Bundesverband Deutscher Unternehmensberater

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Bundesverband Deutscher Unternehmensberater
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Rechtsform Eingetragener Verein
Gründung 1954
Ort Bonn
Präsident Antonio Schnieder
Geschäftsführer Christoph Weyrather, Kai Haake, Jörg Murmann
Mitglieder 519 Unternehmen
Website www.bdu.de

Der Bundesverband Deutscher Unternehmensberater e. V. (BDU) mit Sitz in Bonn und einer Außenstelle in Berlin ist der Wirtschafts- und Berufsverband der Managementberatungs- und Personalberatungsunternehmen in Deutschland.

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Mandat[Bearbeiten]

Wesentliche Aufgabe des Verbands ist die Verbesserung der wirtschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen der Consultingbranche. Daneben formuliert er Qualitätsmaßstäbe für seine Mitgliedsunternehmen durch Mindesteintrittskriterien und durch Berufsgrundsätze. In den gegenwärtig 13 Fachverbänden werden aktuelle und zukünftige Trends der Managementberatung diskutiert, neue Beratungskonzepte erarbeitet und ein Erfahrungsaustausch angeboten.

Struktur[Bearbeiten]

Im Verband sind 519 Mitgliedsunternehmen organisiert. Dem Verband steht ein Vorstand (fünf Mitglieder) und eine Geschäftsführung vor. Daneben übernimmt die Verbandskonferenz (die Vorsitzenden der Fachverbände) eine beratende Funktion. Das Verbandsgericht kann angerufen werden, wenn Mitgliedsunternehmen gegen die Berufsgrundsätze verstoßen haben.

Mitgliedschaften[Bearbeiten]

Der BDU ist Mitglied im Bundesverband der Freien Berufe (BFB), im Netzwerk Europäische Bewegung Deutschland, im International Council of Management Consulting Institutes (ICMCI) und in der European Confederation of Search & Selection Associations (ECSSA).

Initiative Frauen im Management[Bearbeiten]

Die Initiative Frauen im Management der Personalberater hat das Ziel, den Anteil weiblicher Fach- und Führungskräfte in Wirtschaft und Verwaltung zu erhöhen. Sie wurde 2012 durch den BDU-Fachverband Personalberatung initiiert. Am 26. Oktober 2012 wurde eine Erklärung durch BDU-Präsident Antonio Schnieder und Vizepräsidentin Regina Ruppert an Familienministerin Kristina Schröder überreicht. Darüber hinaus tritt der Verband dafür ein, dass nicht nur existierende Diskriminierungsverbote beachtet werden, sondern auch die personelle Vielfalt in den Unternehmen erhöht wird.

  • Personalberater unterstützen und bestärken Unternehmen bereits zu Beginn des Beratungsmandats, die Bewerbung von Frauen zu erhöhen
  • Anregung von familienfreundlichen Strukturen und Angeboten des Arbeitgebers
  • Das Angebot von flexiblen Arbeitsmodellen steigern
  • Quereinsteigerinnen unterstützen

Weblinks[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]