Burghsluis

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Burghsluis
Provinz Zeeland
Gemeinde Schouwen-Duiveland
Einwohner 80
Koordinaten 51° 41′ N, 3° 45′ O51.6756944444443.7525555555556Koordinaten: 51° 41′ N, 3° 45′ O
Lage von Burghsluis in den Niederlanden

Burghsluis ist ein Dorf an der südlichen Küste Schouwen-Duivelands in der niederländischen Provinz Zeeland.

Der Ort verfügt seit dem 15. Jahrhundert über einen kleinen, zunächst vor allem landwirtschaftlich genutzten Hafen an der Oosterschelde, der inzwischen hauptsächlich der Sportschifffahrt dient, früher aber auch für die Fischerei und als Werkshafen der Rijkswaterstaat Verwendung fand. Da der Hafen auf dem Gebiet der Gemeinde Haamstede lag, trugen die Fischerboote die Kennzeichnung HS. Um 1865 wurde der Hafen befestigt und vergrößert und nach der Flutkatastrophe von 1953, die auch in Burghsluis und den Nachbarorten Serooskerke und De Schelphoek große Schäden verursachte und Todesopfer forderte, im Zuge des Baus der Deltawerke erneut vertieft und auf etwa vier Hektar Größe erweitert.

Von 1862 bis zur Zerstörung durch die deutschen Besatzer 1945 war ferner zur Rettung Schiffsbrüchiger eine Rettungsstation der Koninklijke Nederlandse Redding Maatschappij (KZHMRS) mit Rettungsboot in Burghsluis stationiert. Den „Rettern von Schouwen-Duiveland“ („Voor de Redders op Schouwen-Duiveland“) wurde 1989 von Miens van Citters aus Burgh ein Denkmal am Hafen gesetzt.

Das kuppelförmige Haus am Hafen ist die ehemalige Kuppel des Leuchtturm Westerlichttoren in Nieuw Haamstede dessen oberer Teil 1981 ersetzt wurde. Es dient als Büro des Hafenmeisters.

Etwa zwei Kilometer nordöstlich von Burghsluis liegt der spätgotische Turm Plompe Toren der im 15. Jahrhundert versunkenen Ortschaft Koudekerke.

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