Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware
Der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware (kurz BIU) ist die Interessenvertretung der Entwickler und Publisher von Computerspielen in Deutschland. Mittlerweile sind 12 Mitglieder im BIU organisiert, die einen Marktanteil von mehr als 80 % am deutschen Computer- und Videospielmarkt repräsentieren. Der BIU ist die Interessengemeinschaft der Anbieter und Produzenten von Unterhaltungssoftware in Deutschland und steht als Ansprechpartner für Medien sowie politische und gesellschaftliche Institutionen zur Verfügung.
Der BIU wurde nach der Auflösung des Verbandes der Unterhaltungssoftware Deutschland (VUD) am 7. April 2005 in Frankfurt gegründet. Er hat seinen Sitz in Berlin.
Der BIU war bis 2008 Träger der Games Convention in Leipzig, seit 2009 ist er Veranstalter der gamescom in Köln.
Mitglieder und Vorstand [Bearbeiten]
Momentan gehören dem BIU dreizehn Mitglieder an:
- Namco Bandai Partners
- Activision
- Electronic Arts
- KOCH Media
- Konami
- Microsoft
- Nintendo
- Sony
- Take 2 Interactive
- Ubisoft
- Sega
- Warner Bros.
Der dreiköpfige Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:
- Oliver Kaltner, General Manager der Consumer & Channels Group (CCG) bei der Microsoft Deutschland GmbH
- Olaf Coenen, Geschäftsführer Electronic Arts Deutschland
- Klemens Kundratitz, Geschäftsführer Koch Media
Geschäftsführer:
- Olaf Wolters, Medienanwalt (bis 30. September 2011)
- Maximilian Schenk (seit 1. Dezember 2011)
Ziele [Bearbeiten]
Als grundlegende Ziele nennt der BIU die Kommunikation über Computer- und Videospiele mit der Öffentlichkeit, die Maßnahmenentwicklung zur Förderung von Medienkompetenz sowie des Kinder- und Jugendschutzes und den Kampf gegen Softwarepiraterie. Außerdem sollen andere Institutionen im Kampf gegen Softwarepiraterie, wie die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) oder die Business Software Alliance (BSA) aktiv unterstützt werden.