Buntenbock

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51.77694444444410.331944444444540Koordinaten: 51° 46′ 37″ N, 10° 19′ 55″ O

Buntenbock
Wappen von Buntenbock
Höhe: 540 m ü. NN
Einwohner: 861 (31. Dez. 2011)[1]
Eingemeindung: 1. Juli 1972
Postleitzahl: 38678
Vorwahl: 05323
Buntenbock (Niedersachsen)
Buntenbock

Lage von Buntenbock in Niedersachsen

Buntenbock am Sumpfteich (links) u. a. mit Ziegenberger Teich (vorn), Pixhaier Teich (rechts) und Clausthal (oben)
Am Staudamm des Sumpfteichs mit Buntenbock im Hintergrund

Buntenbock im Harz ist ein Ortsteil von Clausthal-Zellerfeld im niedersächsischen Landkreis Goslar. Es hat etwa 750 Einwohner.

Geographische Lage[Bearbeiten]

Buntenbock liegt im Oberharz im Naturpark Harz. Es befindet sich auf der Harzhochebene etwa 3 km südlich von Clausthal auf etwa 530 bis 600 m ü. NN. Das von einem quellnahen Oberlaufabschnitt der Innerste durchflossene Dorf ist umgeben von Wiesen, Wäldern und zahlreichen Oberharzer Teichen, darunter der an den Ortsrand grenzende Sumpfteich. Vorbei an Buntenbock führen der Harzer Hexenstieg und der Harzer Försterstieg. Etwa 2 km südwestlich der Ortschaft steht beim Dorf Lerbach der Aussichtsturm Kuckholzklippe, von dem sich ein Panorama im Harz und bis in das Harzvorland bietet.

Geschichte[Bearbeiten]

Buntenbock lag an der „Alten Harzstraße“ und war traditionell ein Dorf von Fuhrleuten, die vor allem für den Bergbau tätig waren. Aus dieser Zeit rührt auch die Nutztierhaltung, besonders von Pferden und Ziegen.

Am 1. Juli 1972 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde nach Clausthal-Zellerfeld eingemeindet.[2]

Der Tourismus spielt schon seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert eine wichtige Rolle für den Ort. Damals warb man mit der gesunden „Höhenluft“ für einen erholsamen Kuraufenthalt in Buntenbock, heute stehen ca. 300 Gästebetten zur Verfügung. Den Status eines Luftkurortes hat Buntenbock Ende 2010 aufgegeben.[3]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

  • Vieh- und Weidetag (Mitte August)
  • Volks- und Schützenfest Buntenbock (Ende August)

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.landkreis-goslar.de/media/custom/94_802_1.PDF?1348239132 Einwohnerzahl der Gemeinden und Ortsteile des Landkreises Goslar
  2.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 218.
  3. Niedersächsischer Landtag, 16. Wahlperiode, Drucksache 16/3359: Kleine Anfrage "Welchen Stellenwert haben Prädikate wie „staatlich anerkannter Luftkurort“ speziell für den Heidetourismus und die Tourismuswirtschaft in Niedersachsen?" (PDF; 102 kB). Abgerufen am 22. März 2011.

Weblinks[Bearbeiten]