Bundesregierung Schüssel I

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Die österreichische Bundesregierung Schüssel I wurde nach der Nationalratswahl vom 3. Oktober 1999 gebildet und amtierte von 4. Februar 2000 bis 28. Februar 2003.

Regierungsarbeit[Bearbeiten]

Sie war erstmals eine Regierungskoalition zwischen ÖVP und FPÖ (Schwarz-blau) und löste die Große Koalition der Bundesregierung Klima (1997–1999) ab.

Personalien[Bearbeiten]

Bundesminister: Regierungsumbildung Feber/März 2000 kleingesetzt
Bundesminister (für) Amtsinhaber Partei Staatssekretär
Bundeskanzler Wolfgang Schüssel ÖVP Franz Morak (ÖVP)
Vizekanzlerin und
BM für öffentliche Leistung und Sport
Susanne Riess-Passer FPÖ  
Auswärtige Angelegenheiten Benita Ferrero-Waldner ÖVP  
Bildung, Wissenschaft und Kultur Elisabeth Gehrer ÖVP  
Finanzen Karl-Heinz Grasser FPÖ Alfred Finz (ÖVP)
Inneres Ernst Strasser ÖVP  
Justiz Michael Krüger (bis 2. Mär. 2000)[1]
Dieter Böhmdorfer
FPÖ  
Land- und Forstwirtschaft bis 31. Mär. 2000
Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
Wilhelm Molterer ÖVP  
Landesverteidigung Herbert Scheibner FPÖ  
Soziale Sicherheit und Generationen Elisabeth Sickl (bis 24. Okt. 2000)
Herbert Haupt
FPÖ Reinhart Waneck (FPÖ)
Verkehr, Innovation und Technologie Michael Schmid (bis 13. Nov. 2000)
Monika Forstinger (bis 18. Feb. 2002)
Mathias Reichhold
FPÖ  
Wirtschaft und Arbeit Martin Bartenstein ÖVP Mares Rossmann (FPÖ)

Sanktionen der EU[Bearbeiten]

Mit dem Wahlergebnis und der aus diesem folgenden Regierungsbildung waren die restlichen 14 EU-Demokratien nicht einverstanden: Sie unterstellten, bei einigen Ministern könne es zu rechten Äußerungen kommen. Infolgedessen verhängten sie von Februar bis September 2000 Sanktionen gegen die österreichische Regierung .

Literatur und Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Rücktritt aus gesundheitlichen Gründen