Bundeswahlleiter

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Behördenschild des Bundeswahlleiters und des Statistischen Bundesamtes

Der Bundeswahlleiter ist der Wahlleiter für die Bundesrepublik Deutschland. Sitz der Bundesbehörde ist Wiesbaden.

Er organisiert und überwacht die politischen Wahlen und Wahlvorbereitungen in Deutschland auf Bundesebene, namentlich sind das die Wahlen zum Deutschen Bundestag und die Wahlen zum Europäischen Parlament. Er ist das zentrale Wahlorgan im System des Bundeswahlgesetzes.

Die Aufgabe des Bundeswahlleiters ist weiterhin die Prüfung der Satzung der Parteien gemäß Parteiengesetz sowie die ordnungsgemäße Aufstellung von deren Listen und Wahlvorschlägen.

Er und sein Stellvertreter werden vom Bundesinnenminister auf unbestimmte Zeit ernannt. Traditionell übernimmt der Präsident des Statistischen Bundesamtes das Amt des Bundeswahlleiters; seit dem 1. August 2008 ist dies Roderich Egeler, sein Vertreter ist mit Wirkung vom 1. August 2011 Dieter Sarreither, Vizepräsident des Statistischen Bundesamtes.

Der Bundeswahlleiter ist Vorsitzender des Bundeswahlausschusses.[1]

Bundeswahlleiter[Bearbeiten]

Die Präsidenten des Statistischen Bundesamtes sind zugleich auch Bundeswahlleiter.

  1. Gerhard Fürst, von 1948 bis 1964
  2. Patrick Schmidt, von 1964 bis 1972
  3. Hildegard Bartels, von 1972 bis 1980
  4. Franz Kroppenstedt, von 1980 bis 1983
  5. Egon Hölder, von 1983 bis 1992
  6. Hans Günther Merk, von 1992 bis 1995
  7. Johann Hahlen, von 1995 bis 2006
  8. Walter Radermacher, von 2006 bis 2008
  9. Roderich Egeler, seit 1. August 2008

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.bundeswahlleiter.de/de/glossar/texte/Bundeswahlausschuss.html