Bundessöhne

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Die Bundessöhne (syr. ܒܢܝ ܩܝܡܐ, bnay qyāmâ) waren eine mönchsähnliche Gemeinschaft innerhalb der syrischen Kirche des 4. Jahrhunderts, die asketisches Leben mit aktiver, sozialer und kirchenpolitischer Tätigkeit verbanden. Askese und Ehelosigkeit war Voraussetzung, um zu dieser Gruppe, die das kirchliche Leben bestimmte, zugelassen zu werden. Bestehende Ehen wurden aufgehoben:

Die Frau ist verpflichtet, mit Frauen zu leben, der Mann soll mit Männern leben und wenn ein Mann in Heiligkeit sein will, dann soll seine Ehefrau nicht mit ihm leben, damit er nicht zu seiner früheren Natur zurückkehrt und für einen Ehebrecher angesehen wird. (Aphrahat, Demonstration 4: von den Bundessöhnen)

Zu dieser Gruppe gehörten die bedeutendsten syrischen Kirchenschriftsteller Aphrahat und Ephraem der Syrer.