Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium Franklinstraße 21
| GRg21 ("21er") | |
|---|---|
| Schulform | Gymnasium |
| Gründung | 1900 |
| Bundesland | Wien |
| Staat | Österreich |
| Koordinaten | 48° 15′ 20″ N, 16° 24′ 6″ O48.25555555555616.401666666667Koordinaten: 48° 15′ 20″ N, 16° 24′ 6″ O |
| Träger | Stadt Wien |
| Schüler | 955 (November 2011) |
| Lehrer | 97 (November 2010) |
| Leitung | Karl H. Hochschorner |
| Website | 21er.at |
Das Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium Franklinstraße 21 (GRg21) ist eines der zwei Gymnasien in der Franklinstraße in Floridsdorf, Wien. Es ist nahe dem Bahnhof gelegen und befindet sich in der Nähe des Gymnasiums Franklinstraße 26. Im November 2010 waren an der Schule rund 950 Schüler in 38 Klassen, die von knapp 100 Lehrern unterrichtet wurden. Das 21er genannte Gymnasium ist eine der wenigen Schulen in Österreich, an denen Altgriechisch unterrichtet wird.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geschichte
Die Schule wurde als erstes Gymnasium in Floridsdorf im Jahr 1900 errichtet, der Unterricht wurde am 21. September 1900 aufgenommen. Die damals reine Knabenschule bestand es aus einem Gebäude mit angrenzendem Schulhof sowie einem naheliegenden Sportplatz.
Ab 1949 wurde an der Schule koedukativ unterrichtet. Nach dem Zweiten Weltkrieg war die Schule so stark beschädigt, dass sie saniert werden musste. Deshalb kam 1955 ein Pavillon für den Unterricht im Schulhof dazu. 1975 war die Generalsanierung beendet, trotzdem kam 1993 erneut ein Schulpavillon vorübergehend dazu, der zehn Klassen beherbergen konnte. 1998 wurden die Planungsarbeiten für einen Neubau begonnen, der im Oktober 2000 fertig errichtet war. Derzeit (2012) sind dort vor allem Sondersäle sowie einige Klassen untergebracht.
Die Schule besteht aktuell (2012) aus einem Altbau in der Franklinstraße und einem an die Schliemangasse grenzenden Neubau. Zwischen den zwei Gebäuden befindet sich der Schulhof und der Lesehof. Der Lesehof besteht aus einer Rampe, über die man zu der Verbindung zwischen Altbau und Neubau gelangt. Auf der anderen Seite dieser Verbindung ist der Schulhof, der von Altbau und Neubau umgeben ist.
Über ein Glasfaserkabel mit einer 1000-MBit/s-Verbindung ist das Gymnasium an den Vienna Internet Exchange angeschlossen.
[Bearbeiten] Ausbildung, Sport und Freizeit
Das 21er bietet als weiterführende Zweige ein Gymnasium mit Französisch als zweite lebende Fremdsprache ab der 7. Schulstufe und Latein ab der 9. Schulstufe, oder mit Latein ab der 7. Schulstufe und Französisch oder Altgriechisch ab der 9. Schulstufe, sowie ein Realgymnasium das sich auf Mathematik mit zusätzlich Geometrisch Zeichnen (GZ) konzentriert (mit Französisch oder Latein ab der 9. Schulstufe).
Die naheliegende Jugendsportanlage Ringelseeplatz wird im Sommer für den Sportunterricht genutzt.[1]
Zur Freizeitaktivität bietet sich die beaufsichtigte Nachmittagsbetreuung an, oder der nahegelegene Skater-Platz mit großer Wiese und dem Wasserpark nebenan.
[Bearbeiten] Personen
[Bearbeiten] Direktoren seit 1900
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[Bearbeiten] Bekannte Absolventen
- Hannes Androsch; Maturajahrgang 1956, Unternehmer, ehemaliger SPÖ-Politiker und Steuerberater
- Karl Markovics; Maturajahrgang 1981, Schauspieler
- Hermann Nitsch; Maler und Aktionskünstler
- Erika Pluhar; Maturajahrgang 1957, Schauspielerin und Autorin
[Bearbeiten] Sportliche Erfolge
Die Schule wurde mehrmaliger Landesmeister im Schach und nahm an den Bundesmeisterschaften teil. Ebenfalls gab es im Schwimmen Landesmeistertitel und Bundesmeisterschaftssteilnahmen.
[Bearbeiten] Volleyball
- 2009 Burschen Oberstufe Landesmeister Volleyball Wien
- 2008 Mixed Oberstufen Landesmeister Volleyball Wien
- 2007 Mixed Oberstufen Landesmeister Volleyball Wien
- 2006 3.Platz Landesmeisterschaft Burschen Volleyball
- 2005/06 Vizemeistertitel bei der Burschenlandesmeisterschaft in Wien und 5.Platz in Österreich.
[Bearbeiten] Schach
- 2010 Unterstufen Landesmeister Schach Wien
[Bearbeiten] Literatur
- Wilhelm Wunderer: 100 Jahre Gymnasium in Floridsdorf - die Geschichte einer Schule im Spiegel der Zeit. Wien 2000
[Bearbeiten] Weblinks
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Ringelseeplatz auf wien.gv.at.