Burg Forstenberg
| Burg Forstenberg | ||
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| Alternativname(n): | Burg Forstberg | |
| Entstehungszeit: | vermutlich 13. Jh. | |
| Burgentyp: | Höhenburg | |
| Erhaltungszustand: | Teil des Bergfrieds | |
| Ständische Stellung: | Adlige, Ministeriale | |
| Bauweise: | Bruchstein | |
| Ort: | Regenstauf-Karlstein | |
| Geographische Lage | 49° 9′ 5,5″ N, 12° 9′ 51″ O49.15152777777812.164166666667425Koordinaten: 49° 9′ 5,5″ N, 12° 9′ 51″ O | |
| Höhe: | 425 m ü. NN | |
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Die Burg Forstenberg, auch Burg Forstberg genannt, ist die Ruine einer hochmittelalterlichen Adelsburg bei dem Ortsteil Karlstein der oberpfälzischen Gemeinde Regenstauf im bayerischen Landkreis Regensburg in Deutschland.
Die Burgruine ist jederzeit frei zugänglich.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geschichte
Vermutlich wurde die Höhenburg im 13. Jahrhundert (Eine Gründung im 12. Jahrhundert ist ungewiss) von den Herren von Forstenberg, die Ministeriale der mächtigen Herren von Hohenfels waren, als Stammsitz erbaut. Nach 1330 fielt die Burg an Friedrich den Hofer, der sich von da an „von Vorchtenberg“ nannte. Nach mehreren Besitzerwechseln kam die Burg 1393 in den Besitz des Landgrafen Johann von Leuchtenberg (Erbauer von Schloss Karlstein). Auf ihn ist die Entstehung einer Vorburg zurückzuführen, die aber nicht fertiggestellt wurde, da die Burg bereits kurze Zeit später (1404) an Jakob Muracher ging. 1460 erwarb sie Heinrich Zenger Burg und Schloss Karlstein. Der Ausbau des Schlosses in Karlstein dürfte auch der Grund sein, warum Forstenberg verfiel. Nach mehreren Besitzerwechseln war spätestens im 17. Jahrhundert die Burg aufgegeben und ganz verfallen.
[Bearbeiten] Anlage
Von der kleinen Hauptburg ist nur noch der Stumpf des fünfeckigen Bergfrieds aus Bruchstein erhalten. Er ist durch einen tiefen schluchtartigen Graben von der wesentlich größeren Vorburg getrennt. In dieser sind noch Wallreste und Reste des Halsgrabens sowie Mauerschutt erhalten.
[Bearbeiten] Literatur
- Andreas Boos: Burgen im Süden der Oberpfalz. Universitätsverlag Regensburg, Regensburg 1998, ISBN 3-930480-03-4, S. 229-232;
- Andreas Boos: Die früh- und hochmittelalterlichen Burgen im Süden der Oberpfalz. Regensburg 1993;
- Ursula Pfistermeister: Burgen der Oberpfalz. Verlag Friedrich Pustet, Regensburg 1974, ISBN 3-7917-0394-3, S. 86;