Burg Wehlen
| Burg Wehlen | ||
|---|---|---|
| Entstehungszeit: | um 1200 | |
| Burgentyp: | Höhnenburg, Spornlage | |
| Erhaltungszustand: | Burgmauern, Keller, Rundbau | |
| Ständische Stellung: | Grafen | |
| Ort: | Stadt Wehlen | |
| Geographische Lage | 50° 57′ 28″ N, 14° 2′ 1″ O50.95777777777814.033611111111245Koordinaten: 50° 57′ 28″ N, 14° 2′ 1″ O | |
| Höhe: | 245 m ü. NN | |
|
|
||
Die Burg Wehlen ist eine teilweise erhaltene Burg auf einem Geländesporn 25 Meter über der Elbe in der Stadt Wehlen im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge in Sachsen.
Die Spornburg wurde vermutlich Anfang des 12. Jahrhunderts erbaut und erstmals urkundlich 1269 erwähnt. 1245 erhielt Heinrich der Erlauchte vom böhmischen König Ottokar I. die Burg geschenkt, unter deren Schutz sich die Siedlung Wehlen entwickelte.
Als Burgherren residierte das sächsische Adelsgeschlecht von Saalhausen auf Burg Wehlen, die auch im angrenzenden Nordböhmen Besitz hatten. Seit 1547 wurde die Burg nicht mehr bewohnt und verfiel nach und nach.
Von der ehemaligen 85 Meter langen und 16 Meter breiten Burganlage mit zwei Vorburgen sind nur die Grundmauern eines Turmes, ein Keller und ein Rundbau, vermutlich eine Bastion die „Trommel“ genannt, erhalten.
[Bearbeiten] Literatur
- Bruno J. Sobotka: Burgen, Schlösser, Gutshäuser in Sachsen, Bruno J. Sobotka, Stuttgart 1996