Burglauer

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Burglauer
Burglauer
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Burglauer hervorgehoben
50.27638888888910.179722222222231Koordinaten: 50° 17′ N, 10° 11′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Unterfranken
Landkreis: Rhön-Grabfeld
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Bad Neustadt an der Saale
Höhe: 231 m ü. NHN
Fläche: 13,95 km²
Einwohner: 1656 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 119 Einwohner je km²
Postleitzahl: 97724
Vorwahl: 09733
Kfz-Kennzeichen: NES, KÖN, MET
Gemeindeschlüssel: 09 6 73 186
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Goethestr. 1
97616 Bad Neustadt an der Saale
Webpräsenz: www.burglauer.de
Bürgermeister: Kurt Back (Freie Wählergem.)
Lage der Gemeinde Burglauer im Landkreis Rhön-Grabfeld
Fladungen Hausen (Rhön) Bundorfer Forst Burgwallbacher Forst Forst Schmalwasser-Nord Forst Schmalwasser-Süd Mellrichstadter Forst Steinacher Forst rechts der Saale Sulzfelder Forst Weigler Willmars Nordheim vor der Rhön Sondheim vor der Rhön Stockheim (Unterfranken) Mellrichstadt Mellrichstadt Ostheim vor der Rhön Oberelsbach Bischofsheim an der Rhön Bischofsheim an der Rhön Sandberg Schönau an der Brend Hohenroth Niederlauer Burglauer Strahlungen Salz (Unterfranken) Bastheim Oberstreu Unsleben Wollbach (Unterfranken) Bad Neustadt an der Saale Heustreu Hendungen Hollstadt Rödelmaier Wülfershausen an der Saale Höchheim Saal an der Saale Aubstadt Herbstadt Trappstadt Großeibstadt Großbardorf Sulzfeld (im Grabfeld) Bad Königshofen im Grabfeld Bad Königshofen im Grabfeld Sulzdorf an der Lederhecke Thüringen Landkreis Haßberge Landkreis Schweinfurt Hessen Landkreis Bad KissingenKarte
Über dieses Bild
Ortsansicht von Burglauer im Mai 2010

Burglauer ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Rhön-Grabfeld und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Bad Neustadt an der Saale.

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Burglauer liegt in der Region Main-Rhön am Fluss Lauer.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Burglauer gliedert sich in zwei Ortsteile:

Es gibt die Gemarkungen Burglauer, Burglauer Wald und Steinacher Forst l. d. Saale.

Geschichte[Bearbeiten]

Burglauer wurde erstmals in einer Urkunde Kaisers Arnulf von Kärnten am 11. März 899 erwähnt. Ab dem ausgehenden 11. Jahrhundert findet eine Burg im Dorfe Erwähnung, welche 1225 erneuert wurde und 1525 im Bauernaufstand gebrandschatzt wurde. In den darauf folgenden Jahrhunderten verfiel die Burg zusehends, sodass heute lediglich Wallanlagen und der Burgkeller noch erhalten sind. Im Laufe der Zeit hatten dort verschiedenste Geschlechter ihre Ansitze wie die von Lure, von Steinau, von Ostheim, von der Milz und von der Kehre. Eine weitere Burganlage befand sich wohl in der Zeit der Völkerwanderungen auf dem "kleinen Höhberg" im heutigen Gemeindegebiet. Auch in diesem Gebiet, ist die Ruine von Schloss Steineck erwähnenswert, welches der Dreißigjährige Krieg niederwalzte. Das Amt des Hochstiftes Würzburg wurde 1803 zugunsten Bayerns säkularisiert und fiel im Frieden von Preßburg (1805) an Erzherzog Ferdinand von Toskana zur Bildung des Großherzogtums Würzburg. Die 1806 mediatisierten Rechte der Freiherren von Gebsattel (Rittergut Lebenhan) fielen 1814 mit an Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Die Gemeinde gehörte bis zum 30. April 1978 zum Landkreis Bad Kissingen.[2]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

  • 1961: 1096 Einwohner[2]
  • 1970: 1163 Einwohner[2]
  • 1987: 1372 Einwohner
  • 2000: 1685 Einwohner
  • 2011: 1650 Einwohner
  • 2012: 1633 Einwohner

Politik[Bearbeiten]

Bürgermeister ist Kurt Back (Freie Wählergemeinschaft). Er wurde im Jahr 2002 Nachfolger von Rudi Erhard (Wählergem./Freie Wählergem.).

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 539.000 Euro, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 42.000 Euro.

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: In Silber ein schmaler blauer Wellenbalken; darüber drei, zwei zu eins gestellte, sechsspeichige schwarze Räder, unten ein roter Zinnenturm mit offenem Tor.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Baudenkmäler[Bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten]

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 100 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 592. Im verarbeitenden Gewerbe gab es einen Betrieb, im Bauhauptgewerbe zwei Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 19 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 549 Hektar, davon waren 504 Hektar Ackerfläche.

Bildung[Bearbeiten]

Es gibt folgende Einrichtungen:

  • 75 Kindergartenplätze mit 75 Kindern (Stand: 1999)
  • Eine Volksschule mit sechs Lehrern, fünf Klassen (zwei zweite Klassen) (Stand: 2013)[3] und 203 Schülern (Stand: 1999)

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

In diesem Absatz fehlen wichtige Informationen.

Du kannst Wikipedia helfen, indem du sie recherchierst und einfügst, aber kopiere bitte keine fremden Texte in diesen Artikel.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Burglauer – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 18. September 2014 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. a b c  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 739.
  3. Zahlen der Schulwebseite entnommen