfrohna eröffnet. Seit Mai 2006 war das künftige Autobahnkreuz A 72/A 38 fertiggestellt (heutige AS Leipzig-Süd der A 38).

BW 20, Brücke über die Mulde
Autobahnverlauf bei Rochlitz

Planungsabschnitt 2[Bearbeiten]

Mit Beschluss des Regierungspräsidiums Chemnitz vom 16. Mai 2007 wurde der zweite Bauabschnitt planfestgestellt. Der Abschnitt beginnt am fertiggestellten Anschlusspunkt Niederfrohna und geht bis zur Anbindung an die B 175 in Rathendorf/Obergräfenhain.[4] Am 18. Dezember 2007 war offizieller Baubeginn. Bis zum Herbst 2011 wurden die beiden Großbrücken BW 20 über die Zwickauer Mulde und BW 18 über das Lochmühlental fertiggestellt. Die Freigabe folgte am 22. Dezember 2011.

Planungsabschnitt 3[Bearbeiten]

Der Planfeststellungsbeschluss für den Abschnitt 3.1 von Rathendorf nach Frohburg wurde am 20. Februar 2008 unterzeichnet. Der offizielle Baubeginn war am 5. Juni 2009. Der Abschnitt beginnt am Anschlusspunkt Rochlitz an der B 175 und endete provisorisch nördlich von Frohburg.

Mit Beschluss der Landesdirektion Leipzig vom 28. April 2009 wurde der Bauabschnitt 3.2 planfestgestellt. Er beginnt am provisorischen Ende des Abschnittes 3.1 nördlich von Frohburg und schließt an den fertiggestellten Bauabschnitt 4 an. Gemäß Urteil des Bundesverwaltungsgerichts in Leipzig vom 24. Februar 2010 muss eine ergänzende Planfeststellung für die AS Frohburg, die netzergänzende Maßnahme S 11 sowie dem Knotenpunkt B 95/S 11 erfolgen. Mit dem Planfeststellungsbeschluss wurde im Frühjahr 2013 gerechnet, aktuell (Sommer 2013) ist ein Termin noch nicht bekannt. Der offizielle Baubeginn war am 6. März 2010.

Die Verkehrsfreigabe des Abschnitts 3 erfolgte am 9. August 2013. Die Kosten dieses 20,5 Kilometer langen Teilstücks zwischen Rochlitz und Borna-Süd beliefen sich auf 200 Millionen Euro.[5]

Planungsabschnitt 4[Bearbeiten]

Im September 2006 wurde der Abschnitt Borna-Süd – Borna-Nord fertiggestellt, dieser war jedoch bis zum 9. August 2013 noch als Bundesstraße 95 gewidmet. Die Landesdirektion Leipzig erließ am 17. Januar 2012 den Planfeststellungsbeschluss für ergänzende Lärmschutzmaßnahmen, welche zwischen September 2012 und Mai 2013 realisiert wurden.[6]

Am 9. August 2013 wurde der Abschnitt zur Autobahn aufgestuft und zusammen mit dem Abschnitt 3 in Betrieb genommen.[5]

Planungsabschnitt 5[Bearbeiten]

Die Planungen für diesen Abschnitt laufen seit November 2004.

  • Abschnitt 5.1 (Borna – Rötha)
    • Der Abschnitt 5.1 beginnt in Borna-Nord, führt westlich an Eula und Gestewitz vorbei, verläuft im Bereich des ehemaligen Kraftwerkes Thierbach entlang der B 95 und schwenkt vor Espenhain in nordwestliche Richtung ab. Er führt westlich an Espenhain vorbei bis zur B 95 östlich von Rötha. Die Planfeststellung begann am 18. Dezember 2009. Bei der Landesdirektion Leipzig gingen 89 Einwände gegen Trassenführung, Lärmschutz, Beeinträchtigung von Natur und Landschaft sowie Auswirkungen auf die touristische Entwicklung und die Inanspruchnahme von landwirtschaftlichen Flächen ein, die im Mai 2011 erörtert wurden. Am 26. Juni 2012 erteilte die Planfeststellungsbehörde die Genehmigung zum weiteren Ausbau des rund 10 km langen Abschnitts 5.1.[7]. Seit 8. Januar 2013 liefen Rodungsarbeiten. Am 4. Juli 2013 erfolgte der offizielle Baubeginn, die Kosten belaufen sich auf rund 89 Millionen Euro.[8] Der Abschnitt soll im 3. Quartal 2017 fertiggestellt sein. Weiterhin sind geplant:
      • Mai 2013 – Juni 2015: Herstellung von fünf Brücken
  • Abschnitt 5.2 (Rötha – A38)
    • Die Planfeststellung begann Anfang 2011. Nach öffentlicher Auslegung der Unterlagen und Erörterung erteilte am 4. Dezember 2013 die Planfeststellungsbehörde die Genehmigung zum Bau des 7,2 km langen Abschnitts.[9] Der Planfeststellungsbeschluss der Landesdirektion lag vom 13. bis 27. Januar 2014 in den entsprechenden Gemeinden aus.[10] Es sind keine rechtlichen Einwände gegen den Planfeststellungsbeschluss eingegangen, daher liegt seit dem 3. März 2014 somit Baurecht vor. Der Bau der Strecke soll mehr als 100 Mio. Euro kosten, woran sich Sachsen mit 45 Mio. Euro beteiligt; das Geld ist im Haushalt bis 2015 schon eingeplant. Beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur ist die Einstellung in den Straßenbauplan beantragt. Nach Beschluss des Haushaltsgesetzes 2014 durch den Bund erfolgte am 30. Juli 2014 die Finanzierungszusage des Bundes.[11] Ab dem 1. Dezember 2014 soll mit Rodungsarbeiten, der Untersuchung auf Kampfmittel und archäologischen Grabungen begonnen werden. [12]

Abschnitt A 38–Leipzig[Bearbeiten]

Der Abschnitt A 38–Leipzig sollte bis 2020 in Betrieb gehen. Das Autobahnamt Sachsen erstellte die technische Planung, welche Ende 2008 an das Bundesverkehrsministerium geleitet wurde. Dieses Teilstück wurde früher als Bundesautobahn 720 geplant und dann zu einem Teilstück der A 72 bestimmt. Die Fertigstellung dieses Abschnittes bis zum Jahr 2020 ist im aktuellen Bundesverkehrswegeplan festgeschrieben. Am 11. Dezember 2012 sprach sich zunächst die Verwaltungsspitze und im Februar 2013 der Stadtrat der Stadt Leipzig gegen einen Ausbau der Bundesstraße 2 zu einer Autobahn aus. Daraufhin teilte der sächsische Verkehrsminister Sven Morlok mit, dass der Freistaat die Weiterführung des Abschnittes nicht mehr für den Bundesverkehrswegeplan 2015 anmelden wird. Außerdem wird der Freistaat dem Bund nun auch eine Ausbau-Variante der B 2 vorlegen, bei der die erneuerungsbedürftige Agra-Brücke durch einen Tunnel ersetzt wird.[13]

Literatur[Bearbeiten]

  • Bundesministerium für Verkehr, Oberste Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern, Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft und Arbeit:Bundesautobahn A 72 Hof–Chemnitz. 1995
  • Gero Fehlhauer: Die Geschichte der Reichsautobahn Chemnitz - Hof. ISBN 3-937228-27-6.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Bundesautobahn 72 – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bundesministerium für Verkehr, Oberste Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern, Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft und Arbeit:Bundesautobahn A 72 Hof–Chemnitz. 1995. S. 34
  2. Bundesministerium für Verkehr, Oberste Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern, Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft und Arbeit:Bundesautobahn A 72 Hof–Chemnitz. 1995. S. 74
  3.  Hier wird in Ihre Zukunft investiert. In: verNETZt – Informationsschrift zum Operationellen Programm Verkehr EFRE Bund 2007–2013. Nr. 2, 2009, S. 2 (online PDF, abgerufen am 2. Oktober 2012).
  4. Pressemitteilung des RP Chemnitz vom 16. Mai 2007
  5. a b Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatSchneller unterwegs auf der A72. Mitteldeutscher Rundfunk, 9. August 2013, abgerufen am 11. August 2013.
  6. Ortsumgehung Borna − Landesdirektion genehmigt Lärmschutzwall
  7. A 72 wird um zehn Kilometer erweitert
  8. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatBaubeginn des vorletzten Abschnittes der A 72 im Freistaat Sachsen. Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, 4. Juli 2013, abgerufen am 1. August 2013.
  9. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatLetztes Teilstück der A72 von Leipzig nach Rötha kann gebaut werden. In: Leipziger Volkszeitung. 4. Dezember 2013, abgerufen am 6. Dezember 2013.
  10.   In: Sächsisches Amtsblatt. Nr. 2, 2014 (online, PDF, abgerufen am 14. Januar 2014).
  11. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatLetzter Abschnitt der A72 bei Leipzig kann gebaut werden – Bund sagt Finanzierung zu. In: Leipziger Volkszeitung. 30. Juli 2014, abgerufen am 17. August 2014.
  12. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatRodungs- und Holzungsarbeiten. In: Bund Ausschreibungen. 3. September 2014, abgerufen am 15. September 2014.
  13. http://www.bild.de/regional/leipzig/autobahnen/b2-wird-keine-autobahn-29204580.bild.html