Burgruine Emmerberg
| Burgruine Emmerberg | ||
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Burgruine Emmerberg vom Norden aus gesehen |
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| Entstehungszeit: | Um 1170 | |
| Burgentyp: | Höhenburg | |
| Erhaltungszustand: | Ruine | |
| Geographische Lage | 47° 48′ 58″ N, 16° 5′ 58″ O47.81611111111116.099444444444Koordinaten: 47° 48′ 58″ N, 16° 5′ 58″ O | |
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Die Burgruine Emmerberg (Emerberg) liegt im Südosten von Niederösterreich in der Marktgemeinde Winzendorf-Muthmannsdorf.
Inhaltsverzeichnis |
Lage [Bearbeiten]
Die Burgruine liegt nahe der Prossetschlucht auf einem Bergrücken.
Geschichte [Bearbeiten]
Um das Jahr 1170 wurde die Burg für die Herren von Emmerberg erstmals urkundlich erwähnt. Sie war damals ein wichtiger Stützpunkt in der Befestigungslinie an der Nordgrenze der karantanischen Mark. Die Emmerberger starben 1455 aus, jedoch wurde Ludwig von Eckartsau schon 1384 mit der Burg belehnt.
Im Jahr 1249 wird die Burg Emmerberg als “Burg castrum” bezeichnet. Als Burgherren sind Wolfenreut, Teufel, Brassican Spaur und Heußensteiner zu nennen.
Emmerberg musste sich militärisch nie bewähren. Als man wegen der drohenden Türkengefahr im 17. Jahrhundert die Burgen Niederösterreichs auf ihre Kriegstauglichkeit prüfte, wurde Emmerberg nicht als Fluchtort für die Bevölkerung bestimmt.
Die Burg Emmerberg war bis 1760 bewohnt. Damals wurde die Zerstörung der Burg durch Graf Heinrich von Heussenstein eingeleitet. Er ließ, um der Dachsteuer zu entgehen, den Eichendachstuhl abdecken und verkaufen. Seitdem ist die Burg dem Verfall preisgegeben.
Die Burg heute [Bearbeiten]
Heute darf das Gelände der Burgruine wegen Baufälligkeit nicht betreten werden.
Literatur [Bearbeiten]
- Die Truchsesse von Emerberg in den Mittheilungen der kaiserl. königl. Central-Commission zur Erforschung und Erhaltung der Baudenkmale, Band 2, 1857
Weblinks [Bearbeiten]
- Eintrag über Emmerberg auf Burgen-Austria
- Bilder von Emmerberg