Bundesreserve Getreide

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Die Bundesreserve Getreide der Bundesrepublik Deutschland umfasst Einlagerungen von Brotgetreide (Weizen), Hafer und Roggen[1]. Diese Notvorräte an Grundnahrungsmitteln dienen in Krisensituationen der Versorgung der Bevölkerung mit Mehl und Brot. Für kurze Transportwege im Krisenfall befinden sich diese Vorräte in der Nähe industrieller Getreidemühlen. Für Einkauf, Wälzung und Kontrolle der nationalen Krisenvorräte (Getreide) ist die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) verantwortlich. Die BLE ist eine Bundesoberbehörde des BMELV. Die Getreidevorräte werden nach etwa zehn Jahren Lagerdauer über öffentliche Ausschreibungen verkauft und durch frisches Getreide ersetzt.[2] Der Zustand des Lagers (Sauberkeit, bauliche Mängel, Gesunderhaltung der Ware) wird alle vier bis sechs Wochen durch Beauftragte des BLE kontrolliert.

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Geheime Getreidelager: In der Not gibt's Bundeserbsen - Hintergründe - Politik - FAZ.NET. Abgerufen am 27. Juni 2010.
  2. ernaehrungsvorsorge.de: Staatliche Vorsorge - Häufig gestellte Fragen - Frage 9
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